Geldsystem ist die Ursache der Ungleichheit!

Geld, Macht, ExpertInnen „Jede Wirtschaft beruht auf dem Kreditsystem, das heißt auf der irrtümlichen Annahme, der andere werde gepumptes Geld zurückzahlen.” (Kurt Tucholsky)
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Das wahre Wesen des Bankgeschäftes

Im Thriller „The International“ (mit Naomi Watts, Clive Owen und Armin Müller-Stahl – Regie: Tom Tykwer, 2009), wohl einer der spannendsten Kriminalfilme über die Machenschaften der Banken, spielt eine italienische Bank zwei Länder bei Waffendeals gegeneinander aus.

Naomi Watts und Clive Owen spielen die zum Zuschauen verurteilten Ermittler, die an der Untätigkeit und Korruption der Behörden (die Behörde OLAF der EU recherchiert nur und gibt dann die Informationen weiter) verzweifeln. Die wichtigste Szene ist ein Gespräch der beiden mit dem Direktor der Bank. Dieser erklärt dem im Dunkeln tappenden Paar, wie das Bankgeschäft funktioniert:

Bankdirektor: „Nein – hier geht es doch nicht um Gewinn aus Waffengeschäften ...hier geht es um Kontrolle“

Naomi Watts: „Kontrolliere die Waffenlieferungen und du kontrollierst den Konflikt“?

Bankdirektor: „Nein..., nein, nein – die IBBC ist eine Bank. Das Ziel ist nicht den Konflikt zu kontrollieren – sondern die Schulden ... die der Konflikt verursacht. Wissen Sie, der eigentliche Wert ... der wahre Wert eines Konflikts, liegt in den Schulden, die er verursacht. Wer die kontrolliert – kontrolliert schlicht weg alles“!

https://www.youtube.com/watch?v=3iaqn8jycM4

Stimmt - es ist nur ein Film, aber es ist die pure Wahrheit! Wenn man an Griechenland denkt, wo die zwei von der Troika - EZB und IWF - über die Macht als Gläubiger den Schuldner diktatorisch beherrschen und diesen in die Knie zwingen, dann wird die "Vorlesung" des Bankers zur bitteren Realtität.

Die EZB erfindet einfach das Geld aus dem Nichts, indem sie 1240 Mrd. als Ziffer in ihren Computer eingibt, und die Regierungen der Länder sollen die Löhne um 25% kürzen... Armut und eine irre Arbeitslosigkeit in Kauf nehmen ... und auch noch Zinsen für fiktive Buchungszeilen zahlen - die sie selbst über ihre eigene Zentralbank genauso leicht erzeugen kann?

Nach Jahrhunderten der massenmedial verbreiteten Geldlüge über unser Bildungssystem, stellt sich nur eine Frage:

Haben die PolitikerInnen/Expertinnen - und WIR ALLE! - das Wort B L Ö D ... in unser Hirn eingraviert?

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The wealth of nations – by Richard Cantillon

Keine Panik – die Bibel des Kapitalismus und die Religion der freien Märkte ("Invisible hand") ist nicht von Cantillon. Was aber wenige wissen, ist, dass er schon ca. zwanzig Jahre vor Adam Smith`s Buch, eine umfassende ökonomische Theorie - „Essais sur la nature du Commerce en generale“ - verfaßte (1755). Sie wurde vom Philosophen Condillac und den Physiokraten Gournay, Quesnay und Mirabeau studiert und später hat sich auch Adam Smith auf die Gedanken Cantillons bezogen, so die Historie.

Er hat sich schon damals mit dem Geldkreislauf und die dadurch entstehende Ungleichheit befasst, deshalb führe ich ein paar seiner Überlegungen hier an. Ich finde sie sehr interessant, wobei man nicht vergessen darf, dass seine Thesen vor ca. 250-280 Jahren geschrieben wurden.

http://www.jstor.org/stable/pdf/2956249.pdf?seq=1#page_scan_tab_contents

Der Cantillon-Effekt

- Chapter Three: Of the circulation of money

Im 2. Teil seines Essais analysiert Cantillon (so zwischen 1730-1755) den Zusammenhang der Rente für Boden (also den klassischen „Rentier“) der Bauern wie folgt:

It is the general opinion in England that a farmer must make three rents. (1) The principal and true rent which he pays to the proprietor, supposed equal in value to the produce of one third of his farm, a second rent for his maintenance and that of the men and horses he employs to cultivate the farm, and a third which ought to remain with him to make his undertaking profitable.“

Er teilt die Rente in drei Teile: der erste geht an den Landlord, der den Boden „zur Verfügung stellt“ – der zweite wird für Löhne, Pferde, Saatgut und sonstiges Material verbraucht – und das restliche Drittel verbleibt bei den Bauern selbst.

