Als Ausländer in China

Ein Erlebnisbericht: "Ich habe keine besondere Rolle als Ausländer, mein Arbeitsvertrag und meine Aufgabenbereiche entsprechen denen meiner chinesischen Kollegen.", so der IT-Mitarbeiter.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Eingebetteter Medieninhalt

So stellt man sich wohl im Westen das moderne China vor. Aber vermittelt das wirklich die Realität des immer noch bevölkerungsreichsten Landes der Erde, mit fast 1,4 Milliarden Einwohnern?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Zuerst mal ein Dankeschön an die Redaktion von Wildcat, die sich auf meine Anfrage die Mühe gemacht haben, den langen Beitrag online zu stellen. Die Hefte kosten kein Vermögen und sind durchweg Berichte, möglichst von den Betroffenen selbst, bzw. nahe der Basis. Wer aber mehr dazu wissen will, kann sich selbst auf deren Seiten einlesen, siehe hier.

Natürlich bleibt jeder Bericht immer ein perspektivischer, wobei in einem so großen Staat/Land wie China, mit annähernd der dreißigfachen Fläche wie Deutschland, das zudem eine nicht zu bewältigende Herausforderung sein dürfte. Denn, um bei Deutschland zu bleiben, wer blickt allein schon hier durch, wenn es um die unterschiedlichen Länderinteressen geht und deren kulturellen Unterschieden.

Und doch kann man es versuchen herauszufinden, was denn zu den besonderen Merkmalen zählt, die sich vielleicht verallgemeinern lassen und die Unterschiede herauszuarbeiten, wie sie sich dem westlich orientierten/geprägten Menschen darstellen. Und dann gehört natürlich die persönliche 'Note' dazu, welche Phänomene also in besonderer Weise auffallen und wie man das interpretieren kann.

Jedenfalls würde es mich freuen (mein Spektrum erweitern), wenn insbesondere diejenigen sich mit Kommentaren einfinden, die mit China wesentlich vertrauter sind und da wären natürlich insbesondere @JR's China Blog, @Aussie, @Insel-Banker und natürlich auch @WuMing gemeint, wobei letzterer eigentlich den Vorteil haben müsste, aus beiden Perspektiven auch das Verbindende/Positive zu benennen. Kritisieren ist i.d.R. leichter, als die Gemeinsamkeiten zu betonen. Wobei sich dann die Frage stellt, was die Kritik bewirken soll, wenn man nicht Willens ist, vor der eigenen Haustür den Dreck zu entfernen.

Nun der Link zu dem längeren Beitrag, mit dem Titel: China: Neijuan. Und wer es lieber in Englisch mag, dann hier entlang.

Nachtrag 27.04.2021:
Aus der 'Edition Le Monde diplomatique' gibt es mit Nr. 23 eine Ausgabe Chinas Aufstieg. Editorial und Inhaltsverzeichnis ist über die Vorschau zu lesen.

22:38 23.04.2021
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Kommentare 142