HYPO/Geld: Sg.Hr. Bundespräsident Dr. Fischer

Geld, Betrug, Zins. "Neue Schulden zu machen ist nicht die feine Art, die alten Schulden auszugleichen." (George Washington, 1732-1799, 1. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika).
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Kurz gesagt:

Ich bin kein grosser Mail-/Briefschreiber an PolitikerInnen - aber es gibt echte Ausnahmefälle. So einer liegt hier gleich 2-fach vor:

ad) Kriminalfall - Hypo: das "Urteil" der Untersuchungskommission zerrinnt auf der Zunge, wie ein frisches Mousse au Chocolat - wobei der Nachgeschmack von einer scharfen Kritik ist, die jeden mehrmals nachgeschärfte Guillotine ... wie rostiges, billiges Eisen aus sehen lässt: "Dem Bund kann es auch nicht zugebilligt werden, dass er seine Entscheidungen als Alleineigentümer der Hypo-International zum W o h l e der Bank und der Allgemeinheit getroffen hat".

Na Bumm!

Zum 2. ist es die körperlich weh tuende Erschütterung ob der UNkenntnis der "ExpertInnen" über den Zusammenhang zwischen dem 100%igen Schuldgeldsystem - und dessen Auswirkungen auf alle Menschen, zumal auch an den meisten die Widerlegung der jahrhunderten alten Lüge (Banken geben nur das Geld der Sparer an die Wirtschaft weiter) völlig spurlos vorüber gegangen zu sein scheint - frei nach dem Sprichwort:

ist der Ruf mal ruiniert - lebt`s sich völlig ungeniert.

Das Mail soll als einen Anstoss zu einer flächendeckenden, demokratisch-initiierten Debatte übers "Geld" liefern - deshalb auch die breit gestreute "Veröffentlichung" (ca. 250 Personen aus der Politik, den Medien + viele Kulturschaffende usw.), über die die Adressaten selbstverständlich informiert wurden.

SO - und nun gucke ich mal, welche Antworten/Reaktionen auf mich einströmen ... ;-) Ich werde dann darüber auch hier "berichten".

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Sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Fischer,

sehr geehrte Herren Bundeskanzler Faymann und Vizekanzler Dr. Mitterlehner,

sehr geehrte Frau Parlamentspräsidentin Bures,

sehr geehrte Frau Bildungsministerin Heinisch-Hosek,

sehr geehrte Damen und Herren!

„There are two ways to conquer and enslave a nation: One is by sword, the other is by debt” (Adam Smith, 1723 - 1790)

Während es über Feldzüge, Kriege, Eroberungen ferner Länder mit Schwert, Lanze, Pfeil und Bogen oder sonstigem Kriegszeug tausende Bücher, Filme und Dokumentationen gibt, erfolgt die „Versklavung ganzer Länder über Schulden“ eher im Geheimen - mal abgesehen von so brisanten Fällen wie Argentinien, das man per Gerichtsbeschluss eines US-Bezirksrichters in die Knie zwingen will, nur damit Spekulanten eine Rendite von über 1000% einfahren können.

Angesichts solch einer - unrechtsmäßigen? - Machtdemonstration von „Geierfonds“ (Mark Leibovich, Chief National Correspondent des New York Times Magazine, meinte: „Sie kleben an Washington wie geschmolzener Käse an einem vergoldeten Toaster“) frage nicht nur ich mich, wieso es nicht zu einer breit angelegten, öffentlichen Debatte über unser Schuldgeldsystem kommt, zumal das Zitat von Adam Smith fast 300 Jahre alt ist und die Welt seit der größten Finanzkrise der Menschheit förmlich in Schulden (denen immer gleich hohe Vermögen gegenüberstehen) ertrinkt:

- die Schulden der Welt (ohne Banken) machen laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich 280% der Wirtschaftsleistung aus (Staatsanteil 119% / Unternehmen 86% / Konsumenten 75%)

- diese stiegen seit Beginn dieses Jahrhunderts um 67 % an, wobei über die Hälfte davon erst nach der Finanzkrise 2007 entstanden sind (37 Prozentpunkte)

- die Staatsschulden Österreichs explodierten seit 1980 (ca. 27 Mrd. Euro) um das 10-fache.

Da stellt sich jeder vernunftbegabte Mensch die Frage:

Bei w e m . . . sind wir Menschen SO verschuldet?