Er meint, dass dies auch für die anderen Länder Europas gelte, und stellt fest, dass wenn die erste Rente an den „Proprietor“ - also den Kapitalisten - mehr als ein Drittel ausmacht, die Qualität der Produkte der Farmer sehr schlecht ist. Es ist daher besser, den Bauern ein gutes Auskommen zu lassen, damit auch das eigene Einkommen (die Rente) gesichert sei.

Die Annahme die Cantillon in seinem Geldkreislaufmodell trifft, liegt u.a. auch darin, dass die Farmer besser ihre Drittel fürs Leben ausgeben sollten – als einen Teil davon zu sparen...

All the produce of the country comes directly or indirectly from the hands of the farmers as well as all the materials from which commodities are made. It is the land which produces everything but fish, and even then the fishermen who catch the fish must be maintained on the produce of the land. The three rents of the farmer must therefore be considered as the principal sources or so to speak the mainspring of circulation in the state“.

Weiters meint er, dass alles was ein Land produziert, direkt oder indirekt von den Bauern, dem "Country", stamme (gemeint ist der primären Sektor, also Landwirtschaft und Urproduktion, Bergbau), weil alle Produkte ursprünglich auf die Rohstoffe zurückzuführen sind.

Die drei Formen der Rente (des Zinses) stellen daher den Ursprung des Geld- und Güterkreislaufes eines Staates dar.

“The things necessary to life are food, cloths, and lodging. There is no need of cash to obtain food in the country, as I have just explained. If coarse linen and cloths are made there, if houses are built there, as is often done, the labour for all this may be paid in barter by valuation without cash being needed.

The only cash needed in the country is that for the principal rent of the landlord and for the manufactures which the country necessarily draws from the city, such as knives, scissors, pins, needles, cloths for some farmers or other well-to-do people, the kitchen utensils, plates, and generally all that is got from the city. I have already observed that it is reckoned that half the inhabitants of a state live in the cities, and consequently the citizens spend more than half the produce of the land.

Cash is therefore necessary, not only for the rent of the landlord, corresponding to one third of the produce, but also for the city merchandise consumed in the country, which may amount to something more than one sixth of the produce of the soil. But one third and one sixth amount to half the produce. The cash circulating in the country must therefore be equal to at least one half the produce of the land, by which means the other half or somewhat less may be consumed in the country without need of cash.”

Wir müssen uns zurückversetzen in eine Zeit, wo man noch echten Tauschhandel betrieb und deshalb kommt Cantillon zum berechtigten Schluss, dass man nur Bargeld brauche um die Landlords zu bezahlen und jene Güter, die die „City“ an das „Country“ liefert. Ersteres Volumen schätzt er mit einem Drittel – das Zweite mit einem Sechstel ein, was zusammen 50% an Geld des Gütervolumens des Staates ausmacht. Für die andere Hälfte braucht es daher kein Bargeld.

Even here, however, as the farmer sells his produce for lump sums, which are subsequently distributed in retail purchases, and are again collected to serve for lump payments to the farmers, the circulation has always the same effect (subject to its rapidity) as if the farmer took to the country the money received for his produce and sent it back again to the city.

The circulation consists always of this, that the large sums which the farmer receives on the sale of his produce are split up in detail and then brought together again to make large payments. Whether this money go partly out of the city or remain there entirely it may be regarded as the circulating mediumbetween city and country.

All the circulation takes place between the inhabitants of the state, and they are all fed and maintained in every way from the produce of the soil and raw materials of the country”.

Die Umverteilung/Ungleichheit des Geldes zwischen Country und City aufgrund der damals angenommenen Relationen muß man heute genau so feststellen, wenn man nur an die beiden Weltfinanzzentren New York und „The City of London“ denkt, als auch „LUX-LEAK“ als Beispiel dienen kann.

Anmerkung: dass ein Land ohne große Produktion, Industrie - wie Luxemburg - als "Finanz- und Steueroase 1. Güte" per 2013 das höchste reale BIP/Kopf der Welt von 110.000 US $ weit vor den USA mit 53.000, Österreich mit 49.000 und Deutschland mit 45.000 US-$ hatte, sagt alles aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Bruttoinlandsprodukt_pro_Kopf

- Chapter Five: Of the Inequality of the circulation of hard money in a state

Suppose now that the circulation of money in the provinces and in the capital is equal both in quantity of money and speed of circulation.

The balance will be first sent to the capital incash and this will diminish the quantity of money in the provinces and increase it in the capital, and consequently the raw material and commodities will be dearer in the capital than in the provinces, on account of the greater abundance of money in the capital.

The difference of prices in the capital and in the provinces must pay for the costs and risks of transport, otherwise cash will be sent to the capital to pay the balance and this will go on till the prices in the capital and the provinces come to the level of these costs and risks.

Then the merchants or undertakers of the market towns will buy at a low price the products of the villages and will have them carried to the capital to be sold there at a higher price: and this difference of price will necessarily pay for the upkeep of the horses and menservants and the profit of the undertaker, or else he would cease his enterprise.”

