Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Mit meinen Gedanken verreise in Anlehnung an eine arte-Dokumentation ich in die Renaissance und sehe den Petersdom in Rom.

Ein Papst hat es sich in den Kopf gesetzt , dass der Obelisk auf den Petersplatz verschoben werden soll.

Eine komplizierte Vorrichtung zur Bewegung ist an den riesigen behauenen und mit Hieroglyphen versehenen Stein angebracht. Es ist alles mucksmäuschen still und Schreien ist nicht erlaubt.

In diesem Gewirr von sehr vielen Arbeitern und Pferden und hunderten Seilen hat der Papst das Schreien verboten.

Das große Werk soll gelingen und der Papst will mit seiner Anordnung des Schweigens alle Konzentration auf das Gelingen des Vorhabens lenken.

Furcht hat das Herz des Architekten befallen.

Er kann sich ausrechnen, dass es Ärger gibt, wenn der riesige Obelisk stürzt und der Legende nach soll er sogar ein Pferd zur Flucht bereit gestellt haben.

...oder es geht noch bunter und nervöser in die mit knallbunten Farben gezeichnete Fantasiwelt von Walt Disney, in der in irgend einem Heft, dessen Nummer und Titel mir länst entfallen sind, Donald Duck als Hilfssschweißer beim Bau der Titanic mitgeholfen hat, was bei ihm selten gut gehen kann.

Die hektische Ente ist auf einen Laternenmast geklettert und sieht panisch vom Hang eines Hügels unten im Hafen den riesigen Ozeanriese auf der Seite liegend.

Die aufgewühlte Bevölkerung versucht ihr Bestes das angerichtete Chaos zu ordnen und ist auch nicht gut auf die Chaos-Ente zu sprechen.

Mutig zu leben und nicht all zu viel Angst vor dem zu haben, was gerade in unsicheren Krisenzeiten passieren kann ist gar nicht so einfach.

Oft ist aber das, was der Kopf sich dazu ausmalt in Wirklichkeit viel schlimmer als das , was tatsächlich passiert.

Beim Nichthandeln machen dann die Anderen und dann sind die eigenen Einflußmöglichkeiten in der Regel erst einmal verschwunden.

Das bezieht sich auch und nicht zuletzt auf das Kreuz auf dem Stimmzettel in der Wahlurne.

... und dann hat man eine FDP mit in der Regierung, die die Welt nach ihren neoliberalen Glaubensgrundsätzen gestaltet und als kleiner Mann hat man dann wirklich nicht mehr viel zu lachen.

12:21 12.02.2010
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

poor on ruhr

Vielseitiger interessierter Arbeiter und ziemlich stark in die in die in aller Welt bekannten Pandabären vernarrt. 🐼
poor on ruhr

Kommentare 6

Avatar
hibou | Community
Avatar
rainer-kuehn | Community