pistoglobal

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Nach dem Programm | 12.01.2013 | 20:37

Ganz Aktuell, ganz kurz: Es ist Sa. Abend 20:15. In der ARD läuft Andrea Berg - Die 20 Jahre Show. Auf ZDF läuft Stubbe - Von Fall zu Fall.

Das neue GEZ Gesetzt ist nicht tragbar. Jeder medienbewusste Mensch, sollte sich weigern dieses Geld zu bezahlen, und im schlimmsten Falle ins Gefängnis gehen.

Ich bin kein Fatalist, aber genau deswegen erlauben sich die Öffentlich Rechtlichen solch einen Programm. Weil in einer Gesellschaft, wo jeder, wirklich jeder etwas zu sagen hat, viel zu wenige konsequent den Mund aufmachen.

Es bringt doch überhaupt nichts, wenn wir solche Sachen nur feststellen und erwarten, dass irgendjemand sich für zuständig erklärt und etwas unternimmt. Wir machen, als gesellschaftliche Gemeinschaft, einen unglaublich müden Eindruck

RE: Zwei Fäuste für einen Blockbuster | 01.09.2012 | 01:13

Solch ein Artikel ist nichts als Kleinbürgertum.

RE: Zwei Fäuste für einen Blockbuster | 01.09.2012 | 01:10

Nun gut. Zum allgemeinen Verständniss versuche ich mich nochmals verständlicher auszudrücken.

In dieser Geschichte geht es um nichts weiteres, als dass bei einer abendlichen Begegnung in Berlin sich zwei Männer nicht ganz einer Meinung waren. Wegen ein bischen mehr Alkohol und ein paar Einversüchteleien kam es auch noch zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Punkt.

Der versuch diese persönliche, banale Geschichte durch verblümte nichtsagende Nebensetze zu einer interessanten Begebenheit auszuschmücken ist völlig sinnlos. Da kein tieferer Sinn dahinter steckt.

Da hätte ich lieber klare Worte. Und schon wäre der Artikel vier mal so kurz. Ich hätte somit die Essenz der Geschichte und auch die Position des Autors.

Alles andere ist Wichtigtuerei. Wer sich dadurch "fantastisch" unterhalten fühlt, schön für ihn.

Ich werde demnechst ein Artikel schreiben, wie ich in der Badewanne fast ausgerutscht bin, weil ich gerade dabei war mich aufzuregen bei dem Gedanken, dass ich früher in der Schule zu Unrecht von den Anderen gepiesackt wurde...

Und ich freue mich schon jetzt über die Kommentare der leser die mir dann raten, ich solle beim Duschen nicht so viel nachdenken sondern mich duschen.

Als ob es nicht wichtigere Sachen zu klären gäbe, und damit meine ich jetzt nicht den Weltfrieden.

RE: Zwei Fäuste für einen Blockbuster | 28.08.2012 | 14:00

Vielen Dank "Sisyphos" für das tolle Beispiel, an dem sie uns teilhaben lassen.

Ihr Kommentar zeigt in drei Abschnitten die ganze Bandbreite an Möglichkeiten den Kulturteil einer Zeitschrift schnell und einfach zu banalisieren.

Ich mache mir nur ungerne die Umstände darauf hinzuweisen, dass ,aus solchen Artikeln, die einzige These eine Veralgemeinerung und Platitüde sein kann wie z.B. "...die traurige Tatsache, dass Geld, verbunden mit Macht, nach wie vor attraktiv(er) macht."

Die andere Unart folgt im letzten Abschnitt. Die Beteiligung durch die eigene Meinung am Privatleben des Erzählers: " Der Autor sollte wirklich mal über die Auswahl seiner Bekannten und Freundinnen nachdenken oder darüber, was es über ihn aussagt..."

Ich habe auf dieser Seite, der Freitag, schon den ein oder anderen Kommentar gelesen, den ich sehr geschätzt habe. Das lag vor allem an dem Artikel, welcher dem Kommentar vorlag.

Welch vergoldete Zeit und Müh.

RE: Zwei Fäuste für einen Blockbuster | 28.08.2012 | 11:58

Falls der Autor bereit gewesen wäre, die beteiligten Personen beim Namen zu nennen, hätte dieser Artikel vielleicht einen "Gala" Leser befriedigt. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Nicht falsch verstehen, ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dieses Ereigniss für viel Furore im Leben der Beteiligten gesorgt hat. Ich frage mich jedoch aus welchen Gründen solch eine Geschichte es bis in den Kulturteil der Freitag geschaft hat.

Mehr von der viel besagten Demut würde gut tun.

Klatsch und Tratsch ist recht sinnlose Unterhaltung. Vor allem wenn sie auch noch anonym abgehandelt wird.

RE: Was Darwin ärgerte, heftchenweise | 07.08.2012 | 20:05

An Ullrich:

" Ein Anspruch auf die eine, einzig wahre Interpretation, würde ich als äußerst lächerlich empfinden."

Mit Respeckt bin ich der Meinung, dass mein Wiederspruch anhand ihrer Definition geweckt wird. Es handelt sich nicht um den Anspruch einer einzig "wahren" Interpretation, sondern viel mehr sollte der Kuenstler das Recht besitzen auf eine einzige von ihm klar definierte Fragestellung und Aussage. Diskussionen und anschliessende moegliche Interpraetationen dieser Aussage oder These sind sicherlich moeglich, gar notwendig, jedoch habe ich das Gefuehl, dass der Schritt zur Interpraetation oft zu frueh genommen wird. Gerade bei solch konzeptueller Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Intention des Kuenstlers unerlaesslich.

Andernfalls ist diese Arbeit Alles und gleichzeitig Nichts, oder das was ABGHOUL auch immer auf dem "Foto" zu sehen glaubt.

RE: Was Darwin ärgerte, heftchenweise | 06.08.2012 | 16:32

An Abghoul:

Das Missverstaendniss liegt darin, dass mehrheitlich gedacht wird, der Inhalt einer kuenstlerischen Arbeit basiert oder ergibt sich aus der Interpretation des jeweiligen Zuschauers.

RE: Was Darwin ärgerte, heftchenweise | 06.08.2012 | 16:25

"Wenn soviel Kopf nötig ist um so wenig Kunst begreifen zu können sind wir in einer kreativen Sackgase gelandet..."

Es waere nicht ratsam sich seine Meinung ueber diesen Artikel auf solch eine These zu stuetzen. Komplexe Probleme im Weltgeschehen verlangen nach einer komplexen kuenstlerischen Auseinandersetzung, und nicht nach einem Wunsch einer kuenstlerischen Unterhaltung.

RE: Die Finanzkrise hat Besseres verdient | 04.07.2012 | 12:25

@TIEFENDENKER

"Das könnte den Zuschauer durchaus anregen, wenn nicht gar wütend machen, so viel Dummheit gepaart mit Gleichgültigkeit in den Kreisen der Reichen ertragen bzw. sogar ideologisch mit rechtfertigen zu müssen."

Solche veralgemeinernde Aussagen tragen höchstens zu der Einsicht bei, dass Dummheit, Gleichgültigkeit und vieles andere recht gleichmäßig unter allen Schichten der Gesellschsft verteilt sind.

"what is cinema?

nothing

what does it want?

everything!

what can it do?

something" (Jean-Luc Godard)