Das Absaugen des Geldes, der Geldmenge, führt zu steigenden Preisen in den Städten und zu niedrigeren am Land. Diese Ungleichheit spiegelt sich selbstredend auch im Lohnniveau wider.

Dieser Zusammenhang ist heute genauso gültig wie damals, wie ein Vergleich der Kaufkraftunterschiede je Einwohner zwischen Hamburg (+ mehr als 30%) und Mecklenburg-Vorpommern zeigt.

https://lh3.googleusercontent.com/-iOevrCF8RCw/VhJtoK5FQMI/AAAAAAAABRU/wUuAkNJDDcM/w958-h719-no/2015%2B-%2B10%2B-%2BDE%2B-%2BKaufkraft%2B-%2BBundesland.jpg

Quelle:

dhttp://de.statista.com/statistik/daten/studie/168591/umfrage/kaufkraft-nach-bundeslaendern/

Das Umfeld dient oft nur mehr als Zulieferer von Rohstoffen, Halb- und Fertigprodukten und natürlich Menschen als Arbeitskraft für die Konzerne.

When the province pays the balance only with its produce which yields so little in the capital having regard to the expenses of distance, it is evident that the proprietor living in the capital pays the produce of much land in the country to receive little in the capital.

This arises from the inequality of money, and this inequality is owing to the constant balance due from the province to the capital.”

Cantillon zurrt diesen Ungleichheit erzeugenden Geldfluss an der Geld-Bilanz zwischen dem Land und den Städten fest, was man heute leicht anhand des Unterschiedes der Wertschöpfung innerhalb eines Staates als auch der EU, klar ersehen kann.

https://lh5.googleusercontent.com/-kJEk8gcjRSo/VhJxelkI9iI/AAAAAAAABRk/A_Avm7vQUjc/w958-h719-no/2015%2B-%2B10%2B-%2BEU%2B-%2Bst%25C3%25A4rksten%2BL%25C3%25A4nder.jpg

Zwar geht ein Großteil des Einkommens der 10 kaufkraftstärksten Länder Europas für Mieten und Lebenshaltungskosten drauf - aber es bleibt ihnen noch ungleich mehr Geld übrig, als den KonsumentInnen der 10 schwächsten Nationen.

Spanien bildet mit einem Wert von 12.943 Euro den Durchschnitt genau ab (Index = 100).

Am untersten Ende befinden sich Einwohner des Kosovo, Weißrusslands und Moldaviens, die letzteren verfügen mit 1.257 Euro nur über einen winzigen Bruchteil von Liechtenstein.

Natürlich wäre es jetzt vermessen, diese irren Wohlstandsunterschiede zur Gänze auf die von Cantillon vertretene These einzuschränken. Dass sich dieses Gefälle über Jahrzehnte entwickelte, wobei das politische Gesellschaftsmodell nicht ohne Einfluß war/ist - versteht sich von selbst.

Dennoch verwundert es niemanden, dass gerade in den oft unter "Steueroasen" aufzufindenden Finanzzentren und Ländern, die Konzentration des Geldes statistisch leicht festzustellen ist. Da greift wieder die Theorie Cantillons.

http://www.gfk-geomarketing.de/fileadmin/newsletter/pressemitteilung/kaufkraft-europa.html

The inequality of the circulation of money in the different states constitutes the inequality of their respective power, other things being equal; and this inequality of circulation is always respective to the balance of foreign trade.”

Er hat auch den internationalen Zusammenhang einer offenen Volkswirtschaft analysiert. Selbst wenn man unterstellt, dass die Geldströme innerhalb eines Landes „equal“ wären - also sich ausgleichen - so ergibt sich aus dem Außenhandel (Exportüberschuss versus Importdefizit) die Wucht der Ungleichheit, die die Wirtschaftsmacht des einen gegen über anderen Ländern bestimmt.

Nein, ich denke nicht an Deutschland und seine wirtschaftsnationalistische Politik unter Merkel/Schäuble ... in diesem Zusammenhang. Wie kommen Sie denn darauf?

Zusammengefaßt:

- Alle BürgerInnen/Unternehmen, die an der Quelle der Geldproduktion sitzen (also die „Rentiers“/Zinsgewinner usw.), profitieren am meisten davon; heutzutage sind dies Hedgefonds und Privat-Equity-Fonds usw., die überwiegend in Steueroasen residieren und sich der normalen Besteuerung zur Gänze entziehen - währenddem 90 % der Menschen für die Finanzierung des sozialen Wohlfahrtsstaates aufkommen!

