Mangelndes Wissen aufgrund fehlender Angebote

Grüner Kapitalismus: Warum auch die "grüne Ökonomie" ein weiterer Irrweg ist, der uns von den Marketingabteilungen der Konzerne als endgültige Lösung verkauft wird.
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Beim Lesen des Artikels: "Grüner Kapitalismus oder braune kapitale Struktur" von Winfried Wolf in der Herbstausgabe von lunapark21 ist mir klar geworden, warum es der Linken, bzw. ökologisch denkenden Menschen so schwer fällt, ihre Standpunkte einer breiteren Öffentlichkeit zu legitimieren.

Dabei geht es nicht mehr um Themen wie Atomkraft, die sich in Deutschland endgültig disqualifiziert hat; auch nicht um die umweltschonenderen neuen Energieverfahren.

Aber, mit den neuen Technologien geht ein gewisser Optimismus einher, der sich verstärkt von den "gewendeten Grünen" als Allheilmittel unseres desaströsen Wirtschaftssystems erweisen soll. Damit wird der Fokus der Kritik auf sekundäre Probleme gelenkt, die der Bevölkerung eine rosige Zukunft mit wenig oder keinem Komfortverlust verspricht.

Solange die Fakten dieses "neuen, alten Wirtschaftsmodells" nicht kritisch beleuchtet den Bürgern als Scheinlösung erklärt, diskutiert wird, kann es keinen grundlegenden Wandel geben.

Die Stammtischmeinung beherrscht solange weiterhin das Feld und die kritischeren Stimmen bekommen kein Gehör.

Der Link zum Artikel in lunapark21 ist noch nicht möglich daher:
"Grüner Kapitalismus?"

Wer lunapark21 noch nicht kennt und ein wenig neugierig ist, hier der Link: "Zeitschrift zur Kritik der globalen Ökonomie".

11:17 24.11.2012
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Geschrieben von

pleifel

Die Gedanken sind frei und das ist vielleicht der größte Irrtum.
pleifel

Kommentare 9