Selbstbestimmungsrecht der Völker?

Volk, Nation, Heimat: Ein Essay des Historikers Rudolf Walther über die Unbestimmtheit der Begriffe "Volk, Nation, Heimat, Selbstbestimmungsrecht der Völker, nationales Selbstbestimmungsrecht"
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Nach der Lektüre Rudolf Walthers "Volk, Nation, Selbstbestimmungsrecht",

die aus dem Vorspann so zusammengefasst: "Wie eine Ideologie Karriere machen kann: Die längste Zeit galt den normalen Leuten ein homogenes Volk als etwas Aufgesetztes, Erzwungenes. Und aus den historischen melting pots konstruierten erst Geschichtsphilosophen und Politiker die „Nation“ – die deutsche, die französische und viele andere.",

wird sicher ein Gewinn hinsichtlich Klärung eigener Denke über die kulturelle und erlernte Prägung der besprochenen Begriffsbestimmungen erreicht, aber es verbleibt eine große Leerstelle, was denn nun an die Stelle dieses Mythos treten soll, wenn ich es auf diesen Begriff bringe.

Aber das konnte und wollte der Historiker in einem Essay auch nicht leisten, weil diesem Beitrag in einem Schwerpunkt zu "Heimat & Nation" weitere Artikel folgen, die wiederum die Notwendigkeit dieser historischen Begriffe argumentieren, also implizit die praktische gesellschaftspolitische Anwendung. Leider kann der lesenswerte Essay von Michael Bröning "Lob der Nation" nicht verlinkt werden, sodass ich auf sein Buch verlinke, dass es ausführlicher behandelt.

Rudolf Walther, geboren 1944, ist Historiker, wissenschaftlicher Redakteur und Autor des Lexikons “Geschichtliche Grundbegriffe”. Seit 1994 ist er als freier Autor und Publizist tätig. Er lebt in Frankfurt und schreibt regelmäßig Essays, Porträts und Kommentare für diverse Medien, u.a. "Die Gazette".

23:17 18.03.2018
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