- mit dem neuen Geld, das anderen Akteuren vorenthalten wird, können sie Güter, Immobilien und Wertpapiere erwerben; diese Nachfrage (bei Cantillon: relative Preise von Country versus City) führt zu Preissteigerungen und großen Kaufkraftspreizungen zwischen den Regionen/Ländern;

- Verlierer sind vor allem normale KonsumentInnen und mittlere und kleine Unternehmen, die nicht in den Genuss von neuem Geld kommen – sie müssen die steigenden Preise bezahlen obwohl ihr Einkommen in Relation zu den Begünstigten sinkt;

- Cantillon zeigte auf, dass Veränderungen der Geldmenge immer Auswirkungen auf die Wirtschaft haben, was man an der unterschiedlichen Entwicklung der relativen Preise erkennt;

- „Follow the Money“ – also der Geldfluss (z.B. 1000e Mrd. für die Rettung von Banken, statt in Investitionen in die Infrastruktur und Bildung usw.) für politisch begünstigte Gruppen ist die Quelle der sozialen Verwerfungen.

Nach Cantillon führt Geldschöpfung zu mehr Ungleichheit von Einkommen und Vermögen.

http://socserv2.socsci.mcmaster.ca/~econ/ugcm/3ll3/cantillon/essay2.txt

Cantillon: Asset Price Inflation + Quantitative Easing

Ich weiß, ein großer Gedankensprung - nicht nur zeitlich. Aber die vor ca. 250 Jahren aufgestellte Theorie, daß bei steigender Geldmenge (also höherer Verschuldung der Sektoren) jene Akteure Vorteile lukrieren können, die zuerst mit der Überliquidität bedacht werden, trifft auch heute, mehr denn je, zu.

- Die Staatsschulden stiegen im Euroraum von ca. 60% (2008) auf ca. 96% des BIP`s per 2014 an - also um 50%! Das Geld floss erwiesenermaßen nicht in die Realwirtschaft über Investitionen oder gar zu den Konsumenten über höhere Löhne, sondern es wurden die Banken - präziser das Vermögen der Bankeigentümer - zum x-ten Male „gerettet“.

Diese investierten das Geld vor allem an den Finanz- und Immobilienmärkten, was zu starken Kursexplosionen und Preisanstiegen führte, obwohl sich die Wirtschaft in einer größeren Depression als 1929 befindet - das BIP liegt 2014 noch immer um ca. 2% unter dem Niveau von 2008.

Die volkstümlich weit verbreitete Behauptung, dass die Börsen ein Indikator für die Entwicklung der Realwirtschaft sind, glaubt außer den Börsengurus niemand mehr.

- „Whatever it takes“ . . . mit diesem Satz wird Draghi, der EZB-Chef, als Wunderwuzzi und Retter des Euros in den Medien hochgehypt. Dies ist erstaunlich.

Hat`s was gebracht? Ja, aber nicht in die Richtung, die man erhofft hatte: zwar wurden die Finanzen einiger Staaten durch den Anleihekauf konsolidiert - aber das Geld diente überwiegend der Rettung der Bankeigner. Diese konnten ihre toxischen Wertpapiere (Anleihen insollvenzgefährdeter Länder/Unternehmen) günstig an die EZB verkaufen. Dadurch haben sie größere Verlustpotentiale an die EZB, also an den Staat, "delegiert". Der Wirtschaft hat es nichts gebracht, was jeder weiß, dem klar ist, dass 98 % des Geldes nur bei den Geschäftsbanken erzeugt wird und die EZB keinen Einfluss hat, die Banken zur größerer Kreditvergabe zu bewegen.

In beiden Fällen profitierten genau jene Gruppen, die zuerst über das neu erfundene Geld verfügen, was durch den starken Anstieg des Vermögenszuwachses seit der Krise 2008 in allen Ländern bestätigt wird.

Die Umverteilung hat funktioniert – die Ungleichheit stieg!

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Vom Kapital des 21. Jahrhunderts . . . (Thomas Piketty)

Sein Buch wurde landauf/landab ... kreuz & quer gründlichst debattiert. Daher nur einige Anmerkungen dazu:

- eigentlich müsste das Buch „Vermögen des 21. Jahrhunderts heißen“ - weil das Kapital (Eigen- und Fremdkapital) auf der Passivseite der Bilanz steht. Das Vermögen hingegen wird als Aktiva ausgewiesen.

- er analysierte nur das Nettovermögen (Wealth), also Bruttovermögen minus Schulden und maß letzteren keine große Bedeutung zu,

- ob sein Datenvolumen so wasserdicht ist oder nicht, sehe ich nicht als großen Mangel, da der Trend über Jahrhunderte sicher von niemanden bestritten wird. Einige Jahre geschätzter Daten machen das Kraut nicht fett.