John Law gilt als „Erfinder des Papiergeld-Kapitalismus“ und seine Geschichte zu Zeiten Ludwig XIV ähnelt der Krise 2007-08 in vielen Facetten. Über das Kreditschöpfungsprivileg aus Luft der Banken wurde schon im Spiegel vom 18. September 1972 berichtet. Dass der Staat in Gestalt der Zentralbank alles Geld erzeugt, ist ein Märchen. Nur Münzen und Scheine (ca. 2%) sind das gesetzliche Zahlungsmittel und werden von den Zentralbanken hergestellt - der Rest, also 98% der zirkulierenden Geldmenge, wird von privaten Kreditinstituten als virtuelles Buchgeld erschaffen.

* Spiegel 39/1972: Bundesbank: „Geld aus dem Nichts“

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42842883.html

Bundesbankdirektor Helmut Schlesinger monierte,...“dass es ein Problem geworden ist, dass sich jeder Bankier immer mehr Geld von seinen Berufskollegen borgt ... und diese Gelder wieder weiter an Unternehmen leiht“. Das Guthaben des einen Bankiers = die Schuld des anderen. Auf volkswirtschaftlicher Ebene heben sich Forderungen/Verbindlichkeiten gegeneinander auf: Sie sind ein blankes Nichts. Die Privatbankiers machen das, was ihnen seit langem verboten ist: selber Geld!“Er beklagte weiter: “Dies istein Rückfall in das vergangene Jahrhundert, wo jede Zettelbank Geld drucken konnte."

Das war 1 9 7 2!

Warum wurde dieses Problem seit der größten Finanzkrise aller Zeiten, noch keiner dem Wohle aller Menschen - und nicht nur einer kleinen, privilegierten Schichte - dienenden Lösung zugeführt?

* Bundesbank: „Traf Goethe ein Kernproblem der Geldpolitik?“

http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Reden/2012/2012_09_18_weidmann_begruessungsrede.html

In seiner Begrüßungsrede anlässlich des 18. Kolloquiums des Instituts für bankhistorische Forschung (IBF) Papiergeld – Staatsfinanzierung – Inflation, vom 18. September 2012, bezog sich der Chef der Bundesbank, Dr. Jens Weidmann, auf Goethes Faust, das Geld und die Geldschöpfung (Punkt 2.). Ich zitiere verkürzt:

„Gerade in jüngster Zeit stellen sich viele Bürger die Frage nach der Herkunft des Geldes: Woher nehmen denn die Zentralbanken eigentlich das viele Geld . . . Weshalb heißt es in diesem Zusammenhang regelmäßig, dass die finanzielle Feuerkraft der Notenbanken grundsätzlich grenzenlos sei? . . . Die Finanzkraft einer Notenbank ist prinzipiell unbegrenzt, da sich eine Notenbank das Geld, das sie vergibt oder mit dem sie bezahlt vorher nicht etwa beschaffen muss, sondern es quasi aus dem N i c h t s ... erschaffen kann.“

* Bank of England (BoE): „Money creation in the modern economy“.

http://www.bankofengland.co.uk/publications/Pages/quarterlybulletin/2014/qb14q1.aspx

Im Bericht des 1. Quartals 2014 räumte die zweitwichtigste Zentralbank der Welt nach der Federal Reserve, USA, endgültig mit den in den Schul- und Uni-Lehrbüchern völlig falsch vermittelten Inhalten über die Gelderzeugung auf und verLAUTbarte die Wahrheit: Money creation in practice differs from some popular m i s c o n c e p t i o n s - banks do not act simply as intermediaries, lending out deposits that savers place with them…but how those bank deposits are created is often m i s u n d e r s t o o d : the principal way is through commercial banks making loans! Whenever a bank makes a loan, it simultaneously creates a matching deposit in the borrowers bank account,

thereby creating n e w m o n e y.”

“Banking is not money lending; to lend, a money lender must have money. The fundamental banking activity is accepting, that is guaranteeing, that some party is creditworthy”

(Hyman Minsky, Economist)

Die von der Banklobby immer wieder verbreitete Unwahrheit - Banken würden nur die Einlagen der Sparer (dies würde ja voraussetzen, dass die Konsumenten Geld „drucken“ können) als Kredit an die Wirtschaft weitergeben - wurde von höchster Stelle, endgültig widerlegt!

