RE: Russische Sprache in der Bedrängnis | 17.01.2021 | 18:39

Die USA haben einen Deal mit Nawalny gemacht: dient alles zur Ablenkung des Skandals 'Assange'. :-)

Aber verfolgten Russen bietet sich in der Ukraine ja eine brüderliche Alternative. Da hilft man sich doch sicher gerne aus.

RE: Glücklicher Wohnen | 17.01.2021 | 17:24

Es gibt diverse Wohnprojekte in Deutschland, die sowohl flexible Wohungen beinhalten (also je nach Lebensbedarf Zimmeränderungen ermöglichen, sowohl Anzahl und Größe), wie auch ein gemeinsame Gelände, wo jeder in seinen kleinen Wohnungen/Häusern autark leben und sich der gemeinschftlichen Bereiche anschließen kann (also sowohl jung und alt).

Ließe sich auch differenzieren, wie groß die Anzahl derjenigen sein sollte, die man für ein gemeinsames Projekt braucht. In so eine 'Gemeinschaft' könnte man dann (falls man beteiligt ist), auch nicht x-beliebig wieder verkaufen (oder Nachmieter einziehen lassen), denn das wäre dann auch eine kollektive Sache, da es sich um ein 'gemeinsames' Projekt/Eigentum/Genossenschaft usw. handelt.

Aber man mache sich nichts vor: je mehr Beteiligte, desto größer die Komplexität/Meinungen. Ist nicht jederfraus Sache, um es mal so zu schreiben.

RE: Niemand stirbt | 17.01.2021 | 16:43

Wenn ich mich richtig erinnere, sah es anfangs so aus, als ob in der EU sich zahlungskräftigere Länder (oder auch halt die mit dem größten Machtfaktor) den größeren Anteil an den Impfstoffen sich hätten 'privilegieren' können. Zum Glück (wie auch immer) hatte man da noch die Kurve gekriegt.

Wenn jetzt (und natürlich sind diese Egostimmen unvermeidbar) Deutschland intern von Kritikern vorgeworfen wird, Sie hätten schlecht disponiert, dann ist insoweit "richtiges Einkaufen" natürlich genau da einzuordnen.

Die Probleme insgesamt (vor allem die vorlaufenden Ursachen dafür vor allem für die weniger solventen Staaten, wie vor allem in Afrika), liegen natürlich ganz woanders. Das wurde aber bereits woanders ausreichend diskutiert (Gesundheitssystem/Privatisierung/Pharma usw.).

RE: Glücklicher Wohnen | 17.01.2021 | 15:24

Bevor es dazu bei uns so kam, waren es auch des Nachbarn Kinder, die nach Kindergarten/Schule usw. dann wie die eigenen waren.

Vermutlich kann Henning Scherf (Alter, Wohnung) mit seinen klugen Büchern zu dem Thema lesenswertes beitragen.

RE: Glücklicher Wohnen | 17.01.2021 | 15:12

Dein Beispiel mit den "Waisenkindern" ist natürlich eine schöne Idee, aber abgesehen davon, dass ich das ohne irgendwelche 'Gegenleistung'/Pflichtgefühl/Dankbarkeit machen würde, ist das eher nicht der Normalfall.

Die Logik im Lebensverlauf ist folgende, wenn man Glück hat ist die Kindheit die einzige Zeit, die man mit spielen usw. verbringen kann/darf, den anschließend geht es in die 'Disziplinarwege' von Kindergarten, Schule, Berufsausbildung, Beruf. Wenn eigene Kinder dazukommen, bleibt noch weniger Zeit, die frei bleibt (ganz neutral gesehen).

Kommt dann die Rente, steht das Glück der Enkelkinder vor der Tür, was des Öfteren wiederum gar nicht 'eingeplant' war und falls doch, eher nicht als weiterer Anschlussjob auf der Agenda stand. Aber wenn es sich so ergibt, 'kneift' man natürlich nicht.

Die Verlaufsbeobachtung ließe sich dann auch so beschreiben: die eigentliche Selbstverwirklichung ergibt sich quasi nie, denn es wird 'nur' ein ständige Welle vor sich her geschoben, auf die nur der Surfen kann, der das Ganze so ok findet. Irgendwie geht mir dabei verloren, was möglich wäre, nämlich eine Gesellschaft, die sich völlig anders organisiert, sodass das, was anfangs den Kindern noch möglich war, möglichst viel Raum im Leben aller einnehmen könnte.

RE: Glücklicher Wohnen | 17.01.2021 | 14:50

Einfrieren lassen, bis sich die Gesellschaft wieder eingependelt hat. :-)

Es sind doch sehr unterschiedliche Faktoren, die dabei eine Rolle spielen. Den wichtigsten würde ich bei mir selbst sehen, also welches Umfeld es denn sein sollte, bzw. wie ich mich aus meinem Umfeld in andere begeben möchte/kann. Und dann natürlich die Mittel, die zur Verfügung stehen, also die jeweiligen und die zukünftigen (sicheren) Zuflüsse.