- seine Weltformel: R > G (Return on Investment/Rendite ist größer als Growth/Wachstum) wurde als Ungleichung heftig zerzaust; ob es nun 4-5% oder 2-3% sind, ist nebensächlich, weil der Anstieg der Schulden - denen immer eine gleich starke Zunahme der Vermögen gegenübersteht - trotz sinkender Zinsen eine irre Umverteilung des Einkommen ergibt. Diese verstärkt und zementiert die ungleiche Vermögensverteilung.

https://lh5.googleusercontent.com/-hoKJa2uCT6E/VhJ3h8jjsgI/AAAAAAAABR4/YPR2PrcJs58/w958-h719-no/2015%2B-%2B10%2B-%2BDE%2B-%2BLohnquote%2B-%2BEinkommensverlust.jpg

Quelle: http://www2.alternative-wirtschaftspolitik.de/uploads/memorandum_2015_kurzfassung.pdf

Welchen Verlust an Brutto-Einkommen dies über den Zeitraum von 14 Jahren ausmacht, zeigt die o.a. Grafik. Dass hier mehrere Faktoren - Reallohnverluste, Hartz4 usw. - zusammen diese verheerende Umverteilung verursachten, ist klar - ebenso wie die Tatsache, dass der Zinseszins diese verheerende Entwicklung noch beschleunigt.

Wie zuvor erwähnt, liegt das BIP der Eurozone ca, 2% unter dem Vorkrisenniveau - währenddem die Staatsschulden UND das Vermögen um mehr als 50% explodierten.

- Leider muss ich auch bei Ihm die Unkenntnis unseres 100%igen Schuldgeldsystem feststellen, denn sonst hätte er eine umfassende Geldreform - Stichwort: ISLAND – z w i n g e n d in seinen Lösungen präsentiert. Die volkswirtschaftliche Bilanz ist immer ausgeglichen - daher ist der Fokus nur auf die Vermögensseite zu wenig, um tiefer gehende Aussagen machen zu können.

- Seine Lösungsansätze greifen daher - geldsystemisch betrachtet – zu kurz, weil weder progressive Einkommens- noch Vermögens- und Erbschaftssteuern, an der Tatsache, dass Geld ausschließlich als Kredit entsteht und sich alle Sektoren (Staat, Unternehmen und Haushalte) bei privaten Banken verschulden müssen, etwas ändern.

. . . zu den „Schulden des 21. Jahrhunderts“ (Daniel Stelter):

Ja, auch das Buch sollte man gelesen haben – denn es ergänzt die andere Seite der Bilanz, die Piketty ausblendet.

Obwohl Stelter, im Gegensatz zu Piketty, Vollgeld (die staatliche Gelderzeugung) als eine der möglichen Lösungen ansieht (Seite 124 und 143) habe ich bei seinen Ausführungen auch meine Zweifel, zumal auch er die Erzeugung des Geldes (alles Geld entsteht als Kredit/Schuld) nicht in seine Überlegungen einbezieht.

- So schreibt er u.a. vom schuldfinanzierten Wachstum seit 1970 (Seite 14), erklärt aber nicht, wie das Wachstum in einem Schuldgeldsystem ohne Kredite finanziert werden kann;

- Er moniert, dass die "Piketty-Formel" R > G fundamentales Ungleichgewicht dokumentiere, bestätigt dies aber einige Seiten später direkt durch die empirischen Fakten;

- auch seine Lösungen sind wenig hilfreich, außer der kurze Verweis auf die Vollgeldreform in der Schweiz, wo er - völlig korrekt - meint, dass man damit mit einem Schlag alle Staatsschulden bei den Banken t i l g e n könnte ... als auch eine Kontrolle der Geldmenge besser möglich sei. Dass Stelter diese Kernaussage nicht weiter verfolgt - ist schade. Andererseits erklärt dies, dass er Gefangener seiner eigenen, volkswirtschaftlichen Modell-Welt ist.

Vielleicht tue ich ihm ja unrecht, aber die anderen, althergebrachten Lösungen übertünchen seinen flüchtigen Gedanken zu einer Geldreform bei weitem. Er denkt diesen leider nicht konsequent zur Quelle durch.

- ohne Wachstum wird es nicht gelingen, erklärt Stelter um im selben Absatz darauf hinzuweisen, dass Wachstumsraten über 1-1,5% für die Industrieländer wohl illusorisch sind;

- dass das Schuldenproblem nicht allein mit hohen Vermögens- und Einkommenssteuern a la Piketty nicht zu lösen sei, ist korrekt. Die naheliegende Schlussfolgerung, dass progressive Steuern nichts am Geldsystem ändern, kommt auch ihm nicht in den Sinn;

- Schuldenrestrukturierung + Investitionen: die Schulden müssen teilweise erlassen werden, so sein Credo, und der Bankensektor muss stark reguliert als auch die Eigenkapitalbasis verstärkt werden.

Genau so wenig wie Vermögenssteuern usw. - ändern auch Schuldennachlässe (so notwendig sie im Falle Griechenlands auch sein mögen, um den Menschen überhaupt mal Luft zum Atmen zu verschafffen) nichts am Geldsystem. Das grausame Spiel der Umverteilung von unten nach oben beginnt nur auf einem niedrigeren Niveau von vorne.

