Pregetter Otmar

Prom. Ökonom, Uni-Lektor, Buchautor. Mein Credo: gute Recherche + griffige Kritik = Lesenswert.
Pregetter Otmar
RE: Wien / Fachkräftemangel : eine SURrealsatire. | 14.09.2018 | 17:34

Harald Mahrer hat - oder eben seine Homepage-Trolle - meine 4 Kommentare auf 1 gekürzt. Er schrieb schon wieder sein Eigenlob auf FB nieder - und da hab ich gleich die MM und die WIWO-Kommentar bei ihm hingestellt - nur so zur Info ... ;-)

RE: Wien / Fachkräftemangel : eine SURrealsatire. | 14.09.2018 | 10:35

Ja, der Fremdenhass ist – so to say – das „sehr charmante“ Nebenprodukt für diese Regierung.

Es wurden Asyl-Lehrlinge, die so 2 Jahre in Ausbildung standen und deren Bescheid negativ war, nun per Gesetz dazu gezwungen, zurück zu kehren. Dagegen lehnten sich der BP, die Caritas und viele soziale Netzwerke auf – vergeblich: der Grund ist klar – für die FPÖ wäre das eine herbe Niederlage gewesen und so stimmte die ÖVP dem zu.

Der ÖVP, der WKÖ und der Industriellenvereinigung (IV), die eigentlich regiert, geht es nur um den Profit durch billige Arbeitskräfte.

Bisher war auch ein Riegel vorgeschoben, was den Einsatz ausländischer Arbeitskräfte betraf – dann erfand man die Fachkräftemängelliste und mit der geht dann alles . Zusammen mit dem 12h-Tag, wo auch der Betriebsrat und eine ärztliche Zustimmung wegfallen, hat man ein Paradies für den Manchester-Kapitalismus geschaffen.

Wie Du sagst: die Ausländer sind in der Doppelmühle gefangen! .

„Es wird also nicht nur die Arschkarte runtergereicht, sondern auch die indirekte Aufforderung diese doch bitte gleich an die weiterzureichen, die noch gar nicht da sind. Das ist Ausgrenzung mit Bedienungsanleitung fürs Ausgrenzen.“

Ja! Das Runterreichen der Arschkarte ging bisher nicht so dolle, weil in der großen Koalition die Gewerkschaft nie mitmachte und daher die WKÖ+IV keine Chance hatte. Nun schaffen sie die gesetzlichen Mittel dazu – und die Arbeitnehmer sind die doofen! Ja, spuren die Inländer nicht – so können sie, eben jene die sowieso schon wenig verdienen, durch Ausländerkarte erpresst werden.

Der Fachkräftemangel ist in der Regierung am größten: etliche Gesetze verstoßen gegen EU-Recht und die Menschenrechtskonvention (Indexierung der Familienbeihilfe für rumänische Pflegerinnen und das Standortinvestitionsgesetz hebelt sogar das Legalitätsprinzip – das ein ordnungsgemäßes Berufungsverfahren vorschreibt – aus) oder gegen unsere Verfassung. Sobald diese umgesetzt werden, gibt’s Klagen en masse.

Kurz ist ja nur ein dummer Hampelmann, den man vorschickt und der wirklich glaubt, er hätte was zu sagen.

Der Widerstand wächst fast stündlich und am 4. Oktober gibt’s wieder die Donnerstagsdemos wie gegen Haider/Schüssel, initiiert von Elfriede Jelinek, Nobelpreisträgerin.

Ob sich die Fachkräfte aus dem Ausland das gefallen lassen und mit großer Freude nach Ö pilgern, darf stark bezweifelt werden, zumal wenn sie nur den Tariflohn bekommen der Lohnunterschied nicht so groß ist und die Rahmenbedingungen – 12h-Tag – auch ein Rückschritt darstellt. Und was die inländischen Fachkräfte betrifft, so gibt’s ja den heißen Herbst der von der Gewerkschaft angekündigt wurde – mal sehen.

Die Profitgeilen Raffkes sitzen eh am kürzeren Ast:

wenn sie meinen, wirklich alles so umsetzen zu müssen, dann brauchts nur einige Tage ordentliche Streiks, so wie bei euch in F, und schon sind die so herbeigesehnten Gewinne futsch.

Man könnte ja noch irgendwie „verstehen“ … dass die Arbeitgber dies als Spiel auffassen – so mal gucken, wie weit wir gehen können, bis was passiert uäm. – aber wenn der ÖGB mal in Bewegung kommt, ist er nicht mehr so rasch aufzuhalten. Was bleibt ist sicher, eine totale Spaltung des bei uns so überharmonischen AG-AN-Verhältnisses.

Ja, die AG brauchen nur ordentliche Löhne zahlen und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen sorgen – und sie kriegen alle Fachkräfte dieser Welt. Die Gier wird sich nicht bezahlt machen und am Ende stehen sie als begossene, dumme Pudel da, denke ich.