Dies brachte die WirtschaftsforscherInnen in argen Notstand, weil damit ihre Thesen ebenso (überwiegend) obsolet wurden, wie ihre mathematischen Modelle, die immer ein Gleichgewicht aller Wirtschaftssektoren unterstellen.

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Und – was war die Resonanz auf diese „Revolution des Geldes“?

Ich habe eine flächendeckende und sachlich-niveauvolle Diskussion der ÖkonomInnen erwartet. Von ein paar einzelnen Kommentaren abgesehen, fand bisher leider keine fundamentale Debatte in den deutschsprachigen Ländern statt, sehr wohl aber gab es etliche internationale Stellungnahmen.

* Financial Times: Strip private Banks of their power to create money!

http://www.ft.com/intl/cms/s/0/7f000b18-ca44-11e3-bb92-00144feabdc0.html?siteedition=intl#axzz2zX9Myt5t

Mit diesem glasklaren Statement kommentierte der weltweit anerkannteste Finanzjournalist der Financial Times, Martin Wolf, die Richtigstellung über die Gelderzeugung der Bank of England. Er präzisierte seine Ansicht wie folgt: „The giant hole at the heart of our market economies needs to be plugged. Printing counterfeit banknotes is illegal – but creating private money is not. The inderdependance between the state and the businesses that can do this is the source of much of the instability of our economies.

It could - and should - be terminated”.

* The truth is out: money is just an IOU, and the banks are rolling in it

http://www.theguardian.com/commentisfree/2014/mar/18/truth-money-iou-bank-of-england-austerity?CMP=fb_gu

analysierte David Graeber am 18. März 2014 im „The Guardian“ und fasste zusammen: „Three economists from the Bank´s Monetary Analyses Directorate stated outright that

- most common assumptions of how banking works are simply w r o n g

- and that the kind of populist, heterodox positions more ordinarily associated with groups such as Occupy Wall Street are c o r r e c t. In doing so, they have effectively thrown the entire theoretical basis for AUSTERITY . . .out of the window”!

Es ist ja völlig irre, dass die Europäische Zentralbank 1000e Mrd. Euro einfach so mir nix ... dir nix in ihrem Computer frei erfindet . . .den Menschen in Südeuropa die Löhne und Renten um 15-20% gekürzt werden. . .eine Massen- und Jugendarbeitslosigkeit ungeahnten Ausmaßes dadurch k ü n s t l i c h und völlig bewusst erzeugt wird . . .und sich eine Armut ausbreitet, wie man sie in Friedenszeiten noch nie erlebte!

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Krise 2007/08: Peinliche Ahnungslosigkeit der ExpertInnen

Jahrelang dröhnten uns seit 2007-08 die inhaltsleeren, massenmedial verbreiteten Ausreden entgegen: “niemand konnte dies vorausahnen...wir wurden, wie von einem Tsunami überrascht“... usw. etc.

* Auf die Frage der Queen, wieso niemand die Krise 2008 kommen sah, antwortete The British Academy wie folgt: “So in Summary, Your Majesty, the failure to foresee the timing, the extent and the severity of the crises, and to head it off, while it had many causes, was principally a failure of the collective imagination… of many bright people…, both in those country and international…, to understand the risks and the system AS A WHOLE”. . . (Juli 2009).

http://www.economics-ejournal.org/datasets/dp2010-18_revised_verison.pdf/view

* Für den Befund (Financial Crises Inquiry Report, January 2011), der vom US-Kongress beauftragen Nationalen Kommission wurden Mio.Dokumente durchwühlt und 100e Interviews geführt. Das Ergebnis ist ein vernichtendes Zeugnis für alle Staatsorgane und Finanzinstitutionen.