Solche "Lösungen" dienen nur dazu, ein erwiesenermaßen nicht nachhaltigen Kreditgeldsystems, weiter am Leben zu erhalten, das über eine gnadenlose Umverteilung eine kleine Schicht aufkosten von 80-90% der Menschen begünstigt und unheimlich bereichert!

- Klar stellt er fest, dass man ohne Investitionen kein Wachstum erzielen könne – dem kann man nur zustimmen.

Fazit zu Vermögen (Piketty) und Schulden (Stelter):

Stelter hat im Gegensatz zu Piketty wohl das bessere „Gesamtbild“ – also beide Seiten der Bilanz – im Visier und er hat auch in Ansätzen eine Geldreform erwähnt (er berief sich auf Martin Wolf, Chefökonom der Financial Times, New York, der meinte: diese werde erst nach dem nächsten großen Crash kommen!) - was bei Piketty fehlt.

Höheres Wachstum/Produktivität (mehr produzierte Stück) ändert nichts an den Schulden/der Rentabilität (der Verzinsung des eingesetzten Kapitals) - genauso wenig wie Vermögenssteuern und Schuldenschnitte einen Ausweg aus dem Gefängnis des Schuldgeldsystems darstellen.

Beide beschäftigen sich mehr mit der Wirkung - und nicht der Ursache der weltumspannenden Ungleichheit bei Vermögen und Einkommen. Es wundert daher nicht, dass der "große Wurf" an Lösungen zwischendrinn stecken bleibt - sie stellen, leider, nur Placebos dar.

Also - der eine traut sich ein bisserl mehr als der andere, der nobel das Geldsystem zuschweigt, oder es selbst noch nicht (zur Gänze) verstanden hat?

Beide sind ihren Gedankenmodellen haften geblieben - und wagen nicht den alles enscheidenden Schritt, nämlich zu hinterfragen, w i e ... unser Geld überhaupt entsteht und von w e m ... es erzeugt werden darf.

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Die Wirtschaft ist ein Nullsummenspiel.

Sicher kennen viele den Ausspruch, der so gerne von den Top-ManagerInnen verwendet wird:

das ist eine WIN-WIN-Situation.

Sorry, dies mag vielleicht in sozialen Belangen hie & da mal stimmen, aber was Vermögen und Schulden einer Volkswirtschaft betrifft, ist dies nicht der Fall.

https://lh5.googleusercontent.com/-mQ0Ytdkvnt8/VRc6D7hrXxI/AAAAAAAAAv4/tdYA05nwbmc/w958-h719-no/2015%2B-%2BNULL%2B-%2BSummen%2B-%2BSpiel%2B%2B%25C3%2596sterreich.jpg

Gemeint sind die sektoralen Vermögens- und Schuldbeziehungen, die horizontal addiert immer NULL ergeben, denn jeder Vermögenszuwachs entspricht der Schuldenzunahme eines anderen Sektors.

Letztendlich - und das Ergebnis ist überall in unterschiedlicher Ausprägung dasselbe – landen sämtliche Vermögenszunahmen (egal ob aus Miete, Zins oder Gewinn) bei natürlichen Personen, also dem Sektor Haushalte. Und dort ist das Vermögen eben sehr ungleich verteilt, wie alle Daten seit mehr als 20 Jahren beweisen.

Wenn sich nun der Staat, wie uns Schäuble weiß machen will, nicht mehr verschuldet, die Unternehmen im Geld schwimmen (die großen Konzerne finanzieren ihre Investitionen längst aus dem eigenen Cash Flow und brauchen keine Kredite) und die Haushalte durch Reallohnverluste an ihre Verschuldungsgrenzen stossen - dann kann auch kein Vermögenszuwachs neu entstehen.

Die Umverteilung/Ungleichheit sinkt aber deshalb nicht, weil auf die hohen Schuldbestände Zinsen anfallen, auch wenn diese derzeit sehr niedrig sind. Zusätzlich schütten viele Unternehmen einen Grossteil der Gewinne aus, d.h. die volkswirtschaftlichen Investitionen sinken.

Ein Anstieg der Zinsen für Staatsanleihen um 2 %punkte würde eine Mehrbelastung für den deutschen Staatshaushalt von ca. 44 Mrd. und für den österreichischen von ungefähr 6 Mrd. Euro (was einem Uni-Budget für fast 2 Jahre entspricht) bedeuten. Mit diesen würde - wie immer - der Steuerzahler belastet werden.

Der Zins wirkt stark umverteilend - egal ob bei Konsum- oder Unternehmenskrediten. Bei letzteren ist er in den Preisen einkalkuliert, d.h. dass die Konsumenten auch den Zins der Unternehmen sowie des Staates (über höhere Steuern, wie zuvor beschrieben) bezahlen.

Der Zinseszins kommt daher einem "Umverteilungsturbo" gleich und andererseits erhöhen ausbezahlte Gewinne das Vermögen der Reichen immer weiter.

Alle Daten untermauern diese Entwicklung!

https://lh5.googleusercontent.com/-ZloyZ13d7PI/VghRm1KWtbI/AAAAAAAABO4/AbR8OcDrStk/w958-h719-no/2015%2B-%2B9%2B-%2B%25C3%2596%2B-%2BVerm%25C3%25B6gen%2B-%2BSchulden.jpg

Die Ziffern dieser Grafik spiegeln die Entwicklung der gegenseitigen Beziehungen der Wirtschaftssektoren seit 1950 wider und zeigen, dass die Schulden und gegengleich die Vermögen exponentiell steigen.

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Wieso das Geldsystem die Ursache der Ungleichheit ist!

Ich weiß, für viele ein alter Hut und längst sonnenklar. Um die Zusammenhänge präziser nachvollziehen zu können, ist eine Erklärung des Geldsystems im Überblick notwendig. Diesen liefert uns die folgende Grafik:

https://lh5.googleusercontent.com/-NuvX2DzA2S0/Vghm3bM-hyI/AAAAAAAABP4/xUAHzDT3yBQ/w958-h719-no/2015%2B-%2B9%2B-%2BGeldsch%25C3%25B6pfung%2B-%2BZB%2Bund%2BBuchgeld.jpg

Kurz zusammengefasst:

- Von den 5 Wirtschaftssektoren (siehe Grafik weiter oben) kann nur der Sektor Banken, also Zentral- und Geschäftsbanken das Geld erschaffen;

- folgt man der Behauptung - Banken würden nur das Geld der Sparer weiter reichen (Transformationsfunktion) - so würde dies in letzter Konsequenz bedeuten, dass die Sparer - und nicht der Bankensektor! - das Geld erzeugt? Diese immer wieder gerne verbreitete "These" entspricht sohin nicht den Tatsachen - sie wurde durch die BANK OF ENGLAND ex

plizit und öffentlich korrigiert (Quaterly Bulletin 1/2014);

- nur die ZB (Zentralbanken) erzeugen die Münzen/Scheine und nur diese sind das gesetzliche Zahlungsmittel.

- private GB (Geschäftsbanken) erzeugen das virtuelle Buchgeld, das keine gesetzliche Basis hat und je nach Land ca. 95-98% der volkswirtschaftlichen Geldmenge aus macht. Es ist Geld aus dem Nichts, weil es vor der Kreditvergabe nicht vorhanden war. Sie können ja auch nicht zum Friseur gehen und sich ein Ballfrisur auf „Vorrat“ bestellen und diese dann übermorgen abholen.

F a z i t:

- Banken (ZB + GB) erzeugen das Geld für Nicht-Banken (Staat, Haushalte und Unternehmen),

- das Geld entsteht ausschließlich als Kredit, werden die Schulden getilgt, wird Geld vernichtet;

- allen Schulden steht immer ein gleich großes Vermögen gegenüber, die vwl. Bilanz ist immer ausgeglichen,

- der Zins kann wiederum nur durch einen Kredit bezahlt werden; in keinem Kreditvertrag wird vereinbart, dass zusätzlich zum Kreditbetrag den Kreditnehmern auch der Zins vonseiten der Bank überwiesen wird.

- den Beweis für diese elementaren Zusammenhänge liefert die bilanzielle Analyse (Buchhaltung) des Banksektors, die auf eindeutigen Gesetzen (Rechnungslegungsgesetze, Bewertungs- und Aktiengesetz usw.) beruht. Genau dies hat auch die BANK OF ENGLAND in ihrem Quaterly-Bulletin 1/2014 vollinhaltlich und öffentlich richtig gestellt:

d.h. unser Schuldgeldsystem ist ein exponentielles Pyramidenspiel (Ponzi-Scheme) aus dem es keine Rettung gibt!

Was bewirkt die subtile „Enteignung“ der Menschen?

Diese erfolgt auf 2 Ebenen:

1.) Die Kreditgeldschöpfung in privater Hand erzeugt ein lebenslanges Abhängigkeitsverhältnis der Menschen (insbesondere der unselbständigen Erwerbstätigen) von ihren Gläubigern – den Banken. Jeder Kreditvertrag basiert auf Sicherheiten.

Diese bestehen aus den Banken übertragenen Vermögenswerten (Aktien, Grundstücke usw.) – oder einem Pfandrecht in das laufende Einkommen der Kreditnehmer, wie bei allen Konsumkrediten.

In beiden Fällen sind diese so ausgestaltet, dass

die Bank nie „verliert“.