Ich begrüße jeden Arbeitskampf, weil er mehr als überfällig ist: nicht nur bei uns!

PS.

Habe meine Text + Link auf die FB_Seite von Harald Mahrer gepostet, der sich dort selbst über allen grünen Klee lobt. Schaun mer mal …

RE: Im Reich der Gier | 09.09.2018 | 17:30

Schade, weil bei uns fühlt es sich derzeit gut an, der Widerstand wächst und wenn erst mal die Henkergesetze - 12h-Tag, Kürzung der Notstandshilfe + Hartz4 a la Austria usw. - kommen, wirds noch lauter werden.

Die Gewerkschaft redet schon sein Wochen vom "heissen Herbst", aber ich glaube erst daran, wenn sie mal so eine Woche gestreikt haben. Unser Gewerkschafter sind ja mit den Arbeitgebern total "verhabert", was ua. auch mit den Aufenthalten in den gleichen Logen zu tun hat - sagt man...

Macron,. las ich, ist ja noch schlechter in den Umfragen als Hollande damals zur selben Zeit. Von den Streiks liest man bei uns auch nix mehr, schade!

Die Lügen der Politiker sind seit 100en von Jahren immer dieselben: nachdem es immer nur um die Bereicherung der obersten 10% aufkosten der unteren 90% ging - sind auch die Lügen immer die gleichen: gut, etwas adaptiert auf einen "ein bisserl erweiterten Horizont", weil man mittlerweile auch NLP vorm Spiegel gelernt hat und auch alle Politiker densellen Rhetorikkurs besuchten . . .

alles gleicht sich bis auf das Knopfloch: bei der FPÖ die Kronblume, den Roten ist ihre Nelke noch nicht abhanden gekommen - und a_sozialen Pseudochristen halten sich an den alten Schüssel-Sager:

Hände folt`n - Gosch`n holt`n ;-)

RE: Im Reich der Gier | 09.09.2018 | 17:21

Thx for the roses, aber wir denken nur nach ...

ad) Eurozone - irreversibel ???

Das ist, oder war auch damals, der Überschmäh - diesen verzapft wieder der so hoch geehrte Schulmeister und dabei brennen bei ihm sämtliche Sicherungen des letzten Quäntchen Hausverstandes durch,

- denn bis 1999, in Bargeld dann ab 2002, entwickelten sich alle Länder, allen voran auch die kleinen, wie Österreich und Schweden etc., hervorragend seit 1946 und niemand würde meinen, dass das damals ein riesiger Wettbewerbsnachteil gewesen sei, weil man sich nur die Wachstumsraten als auch die geringe Ungleichheit ansehen muss!

- Schulmeister meinte auch, dass es zu viel kosten würde - der nächste Propaganda-Unsinn. Der Handel ist ja immer ausgeglichen, auch innerhalb der EU/des Euroraumes, d.h. mein Exportüberschuss = dein Importdefizit. Ergo dessen würde eine Rückkehr zu den eigenen nationalen Währungen vor allem Deutschland hart treffen, weil eben ihre Waren schnell um so 5-10% aufgewertet würden - womit auch so was wie eine ausgeglichene Handelsbilanz (wie es eben die Jahrzehnte zuvor üblich war) wieder einkehren würde.

- die Kosten einer verlorenen Generation - damalige Schüler sind fast an die 30 Jahre alt und erlebten 10 irre Jahre, die sie alle um ihre Lebenschancen betrog! - gegen das frei "erfundene Konstrukt" einer Währungsunion aufzurechnen..., das gelingt auch nur jenen Ökonomen, deren Hirn durch 40 jähriges Beamtentum sämtliche Denkvorgänge auf Volksschulnieveau - um es mal etwas plakativ auszudrücken ... ;-) - absacken liess.

Jo Stiglitz meinte sogar, dass diese Kosten der verlorenen Generation locker jeden Ausstieg übersteigen würden.

Sie sind ein Verbrechen gegenüber der Menschlichkeit!

Und mal auf den berühmten Punkt gebracht: eine Währung kann man nie retten - wie denn?

- Die Crux wird auch (fast) nie angesprochen, nämlich dass durch den Euro der wichtige wirtschaftspolitische Anker - die Geldpolitik (die Zinsfestsetzung + das individuelle Fixieren der Mindestreserve, mit der man ein bisserl das Kreditvolumen steuern kann, an die EZB delegiert hat) - an die EZB delegiert wurde . . . f r e i w i l l i g ?!

Und nun will man auch noch die Fiskalpolitik (durch die Hintertür) an die EZB geben - wenn es nach Macron ginge?!