This crises was a v o i d a b l e . . . A result of human actions, IN-actions and MIS-judgements; warning signs were ignored.”

http://cybercemetery.unt.edu/archive/fcic/20110310173545/http://c0182732.cdn1.cloudfiles.rackspacecloud.com/fcic_final_report_full.pdf

* Völlige Unfähigkeit wurde auch dem Internationalen Währungsfonds (IWF) attestiert – und zwar von der eigenen Innenrevision, dem Independent Evaluation Office (2011), wo es u. a. heißt:

„Die Fähigkeit die Risiken korrekt zu identifizieren wurde durch einen hohen Grad an Gruppendenken untergraben. . .es herrschte betreffend des Eintreffens internationaler Krisen große ´intellektuelle Befangenheit´ vor. . .die Notwendigkeit stärkerer Regulierung wurde heruntergespielt und die Kultur des IMF war darauf ausgelegt, abweichende Meinungen zu entmutigen“.
http://www.ieo-imf.org/ieo/files/completedevaluations/01102011IEO_full_report_crisis.pdf

* Gab es ähnliche Berichte in der EU, Deutschland oder bei uns?

Nein, obwohl insbesondere auf EU-Ebene auch alle Institutionen kläglich versagten, wurde nicht mal ansatzweise eine Debatte über die Notwendigkeit einer soliden und fundierten Aufarbeitung der Gründe, die zur größten Krise aller Zeiten geführt haben, angestoßen. Vielleicht hätte eine tiefere Kenntnis, wie das „Geld aus Luft“ bei den Banken erzeugt wird, den größten (Bank-)Raub in Österreich verhindern können?

So weit - so UNgut.

Hyman P. Minsky (1919-1996) wurde von den Marktfanatikern als „Spinner“ angesehen, weil er die Finanzinstitutionen im Kapitalismus als „ruinös“ bezeichnete und diese in ein starkes Korsett zwingen wollte. Nach dem Ausbruch der Krise, war er wohl der am meisten zitierte Ökonom. Seine messerscharfe Aussage - “wenn die Vertreter der Mainstream-Theorie die Probleme der kapitalistischen Wirtschaft untersuchen wollen, müssen sie ihre bisherige Vorgehensweise - das Entwerfen idyllischer Ökonomien – aufgeben und beginnen, Ökonomien abzubilden, in denen eine Wallstreet vorkommt“.(Minsky, Instabilität und Kapitalismus, Zürich 2011) - gilt Jahrzehnte später immer noch und sagt viel über die marginale Lernfähigkeit dieser Zunft aus.

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Fehlt den Ökonomen für diese Krise das theoretische Modell?

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/wirtschaftsweiser-peter-bofinger-grosse-staaten-haben-breite-schultern-1799868.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

...fragte die FAZ den deutschen Wirtschaftsweisen Peter Bofinger am 16. Mai 2009 und er antwortete darauf: „Wir haben sehr ausdifferenzierte makroökonomische Modelle, sie haben nur einen Nachteil: Es gibt k e i n e n Finanzsektor. Das finde ich bemerkenswert, insbesondere in der EZB: auch deren sehr kompliziertes Modell kennt k e i n e n Finanzsektor. Man nimmt an, jeder Mensch hat alle Informationen, die er braucht, es gibt k e i n e Unsicherheit.

Dann ist Geld irrelevant, und den Finanzsektor kann man w e g i g n o r i e r e n, weil er p e r f e k t ... rational arbeitet“.

* Banken schöpfen Geld aus dem Nichts und sind keine Intermediäre

http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2014/03/banken-schoepfen-geld-aus-dem-nichts-und-sind-keine-intermediaere/

...war der Titel eines Kommentars von Dirk Ehnts vom 26. März 2014 auf der Ökonomenstimme, einer Internetplattform, die vom ETH-Zürich initiiert wurde. Sein Befund, dass „die bilanzielle Geldschöpfung (d.h. die Verbuchung des Kredites und des Zinseszinses im Rechnungswesen)in den Theorien n i c h t . . . behandelt wird“, sagt alles über den wahren Wissensstand der ExpertInnen, aus!

Auch er übt sich in der weit verbreiteten Begriffsverwirrung...“dass in einer modernen Ökonomie Geld zum größten Teil aus Sichteinlagen bei Banken besteht und dass eine Bank Geld schöpft, indem bei der Kreditvergabe in gleicher Höhe Sichteinlagen (?) ... geschaffen werden“.

NEIN: alle Kreditnehmer erhalten Buchgeld gutgeschrieben

– sie leisten k e i n e Einlage!

* Was versteht Stephan Schulmeister vom Geld?

Er ist ein gefragter Experte und in den Medien sehr präsent. Aber auch seine Kenntnis über die Geldschöpfung und die volkswirtschaftlichen Auswirkungen ist gering. