RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 23:31

So ist es aber nicht und es hilft den betroffenen Frauen nicht, darüber ethische Diskussionen zu führen, die @miauxx im Freitag vermisst (die ich von Frau Koester auch nicht erwarten würde).

Das was Sie als " (...) eine lohnenswerte gesellschaftliche und politische Aufgabe." bezeichnen, wäre zu behandeln und die Gründe aufzudecken, warum das immer noch nicht hinreichend gelingt.

Bei aller Kritik gibt es aber auch positive Tendenzen, siehe hier. Dazu gehört dann noch die Geburtenentwicklung selbst, hier.

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 22:57

Ihre Sprache erinnert mich an einen streng religiösen Hintergrund. Und wenn das der Fall ist, sind Argumente nicht immer hilfreich.

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 22:30

Ich hatte zwar nicht nach der Evolution gefragt; ansonsten hat @Nil einen lesenwerten Kommentar geschrieben.

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 22:19

Nun, manchmal ist es sinnvoll, zuerst einen Rahmen abzustecken in dem gedacht wird, daher meine Frage. Je nachdem wie die Antwort ausfällt, lässt sich viel Zeit sparen.

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 22:11

Nur ein Frage: wie ist der Mensch entstanden?

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 17:38

" Selbstverständlich lebt ein Fötus, und dieses Leben wird ihm genommen."

Unbestreitbar. Und genau deshalb wollen streng Religiöse es den Frauen ja auch verbieten. Nur deren Logik sollte sie auch dazu bringen, die natürlichen "Abtreibungen" mit einzubeziehen, wobei sie die Schuldfrage dann gleich weiter reichen können.

Sowohl vom biologischen wie vom ethischen Standpunkt aus kann ich eine Argumentation aufbauen, die in sich schlüssig ist (also gegen Abtreibung spricht). Und? Was ändert das für die Frauen selbst in ihren individuellen Situationen?

Seltsam übrigens, wie lange bereits die Frauen für gewisse Rechte kämpfen müssen. Wenn dann aber das Kind auf der Welt ist, dann ist es die Mutter, die gesellschaftlich als Hauptverpflichtete identifiziert wird. Oder mit anderen Worten, was dann mit dem Kind geschieht, interessiert die Gegner der Abtreibung nur peripher.

So ist das auch mit der menschlichen Würde im GG mehr oder weniger eine Leerformel, die zwar einen hehren Anspruch vermitteln soll, aber bitteschön doch gesellschaftlich nichts kosten darf.

"Ich bin in dieser Sache gewiss nicht missionarisch unterwegs, schon deswegen nicht, weil das Wollen einer Frau in dieser Situation für mich Vorrang hat."

Na denn ...

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 14:18

Korrekt und genau das meine ich mit "zurückhalten", denn ...

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 14:13

"zurückhalten" heißt nicht "schweigen" (was hier "umgebaut" wurde), auch wenn es die extreme Variante wäre. Selbst wenn es bei den Frauen dazu größere Unterschiede in den Positionen gibt, ändert das für mich nichts. Anders sieht das aus, wenn es ausdrücklich gewünscht ist.

RE: Sternstunde der Aufklärung | 16.02.2019 | 14:02

Kennen Sie einen näheren Angehörigen (örtlich wie übertragen) wie die Mutter, die das Recht hat, die "Maschine" abzustellen?

RE: Sternstunde der Aufklärung | 15.02.2019 | 14:15

Das ist zwar jetzt gegen die eigene Empfehlung, aber gut. Es gibt die kurze und die lange Variante (letztere führt wohl eher zu keinem Ende, denn es bleiben immer Frage offen). Zudem lässt sich vieles in der Theorie diskutieren, die allgemeinen Antworten daraus reichen aber oft nicht an den Einzelfall in der Praxis heran.

Den Fall des "Wunschkindes" lasse ich außen vor, denn hier waren zwei Parteien auf der gleichen Wellenlänge.

"zurückhalten, gleich von Anfang an", bedeutet genau das, was der Text aussagen soll, nämlich das Vergnügen nur dann zu suchen, wenn klar ist, was der Fall sein kann. Also immer in der Verantwortlichkeit auch als Mann zu sein, weder Druck auszuüben, noch anschließend das Weite zu suchen. Ich unterstelle nicht, dass Frauen leichtfertig abtreiben, also stellt sich unmittelbar die Frage, welche unrühmliche Rolle spielt der Mann dabei.

Was "Mann" machen sollte, wäre die Verbesserung der gesellschaftlichen Verhältnisse derart, dass "Frau" zumindest aus sozialen Gründen keine Abtreibung vornehmen will (muss). Alles was darüber hinausgeht (abgesehen von einer Grenze, die zeitlich gesetzlich gezogen werden sollte), ist die Baustelle der jeweiligen Frau. Und da wäre gesetzlich zu regeln, dass sich keine Frau unter Druck setzen lassen muss!