- und noch ein rechtlicher Aspekt: irreversibel ... da muss man alle Politiker in die "Anstalt" verweisen - ja in die geschlossene - weil in den Vertrögen nicht mal eine E x i t k l a u s e l inkludiert wurde ! In jedem 1. Semsester lernt man, dass bei allen Verträgen auch eine beisseitig plausible Exitklausel das Um und Auf sind, weil man ja irgendwann auch wieder aus der Chose aussteigen will - nicht so beim Euro:

der ist in Stein gemeiselt und für die Ewigkeit gebaut ?

Depperter gehs nimma - offen gesagt-

- - -

Alle ökonomischen Parameter verweisen auf ein irres Desaster der Eurozone, von Erfolg weit und breit keine Spur.

Aber in fast allen Medien wird nur gejubelt, so als ob man nicht ganz Südeuropa devastiert und die Menschen - nur wegen einer Währung ! - in einen humanen Supergau gemanagt hätte.

Natürlich darf man sie deshalb nicht der Lüge bezichtigen - wie unschön ... :-D

RE: Im Reich der Gier | 08.09.2018 | 20:03

Ja, da bin ich schon bei Dir und Deiner Frage:

wieso die offensichtliche Wahrheit (die Lüge hat Struktur und beginnt ja schon in der 1, Klasse Handelsschule, wo man lernt wie man einen Kredit, dessen Tilgung und den Zinserlös vonseiten er Bank verbucht – aber eben nie darüber aufgeklärt wird, das genau damit das Geld aus dem Nichts entsteht) keine Spuren hinterlässt?

Man sieht es bei der Lehman Lüge – weil niemand das offensichtliche, nämlich die Frage: w i e s o so eine so kleine Pimperlbank überhaupt das Finanzsystem aus den Angeln heben könne? Stellt. Die Antwort liegt bei den „Qualitätsmedien!, also der FAZ, SZ, derZeit – besser wäre ja Unzeit ;-) – uam.

Diese idiotische Ausrede der Lehman Lüge kommt natürlich allen Gurus in den Wirtschaftsforschungsinstituten sehr gelegen. Sie müssen gar nichts erklären, am allerwenigsten ihre eigene Dummheit und wissenschaftliche Unbedarftheit !

Erinnerst Du Dich noch an meinen Kommentar hier, ob Bofinger das Geldsystem verstanden hat? Nun, er wollte bei den G7 erwirken, dass man das Bargeld abschaffen möge . . . und da stellte ich die simple Frage: schon eigentümlich … dass gerade ein Univ. Prof, die Abschaffung des gesetzlichen Zahlungsmittels vorantreibt ? Nun, er ist mittlerweile der Einzige, der seine Meinung korrigierte – Hut ab!

Die Beantwortung Deiner Frage liegt mM. auch darin, dass es keinen anerkannten deutschsprachigen Ökonomen gibt, der die Krise kommen sah (Ausnahme. Prof. Max Otto) .

Jene, die die Expertise haben/hatten – wie zB. Steve Keen (der sich mit Krugman ob des Geldsystems matchte und feststellen musste, dass der Guru für eh alles … auch keine (offizielle?) Ahnung hatte – oder Michael Hudson (sein Buch: der Sektor ist eine sehr detaillierte Bestandsaufnahme der Verbrechen der Banken per se), den der pathologische Besserwisser Flassbeck, als kleinen Kasperl diffamierte – werden kaum öffentlich zu Debatten eingeladen und ihre Bücher werden auch nicht empfohlen, so wie zB jenes von Stephan Schulmeister, der nicht mal die Buchungen der 1. Klasse Handelsschule kapiert hat … und allen ernstes bei einer Tagung der Diplomatischen Akademie in Wien meinte:

Geld aus dem Nichts – macht ja nix … :-D

Radikal hingegen – und sicher keiner dieser Mainstream-Gurus – ist Martin Wolf, Chefökonom der FT, London, der in einem Interview zur Vollgeldinitiative sagte: das ist doch nicht radikal aber sicher einer der möglichen und wichtigen Lösungen (sinngem. Übersetzt).

Für mich erklärt eben dieser übermächtige, verlogene Mainstream der Univ.Profs (siehe auch den SV-Rat) der nach wie vor und trotz hanebüchener Unkenntnis des Geldsystems das Sagen hat – die eher enttäuschende Durchdringung in der Öffentlichkeit.

Was mich betrifft, so bin ich der Stachel im Heuhaufen, natürlich nicht so bekannt - zumal ich ja kein Univ.Prof., (wie unnötig) oder altgedienter Beamter an irgendeinem WIForschungsinsitut bin.

Interessant ist für mich, dass ich aufgrund meiner „Sonderstellung“ zB. gemeinsam mit Prof. Haber (Donauuni, Krems und Berater von BK Kurz) die SERVUS Doku: Gier – Wirtschaftskrise mit System kommentiert habe (sie lief 2012,2014 und 2015).

Auch zur Doku übers Bargeld 2017 – wiederum von SERVUS TV gemacht – wurde ich neben Treichl, (Boss der größten Bank Österreichs) und Vorständen der FMA, Finanzmarktaufsicht, und der Nationalbank eingeladen, meine kritischen Kommentare abzugeben . . .

also: die Kritiker sind nicht sooo beliebt, aber … so hie und dann ;-)

Ja, die Welt ändert sich langsam – aber doch: alles was mit Banken zu tun hat, erliegt einer öffentlichen einzigartigen Propaganda, wie man sie nur mehr kurz vom totalen Crash erlebt. Das meiste – auch das Dümmste was man sich vorstellen kann – bleibt vor allem in den öffentlich_rechtlichen Medien unwidersprochen – wie zB. hier:

Zitat: "... Und erst vor ein paar Wochen hat Griechenland das Rettungsprogramm... .. verlassen, das seine Wirtschaft für 8 Jahre s t a b i l ... gehalten hat".

Das muss man sich als EU.-Kommissar auch mal sagen trauen – und sie muss keine Angst haben, dass sie kritisiert oder gar mit einem nassen Fetzen … genau! https://derstandard.at/2000086928528/Die-Welt-sehen-wie-sie-ist-und-besser-machen?ref=article

Aber – es gibt auch Gutes zu berichten – lies mal: http://www.spiegel.de/wirtschaft/aufstehen-mit-oder-ohne-sahra-wagenknecht-die-zukunft-liegt-links-a-1226965.html

Künftige Wirtschaftspolitik Die Zukunft liegt links

// Ob mit oder ohne Sahra Wagenknecht: Wer die großen Probleme unserer Zeit lösen will, braucht alles - nur nicht die wirtschaftsliberalen Rezepte der vergangenen Jahrzehnte. Das schreibt Thomas Fricke, früher Chefökonom der FT.DE – die groß in die Pleite schlitterte. Ich las ihn damals rel. gerne, bis er und die FT.DE eine Wahlempfehlung für die FDP und Westerwelle abgaben.

Was ist mit dem Mann nun passiert, dass er gegen die neoliberale Doktrin auch noch gut argumentierend anschreibt?!

Und bei uns stehen auch echte Grössen auf, wie Elfriede Jelinek – auch eine Steira_rin … weisst eh ;-)

Bitteschön. https://derstandard.at/2000086915716/Jelinek-ruft-mit-neuem-Text-zu-Anti-Regierungs-Demo-auf?ref=article

Ihr Video ist mehr als sehenswert. Also – ein bisserl was regt sich schon im neoliberalen Gebüsch. Aber nicht nur Dir geht’s zu langsam, mir auch!

Ja, insbes, bei uns herrscht ein Klima (soll auf Maria Theresia zurückgehen – sagt man …) der totalen Unterordnung mit kräftigem Anlauf vor – und die andere Seite ist die massenmedial Propaganda der neoliberalen Agenda, die seit 3 Jahrzehnten große Früchte trägt.

Da hast Du wohl recht!

Aber auch die „Konsensdemokratie“ – die hohlen Worte eines Kurz zB,. – bekommen immer schneller, immer größere Risse. Die Demo zum 12h-Tag war ein wichtiges Zeichen und wenn Du Zeit hast, dann lies mal den Kommentar von Heinz Mayer, emerit. Verfassungsjurist, zum totalen Murks des Standortentwicklungsgesetzes.

Auch die Intelligenzia scheint bei uns munter zu werden.

„Die Wirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern muss zum Wohle des Staates und seiner Bürger tätig sein. Das neue Standortentwicklungsgesetz tut das nicht und gefährdet nebenher noch den Rechtsstaat“ – https://derstandard.at/2000085780471/Make-Austria-Great-Again

Es tut sich einiges – immer rascher. Ich bin da guter Dinge, aber wir müssen natürlich immer nachlegen.

Du bist ja auch ein Steira … „aufgebn tuat ma an briaf“ !

Dein erwähnter Davidskampf auf der Kommunikationsebene ruft, zumindest bei uns in der Basti_Bumsti_Republik, immer mehr Leute zur Aktion, zur Tat, zum Widerstand auf.

So hat auch Wolfgang Ambros – einer der dem Wiener Hackler (Arbeiter) wohl am meisten aus der Seele spricht - die Regierung einen „braunen Haufen“ genannt – und nachgeschoben, dass es bald Zeit wird, „bis es auch der letzte Depp“ kapiert hat . . .

„Die Vorgeschichte: Am Montag hatte sich die Austropop-Legende in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" klar gegen die türkis-blaue Regierung positioniert.