Zahlt ein Kunde seine Kreditraten nicht termingerecht, so kann die Bank durch das Fälligstellen der Restschuld in kürzester Zeit Zugriff auf das Realvermögen der Kreditnehmer bekommen oder Teile seines laufendes Einkommen exekutieren, pfänden.

Hinzu kommt, dass das Buchgeldschöpfungsprivileg der Banken nicht gesetzlich geregelt ist, was seit Jahrhunderten den Menschen verschwiegen wird.

2.) Die perfide Umverteilung durch den Zins(eszins).

Bei endfälligen Darlehen verdoppelt sich der Rückzahlungsbetrag innerhalb von ca. 15 Jahren bei einem Zins von um die 5 Prozent. Aus einem Kredit von 100.000,- für ein Apartment werden so 200.000,- - die Differenz ist die perfide Enteignung, die die Kreditnehmer über lange Laufzeiten (Immobilien) oft gar nicht mitbekommen.

Selbst bei laufenden Annuitäten (Tilgung + Zins) über Monatsraten z.B. ergeben sich Rückzahlungen die 30-60% (je nach Zinssatz und Laufzeit) über dem ausbezahlten Kreditbetrag liegen.

Durch den Zins werden oft die spärlichen und mühsam ausverhandelten Lohnzuwächse "abgeschöpft" - was zu großen Freude der Bankeigentümer für sprudelnde Gewinne sorgt.

https://lh5.googleusercontent.com/-ItTwIBh2t88/VgiCMh9H-vI/AAAAAAAABQs/QLyzJBZiFyY/w958-h719-no/2015%2B-%2B9%2B-%2BUngleichheit%2B-%2BDE%2B-%2BAT%2B-%2B1%2BProzent.jpg

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Resumee:

Die Ungleichheit wird durch das Geldsystem erzeugt.

Ad.) Vermögen:

- alle Wirtschaftssektoren (Staat, Unternehmen und Haushalte) sind nur bei privaten Banken verschuldet, d.h. dem Vermögenszuwachs des Finanzsektors steht die gesamte Verschuldung der anderen Sektoren gegenüber;

- nachdem nur ca. 4-6 % der Menschen Aktien besitzen und davon noch weniger Aktionäre Bankaktien ihr eigen nennen, streift den Gewinn der Banken nur eine kleine, sehr reiche Schicht ein;

- als Gläubiger verfügen die Privatbanken über sehr große Macht: zum einen können sie das Vermögen der Kreditnehmer bei Zahlungsrückstand pfänden - und zum zweiten haben sie einen gegenüber anderen Gläubigern bevorzugten Status im Falle der Insolvenz von KonsumentInnen und Unternehmen.

Kurz gesagt: die Bank gewinnt immer!

- aufgrund der sehr geringen Eigenkapitalbasis der Banken (sie schütteten über Jahre ihre Gewinne überwiegend an die Aktionäre aus) ist im drohenden Konkursfall immer der Steuerzahler der Dumme, der die Bankeigentümer „rettet“ - ohne je einen Gewinnanteil erhalten zu haben;

- wie der Cantillon-Effekt zeigte, profitieren immer nur die Vermögenden von einer Geldmengenausweitung, mal davon abgesehen, dass ihnen ungleich mehr Informationen und Geld zu einer höherverzinsten Veranlagung ihres Reichtums offen stehen.

Ad) Einkommen:

- richtig ist, dass diese von den Tarifpartnern ausverhandelt werden. Sie sind dafür verantwortlich, den Menschen ein Einkommen zu sichern, von dem sie auch leben können ("Living-Wage"). Leider trifft dies auf immer weniger Menschen zu, da die große Mehrheit in den letzen 15-20 Jahren Reallohnverluste hinnehmen mußte;

- nicht nur, aber vor allem auch durch die realen Einkommenseinbußen, hat sich die Verschuldung der KonsumentInnen stark erhöht; hier greifen, wie zuvor beschrieben, die subtilen und perfiden Instrumente des Schuldgeldsystems, wobei schon geringe Zinserhöhungen oft den Lohnzuwachs übersteigen und somit der Großteil der Bevölkerung der immensen Umverteilung ohnmächtig ausgeliefert ist;

- In vielen Kreditverträgen wurden variable Zinsen vereinbart und die Banken zögern nicht, dieses "Gewinnpotential" zulasten der Kreditnehmer auszunützen.

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Dass über diese elementaren Zusammenhänge nicht so gerne in den Medien berichtet oder vonseiten der politischen Eliten informiert wird - wissen wir alle nur zu gut!

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"Over time - who ever controls the money system,

controls the nation"

(Stephen Zarlenga, Director, American Monetary Institute)

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15:11 27.09.2015
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Pregetter Otmar

Prom. Ökonom, Uni-Lektor, Buchautor. Mein Credo: gute Recherche + griffige Kritik = Lesenswert.
Pregetter Otmar

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