Ein fröhlicher Denunziant

Urgestein: Otto Köhler, der sich fröhlich als Denunziant bezeichnet und einem Richter in dem Sinne die Hände schüttelt, weil der ihn mit "Raubauke" tituliert.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

https://s.qwant.com/thumbr/0x640/7/7/8c8d9ca4cdd5ce6726a93ca291d1ac/b_1_q_0_p_1.jpg?u=http%3A%2F%2Fwww.auktion-huell.de%2Fassets%2Fpics_auction%2F196%2F546.jpg&q=0&b=1&p=1 Weber, A. Paul (1883-1980)

Über Otto Köhler muss man nicht viele Worte verlieren, da er besser für sich selbst sprechen kann und ich zumindest vorzügliche Beiträge vor allem auf der Themenseite der jw und als Mitherausgeber von Ossietzky gelesen habe. Daher verlinke ich gerne einen weiteren Beitrag von ihm, den er in seinem Beitrag "Ich bin ein Denunziant" in der (jw 16./17. Mai) veröffentlicht hat.

Hier geht es insbesondere um die PEN-Mitgliedschaft von Professor Jörg Hafkemeyer, dessen Mitgliedschaft Otto Köhler mit der Satzung des PEN als unvereinbar kritisiert, da er "... also Professor Hafkemeyer – an einer Bundeswehrakademie, die das Erbe der psychologischen Kriegsführung angetreten hat, Offiziere darauf trainiert, wie sie mit Journalisten – also auch PEN-Kollegen – auf Pressekonferenzen umspringen sollen."

Wie zu erwarten war, ist der Antrag abgelehnt worden, denn schließlich geht Berufsfreiheit vor Ethos, also im Zweifelsfall allemal vor einer Satzung.

Die Rigorosität Otto Köhlers dürfte u.U. nicht allen gefallen, denn wie ich beobachten und erfahren konnte, wird klare Sprache (harte Kritik) auch schon mal mit mangelnder Toleranz oder gar Denunziantentum verwechselt.

19:34 20.05.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Kommentare 11

Avatar
Ehemaliger Nutzer | Community