In der FPÖ ortet der 66-Jährige "viele braune Haufen", was etwa die Liederbuch-Affäre um antisemitische Texte in der Burschenschaft Germania zuletzt gezeigt habe. Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) glaube er "kein Wort", und auch an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ließ Ambros kein gutes Haar: Dieser lasse "skandalöse Aussagen der FPÖ unkommentiert" und schweige, "wenn es unangenehm wird". - https://derstandard.at/2000085071496/Wolfgang-Ambros-trotzt-der-Hasslawine-nach-Kritik-an-Regierung

Hubert von Goisern schlug in dieselbe Kerbe und stellte sich klar hinter Ambros.

Ja, es keimt bei uns echte Hoffnung auf, weil das unsere Kapazunder sind – und nicht irgendwelche Leute aus der 3. Reihe einer Landesregierung.

Ambros, Goisern und Fendrich – der unmittelbar vor der Angelobung Kurz bei einer seiner Vorstellungen öffentlich ob der Koalition mit der FPö scharf kritisierte – das sind unsere echten und unverwüstlichen „Rampensäue“ … und sie brauche nicht mal lügen, sondern einfach nur sagen, was ist !

Und oben auf schwingt wieder Elfriede Jelinek ihr bissiges Kritikzepter !

Auf geht`s - hoffentlich auch bald bei euch.

RE: Im Reich der Gier | 07.09.2018 | 19:25

Lieber Idog,

mag sein, dass ich nach 10 Jahren der totalen Lügen um die Finanzkrise 2008 ff - eine davon ist eben die Lehman Lüge! - diesen Schmarrn nicht mehr lesen kann - wie er schreibt zB:

"Die alten Griechen hatten einen Begriff für Augenblicke wie diesen: aporía – ein Zustand vollständiger Verblüffung und Ratlosigkeit, ein dringendes Bedürfnis nach einem neuen Erklärungsmodell für die Welt, in der wir leben. Der Crash von 2008 war ein solcher Moment. Plötzlich funktionierte die Welt nicht mehr nach den Regeln, die ein paar Wochen zuvor noch als selbstverständlich durchgegangen waren."

?

Das ist inferiore Opfer-Täter-Umkehr ... vonwegen Ratlosgkeit, vollständiger Verblüffung usw. ... das fätllt für mich unter Inkompetenz und Ver ******* aller Menschen, womit er sich selbst so richtig vorstellte.

Er war der Mr. NO NAME unter den Ökonomen vor seinem Job und nachdem er so einige Monate in der Politik herumturnte, liegt sein Fokus nun, seine Bücher zu verkaufen - da kommt nix mehr, sorry.

Vielleicht liegst Du da richtiger und weniger kritisch als ich, wenn Du meinst, man dürfe so quasi eh niemand daran messen, ob sie das Geldsystem thematisieren, weil sie dann nicht mehr "ernst" genommen werden.

Aber wie lang denn noch sollen wir komfortable Nachsicht genau mit jenen üben - die 10 Jahre später genau null gelernt haben und uns schon wieder - oder eh noch immer ?! - mit ihrer fokussierten UNintelligenz total an der Nase herumführen?

Auch seiner Erklärung des Rechtsrucks eh fast überall, kann ich wenig bis nichts abgewinnen, zumal der Trend von "New Labour" + Schröder mit Hartz4 gleichzeitig

- aber früher noch bei uns mit Vranitzky, unter dem 1995 die Vermögenssteuern abgeschafft und auch das weltberühmte "Privatstiftungsgesetz" beschlossen wurde, wo die Reichen über Jahrzehnte Gewinne unversteuert ... in der Stiftung belassen konnten, etwas das man jetzt hart bekämpft, weil Kurz auch für alle Kapitalgesellschaften die KÖST auf Null settzen will! -

in allen Sozialdemokratien das kapitalistische Credo per se war.

Lohndumping und die wohl überlegte Schaffung eines Niedriglohnsektors, hat mit der Finanzkrise genau nichts zu tun, wie Du ja selbst weisst!

Androsch - wurde von Kreisky gefeuert und das hätte er mit Vranitzky, der ca. 20x bei den Bilderbergern weilte (natürlich ist das eine reine VT ... weil sie dort ja nur Vanilleeisschlecken und sich übers Preisschnapsen unterhalten) und später 1 Mio ATS vom Boss der Gewerkschaftsbank BAWAG in einem Palstiksackerl für 5 Telefonate zum Euro erhielt, auch tun sollen. Aber dazu hatte er als Ehenvorsitzender nicht mehr die Macht.

In DE hat Schröder sowohl die KÖST, vorallem aber die Sptzensteuersätze stark reduziert und auch Unternehmensverkäufe steuerfrei ( ? ) gestellt - alles lang vor der Krise.

Die neoliberale Agenda war ganz einfach:

den Wohlfahrtsstaat zu demolieren, einen Billiglohnsektor schaffen - um damit die Gewinne ins Unermessliche exploderen zu lassen. Und dies fand so 5-10 Jahre vor der Krise 2008 statt - und hat daher mit den Gedanken von Varoufakis nichts zu tun. Aber ich denke, so dumm ist er ja auch wieder nicht..., dass er dies selbst genau weiss.

