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RE: Schwerstarbeit am Pflegeberuf | 13.02.2011 | 10:25

Als Pfleger einer Schwerstbehinderten, der seit über 11 Jahren pflegt, kann ich zum Thema schon etwas aussagen ! Die Frage ist, ob man es hören will ! Was hier geschieht ist die wohl größte Ungerechtigkeit im Arbeitsleben. Aber wichtig: Von der Politik abgesegnte. Dasß Rösler daran etwas ändern will, kann ich mir kaum vorstellen. Wir pflegende Angehörige gehören nicht zum Klientel seiner Partei ! Wichtig wäre doch erst einmal: Pflegende Angehörige dürfen nicht weiterhin den Status eines Bittstellers z.B. über Hartz IV haben ! Das wäre schon einmal eine sehr große Erleichterung. Zudem sollte man Schwerstbehinderten nicht noch versuchen, Geld das sie z.B. aus einer Unfallversicherung erhalten abzujagen. Das Alles und noch viel mehr haben wir nämlich erleben müssen und z.T. ist das nur noch als Frechheit zu bezeichnen, was sich da abspielt, kaum von der Öffentlichkeit wahrgenommen. Ich jedenfalls bin der Ansicht, daß man nun etwas tun will, was aber nichts kosten soll. Das wird aber nicht gehen ! Eine Pflege in einem Heim kostet die Allgemeinheit pro Monat nicht unter 3 500 Euro. Ich erhalte etwa 500 Euro im Monat. Eine Verdreifachung der Bezüge würde noch nicht einmal ausreichend, um ein Mindestmaß an Leistungsgerechtigkeit zu schaffen. Das ist der Ausgangspunkt ! Die Parole: Daheim statt Heim wird deshalb gerne ausgegeben. Weil zuhause die billigen Arbeitskräfte sind. So sieht die Wahrheit aus !

RE: Dornenkrone für den Märtyrer | 06.01.2011 | 09:11

Der Kommentar von @flagman ist so typisch für jemand, der ein besonderes System als das einzig Wahre darstellen will. Das kapitalistische nämlich. Wer die Geschichte der Menschheit mal etwas anders betrachtet, wie solche Zeitgenossen, der kommt in jedem Staat, in dem es Unrecht gibt, zum gleichen Schluss. In China z.B. können wir es auch beobachten. Hunderte Bergarbeiter verrecken in den Bergwerken ( die Rohstoffe sind im angehend kapitalistischen China sehr begehrt ). Auch dort gibt es die Nutzniesser des aufkeimenden Systems der Ungerechtigkeit. Damit ist überhaupt nicht ausgesagt, daß Gerechtigkeit in den sog. kommunistischen Ländern geherrscht hat. Es bleibt festzustellen: In Russland, China und anderswo, auch im Mittelalter schon gab es in Staaten und Ländern Leute, die es verstanden an die "Spitze" zu kommen und das Volk auszubeuten. Chodorkowski hat sich Milliarden unter den Nagel gerissen, indem er kriminell gehandelt hat. In Russland gibt genug Leute, die in bitterster Armut leben, obwohl sie Höchstelistungen bringen z.B. in der Ölförderung. Solche Leute wie Chodorkowski haben mit oft schlimmen Methoden vielen Menschen geschadet. Das nennen Einige: Privatisierung und schon ist für sie alles rechtens. Ist es eben nicht ! Ist es eben nicht !