Mal davon ausgegangen, dass kein Pflegefall vorliegt (wobei die eigene Lebensweise zumindest den Verlauf dahin stark beeinflusst). Also mache ich den Anteil des nicht mehr selbst zu regulierenden Alltags nicht zum Mittelpunkt meiner Überlegungen, sondern auf den i.d.R. wesentlich längeren aktiven Teil.

Wer nun den 'Vorteil' genießt, nicht allein zu leben und dann auch noch viele Gemeinsamkeiten hat, dem ist, falls dann noch der Vorteil vieler Interessen vorhanden, gar nicht so sehr danach, sich in ein spezielles Umfeld anderer älterer zu begeben.

Hier in dem ausgesuchten Umfeld einer ländlichen, aber wiederum mit guter Infrastruktur versehenen, gibt es sowohl die gewählte Distanz, wie auch die gewünschte Nähe, die im Fall älterer Nachbarschaft mit freiwilligen (aber zuverlässigen) Hilfsdiensten einfach gemacht wird. Die meisten wohnen zudem in ihren eigenen Häusern (vielfach ältere und noch selbst gebaute) und wollen auch darin wohnen bleiben.

Ein wenig orientieren lässt sich bei seinen Eltern/Schwiegerelten, wie deren Alterungsprozess so verlaufen ist. Abhängig davon kann man ggf. optimistisch seine Planung(en) machen und bei verbleibender Flexibilität (vor allem im Kopf!) jederzeit auch andere Weichen stellen. Aber das lässt sich wiederum so nicht verallgemeinern, wenn die erforderlichen (eigenen) Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Dann lässt sich allerlei theoretisieren, aber praktisch eher nicht umsetzen.

Ich wäre nun nicht gegen "Gemeinschaftslösungen", bleibe aber lieber außen vor. Jochen Busse hat es kürzlich mit viel Humor so formuliert (so aus der Erinnerung): "Ich lebe gerne allein und kann mich selbst immer besser allein unterhalten, vor allem, wenn ich 'da ist es ja' oder 'da also hast du dich versteckt' sage.

Humor ist also im Alter besonders wichtig, besonders wenn man über sich selbst lachen kann.

RE: Lockdown für alle | 16.01.2021 | 21:16

"(...) .eure Zeit ist abgelaufen....begreift das, werdet demütig, bereut eure Verbrechen, wir werden euch auch noch nach Jahrzenten dafür zur Verantwortung ziehen."

Mal wieder in ihre chinesische Rolle zurückgefallen @WuMing? Entscheiden Sie das morgens beim Rasieren vor dem Spiegel oder haben sie etwas keinen Bartwuchs? Können Sie sich vorstellen, dass dieser 'Rollentausch' ein wenig Verwirrung beim geneigten Leser verursacht?

Auf welche von diesen Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte möchten Sie den zukünftig gerne verzichten? Der Impuls dafür dürfte eher nicht von China ausgegangen sein. Aber deren Kulturrevolution (so nennt man das wohl) dürfte allemal ergänzenden Bedarf geliefert haben, um diese Rechte so niederzulegen.

Überzeugende Gedanken/Ideale gehören der Menschheit im Ganzen und keiner kleinlichen/eher peinlichen Gedankenkrämerei!

RE: Lockdown für alle | 16.01.2021 | 18:30

Bringe es doch so auf den Punkt: die Chinesen bekommen das, was sie verdienen/sich vorschreiben lassen. Das Extrem unserer Vergangenheit (Befehl und Gehorsam) braucht bei uns nun keiner mehr, aber wohl daraus einen vernünftigen Mittelweg, wie sich am besten Gesellschaft gerecht gestalten lässt.

Obwohl 'keiner' trifft es wiederum auch nicht vollständig, denn es gibt wohl Gruppierungen, die sich das völlig anders vorstellen, nämlich "zurück in die Zukunft".

RE: Lockdown für alle | 16.01.2021 | 15:09

"Hegemonie" braucht niemand. Diese Veränderung wäre erst mal positiv. Wobei sich noch herausstellen muss, welche neuen subtileren Formen davon sich durchsetzen werden. Denn dafür sorgen die Menschen selbst, indem sie sich weltweit der neuen Medien bedienen/bedient werden.

Aber Sie können das ja zukünftig genauer beurteilen, falls Sie reinkarniert noch die Fragestellung im Kopf behalten haben. Soll aber eher selten vorkommen.

RE: Könnte von Interesse sein, muss aber nicht | 16.01.2021 | 14:55

Die Arroganz in Deutschland oder auch, warum in Asien Corona erfolgreicher bekämpft wurde (wird).

Interview mit einem deutschen Journalisten/Autor darüber, der bereits seit 2003 in China lebt und mit einer Chinesin verheiratet ist, siehe hier.