Dass die Schulden - vor allem des Staates in der Eurozone von etwa 60 auf über 90 % des BIP anstiegen, ist natürlich - da hat er recht - auf die Austerity-Politik zurückzuführen.

Wobei man dabei nicht vergessen darf, dass Staatsschulden nichts mit dem Devisenkurs einer Währung zu tun haben, weil es ja keine Korrelation (der Kurs des Euro zunm Dollar sank - dann stieg er weider , die Staatsschulden stiegen aber unentwegt über fast 10 Jahre an) und daher auch keine Kausaltität gibt.

Auch dieses wissenschaftlichen Basics sollte der gute Varoufaikis ... kennen!

ad) Diem25 bis 33,3?

Ja, ich mache mich etwas lustig darüber, weil es dort zwar einige gute Denker gibt, Slavoj Zizek zB. aber keiner der Leute dort auch nur ansatzweise so was wie eine Rampensau - ein Wahlkampftiger - ist.

Menschen im Niedriglohnsekter brauchen rasche Lösungen - aber sicher keine endlos pseudointellektuellen Debatten, was nun wirklich der Unterschied zwischen Kapitalismus und der "invsible hand" ist. Das Thema ARMUT .- in Wien sind es 500 000 oder fast ein Drittel der Menschen - interessiert auch niemand, aber dafür streicht man bei uns die Mindestsicherung für die Ärmsten, 70% davon sind Österreicher und Kinder, - was so um die 100-150 Mio bringt, ca. 1 Promille der Staatseinnahmen .

ad) Sahra: ja, sie zieht natürlich viel Kritik auf ihre neue Bewegung, die wirklich eine Wende bringen kann.

"Nur getroffene Hunde bellen" - besser gesagt: winseln . . .

Auch wenn sie wieder von Flassbeck, dem krankhaften Besserwisser, der auch nicht mal das Geldsystem behirnt hat und immer wieder die Deppengleichung Sparen = Investieren hinausbrüllt, in Grund und Boden geschrieben wird:

Sahra und Oskar liegen völlig richtig !

Dass sie nicht von Anfang an alles bis zum letzten Beistrich durchformuliert haben, ist jedem klar, der auch nur 1 Tag mal in einer Bewegung was organisiert, auf die Beine gestellt hat.

Aber gerade an Sahra + Oskar reicht Varoufakis nicht ansaztweise heran - und deshalb sind auch seine Zeilen, vielleicht mal "nice to read" ... aber doch über weite Strecken substanzlos.

- - -

o.K. - ich bin halt ein Sonderfall, der mit Worthülsen noch nie was anfangen konnte. Ich ändere mich aber deswegen sicher nicht mehr.

Nicht mehr in diesem Leben ... ;-)

RE: Im Reich der Gier | 05.09.2018 | 23:13

Ich nehme ihn schon lange nicht mehr für "ernst": was er so zusammenschwurbelt (er selbst ist ja ein Globalist und Technokrat 1. Ranges - genau jene Spezies, die er hier kritisiert) was man schon an seiner Ansage:

- ich war dagegen, dass Griechenland dem Euro beitritt - aber nun wo wir drinnen sind, bin ich dagegen, dass GR austritt ?!erkennen kann.

So viel an "wissenschaftlicher Konsistenz" ... liest man selten. Das sagte übrigens auch Gysie, als er vor ca. 6 Wochen in Wien eine Pressekonferenz zur "Europäischen Linken" gab, deren Vorsitzender er ist - um zumindest so ab und dann in den Medien aufzuscheinen.

- auch seine positive "Beurteilung" des Euroraumes, hat mit den Fakten nichts gemein, wie alle, die sich knapp über dem BILD-Niveau informieren, wissen - auch hier nachzulesen: https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/eu-merkel-das-euro-und-griechenlandfiasko

- Dass er immer wieder die Lehman-Lüge hinausposaunt und strapaziert, macht es nicht besser, denn

a.) es ist wohl unmöglich, dass eine Pimperl_Investmentbank mit einer Bilanzsumme von gerade mal 600 Mrd Dollar (2008) - das ganze Eurosystem mit einer solchen von 30.000 Dollar "erschüttert" ... geschweige denn das globale Finanzsystem aushebeln kann

b.) damals haben die Banken so ca. 1% der Bilanzsumme als Gewinn erwirtschaftet, was eben so ca. 300 Mrd. Dollar je Jahr ausmachte, d.h. die ganze Lehman-Pleitewar mit nur 2 Jahresgewinnen aufgefangen,

c.) es angesichts dieser klaren bwl. Kennziffern viel über ihn aussagt, wenn er in 10 Jahren nicht mal g`scheiter geworden ist.

