Alternative Wirtschaftspolitik

Memorandum-Gruppe: Eine Gruppe von WissenschaftlerInnen und GewerkschafterInnen engagiert sich schon seit 40 Jahren in der "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik".
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Die "Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik" wurde 1975 gegründet, um der aufkommenden Massenarbeitslosigkeit und der darauf gerichteten neoklassischen Instrumentalisierung zum Lohn- und Sozialabbau etwas entgegenzusetzen. Neoliberale Rezepte haben die Krise auf dem Arbeitsmarkt seitdem weiter verschärft. Über viele Jahre sah es so aus, dass alternative Konzepte kein Gehör finden.

Mittlerweile jedoch bekommen kritische Standpunkte ein immer stärkeres Gewicht, auch wenn die Dominanz neoliberaler Politik noch längst nicht gebrochen ist. Vom gesetzlichen Mindestlohn über die Verteilungsfrage bis zur Frage öffentlicher Investitionen bestimmen mehr und mehr Themen, die in den MEMORANDEN seit 40 Jahren ausgearbeitet werden, die Agenda.
Die Gruppe stellt über ihre Autoren frei zugängliche pdf-Dokumente ins Netz und veröffentlicht jährlich in PapyRossa einen Band: Memorandum.

Ferner bietet die Arbeitsgruppe in einer "Sommerschule" mit ver.di jährlich ein Schwerpunktthema an in Fragen der Wirtschafts- und Sozialpolitik, im "Das Bunte Haus" in Bielefeld. Kann ich nach eigener Erfahrung sehr empfehlen, denn da lassen sich mit den Autoren Themen bearbeiten und ausführlich diskutieren.

Als Unterstützerin oder Unterstützer wird man in die Liste aufgenommen und bekommt das Buch zugeschickt.

Alle weiteren Informationen aus den Links:
Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik
und
Wikipedia

In der Gruppe arbeiten Wirtschaftswissenschaftler und Gewerkschafter.
Verbindung zur Europäischen Ebene über die: Euro-Memo-Gruppe.

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