- - -

Auch blendet er die Tatsache aus - man braucht ja nur die Handelsdefizite und Überschüsse Deutschlands so von 1980-2017 recherchieren - dass eben der Euro ein Gefängnis für alle schwachen Währungen (Lira, Francs, Peso , Drachme) war, weil eben diese nicht mehr abwerten können - und daher Deutschland alleine der irre Profiteuer ist, der mit exorbitanten Handelsbilanzüberschüssen von mittlerweile 8 % des BIP - alle anderen Euroländer ruiniert und diese an die Wand drückt. Auch das verkennt er.

- Ja, wenn es zur Austerity-Politik kommt, aber das weiss auch jeder Studiosi im 2. Semester, wenn er das Zitat von JM. Keynes kennt:

"Wenn nur einer in einem Kinosaal aufsteht - sieht nur er besser. Stehen aber alle auf - sieht niemand besser . . .nur müssen nun a l l e den Film im Stehen ansehen"!

- Sein PRO-Euro Lied - untermauert durch Abwertung der "Nationalstaaten", was eh schon tief blicken lässt - widerspricht auch der EU-Verfassung / dem Lissabonvertrag, zumal dort das Prinzip der Subsidiarität festgezurrt ist und das bedeutet, dass zumindest so lange nicht solche "Atlantiker und Kapitalisten" wie er was zu sagen haben, zumindest die Fiskalpolitik (also alle Steuern - und die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme) noch in den Händen der Länderverantwortung liegt.

Sehr gut so !!!

Zertrümmert man auch dieses letzte wichtige Machtgefüge der Länder, dann haben wir alle Länder quasi als Profit/Cost-Center der EU_Bürokratie übergeben.

ALLE Ökonomen rieten vom Fiskalpakt ab . . . aber bei uns stimmten gerade die Sozialdemokraten (Schulmeister soll sie alle mit erhobenen Händen angeflehnt haben, dies nicht zu beschliessen!) dafür. Eine Abweichlerin wurde schlicht bei der nächsten Wahl nicht mehr aufgestellt . . . so geht Demokratie, nicht wahr?

- - -

Dass die irre Macht des Finanzsektors bei der privaten Gelderzeugung liegt, weiss mittlerweile auch schon jeder, der über das Wissen der Buchhaltung der 1. Klasse Handelsschule hinauskam.

Peter Bofinger ist nach wie vor der einzige Ökonom, der dies verstanden und auch in seinen Büchern korrigiert hat.

Auch ist es eine Tatsache, dass

1.) die Wirtschaftsforscher den Finanzsektor in k e i n e m ihrer Modelle inkludiert haben; liest man so 10 Jahre nach der Krise die Guru-Bücher in VWL durch (egal ob von Krugman, Mankiw oder Olivier Blanchard, den früheren Chefökonom des IWF uam.), so wird der Finanzsektor nach wie vor als "neutral" eingestuft . . . welch ein Unsinn der Extraklasse.

2.) die Gurus nicht mal den Kredit - das unbekannte Wesen - verstanden haben, weil eben in den vwl. Modellen man immer nur vom verfügbaren Einkommen ausgeht - und der Kredit eben k e i n Einkommen darstellt (da müsste man ja vom Kredit Einkommenssteuer bezahlen...) - sondern eine E i n n a h m e ist, d.h. ein liquider Geldzufluss o h n e dass es dazu eine fakturierte Leistung des Unternehmens gibt - das Geld wird ja aus dem Nichts erzeugt ...

3.) man daher diese irre Machtkonzentration nur brechen kann, wenn man den Banken die Buchgeldschöpfung entreisst - alle anderen Massnahmen sind sinnlos!

Dass es hier auch r a d i k a l e Lösungen a la Vollgeld geben muss, dafür plädiert niemand anderer als der Chefökonom der Financial Times, London, Martin Wolf !

Varoufakis, der Schwurbler..., schweigt dazu betreten - wieso wohl?

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Summa sumarum - schreibt er manches was man so stehen lassen kann (die Aussenhandelsdefizite zB,) aber über weite Strecken bleibt er eine klare, Analyse, die zur Quelle vorstösst, schuldig.

So ist auch die Ungleichheit eine Folge des 100%igen Schuldgeldsystems, weil sich eben alle Sektoren (Haushalte, Unternehmen und der Staat) NUR bei priviaten Banken verschulden m ü s s e n ... und wenn sich die Schulden in diesen Sektoren erhöhen - eben deckungsgleich auch alle Vermögen ansteigen und über den Zins es eben 80- 90% Zinsschuldner gibt ... die die Zinsprofiteure mit ihren in der Realwirtschaft erarbeiteten Zinsen bedienen und deren Reichtümer daher a u t o m a t i s c h steigen müssen!

All das ist hinlänglich bekannt . . . insoferne man sich auch mal schlau machen will und einen Zug zum Tor - also der wissenschaftlichen Wahrheit, dem was wirklich ist und sich in der ökonomischen Wirklichkeit a bbildet - hat !

Nein, Varoufakis fällt nicht darunter.

RE: Hayek endlich den Garaus machen | 24.08.2018 | 17:30

Ergänzung: wenn man als Wirtschaftsforscher das 100% ige Schuldgeldsystem "befürwortet" - er sagte mal, bei einer Veranstaltung in der Diplomatischen Akademie - Geld aus dem Nichts - macht ja nix ... - dann weiss jeder Handelsschüler mit welchem Schwätzer man es zu tun hat.

Der IWF wies darauf hin, dass die letzen 40 Jahre 100 Finanzkrisen gab - auch das hat der "anerkannte Ökonom" - mittlerweile das grösste Schimpfwort - nicht verstanden, denn sonst könnte man ja nicht allen Ernstens annehmen, dass nur die Geldverwendung der Grund aller Verwerfungen sei .

RE: Hayek endlich den Garaus machen | 24.08.2018 | 17:25

Much ADO about NOTHIN... ist der einzige Befund, denn wede hat Schulmeister das Schuldgeldsystem verstanden - ohne dessen Kenntnis eben k e i n e Beurteilung des Finanzkapitalismus seriös zu führen ist - noch war er (eben deshalb) einer, der die Krise kommen sah :-D So wie alle anderen deutschen "Ökonomen und Dampfplauderer" - offen gesagt: Ausnahme - Max Otte.

In seinem Buch geht er auch auf die Vollgeldinitiative ein - und lehnt das Vollgeld ab: der Grund ist so lächerlich wie einmalig:

für ihn ist n i c h t die Gelderzeugung = Geld aus dem Nichts entscheidend, sondern die Geldverwendung - so viel Unsinn muss man mal schreiben !

Dass er auch nicht dahin durchdringt, die rechtlichen Voraussetzungen unseres Geldsystems zu hinterfragen - eben dass das Buchgeld der Banken k e i n e gesetzliche Basis hat, also gesetzloses Geld darstellt - lässt auch alle wundern, wieso man so Grundsätzliches einfach "vergessen" kann . . . ;-)

Auch stimmt die Aussage - die Gewinne wurden zur Finanzindustrie verschoben - lange nicht mehr, da braucht man sich nur die Gewinnausschüttungen der Dax - Konerrne zB. ansehen.

Der Rest ist nichts als Altbackenes ... hurtig aneinandergereiht.

Eine halbe Stunde reicht allemal, mal querzulesen - das Geld für diesen Schinken spart man sich besser.

1 8erl mit einer hübschen Italienerin ist allemal besser .

RE: Monetärer Rassismus | 23.07.2018 | 22:20

Lieber Idog,

bin zwar mit einem Bein und meinem Kopf schon weg – aber noch kurz eine Ergänzung:

„The Winner takes it all“ – das ist Kapitalismus in Vollendung! Auf Amazon bezogen heißt dies, dass Jeff Bezos 150 Mrd. an Vermögen angehäuft hat, aber seine Arbeiter mit mehr als 1 Mrd. an Staatsbeihilfe für den Kauf von Lebensmittelkarten, Food-Stamps, erhalten.

Der Kapitalismus ist ein Nullsummenspiel: es kann immer nur einer auf Kosten des anderen reich werden. Der Marketing-Schmäh einer WIN-WIN-Situation (heute wieder gehört) –ist eine Lüge.

Marx sagte damals korrekt, dass der Mehrwert zwischen dem Rentier, dem Kapitalisten (heute Gewinn-, Zins-, Miet-, Dividenden- und Kursgewinneinkommen) und den Arbeitern aufgeteilt wird. Das ist seit Jahrhunderten, wie Du korrekt sagst, Realität. Wenn die Lohnquote sinkt – steigt die Gewinnquote! Das kann man auch in der Vwl. Gesamtrechnung-VGR (Verteilungsrechnung) über zig Jahrzehnte nachlesen.

Steigen die Schulden – steigen per se auch alle Vermögen und die Zinsprofiteure werden auf Kosten der Zinsschuldner immer reicher. Da helfen auch Vermögenssteuern nichts, weil sie geldsystemisch nichts ändern. Das alles geht so lange „gut“, bis der Zins nicht mehr von der Realwirtschaft/Main-Street erwirtschaftet werden kann – und dort sind wir seit 2008 definitiv angelangt. Erhöht Draghi den Zins um 1% - so explodieren die Budgets einiger Staaten als auch viele Konsumenten pleite gehen.

All dies ist wissenschaftlich über Jahrzehnte erwiesen und daher gesicherte Erkenntnis.

Ich weiß, dass Du die Zusammenhänge kennst – wollte es nur noch der Vollständigkeit halber anführen.

Schönen aufregenden Sommer wünsch ich Dir noch ;)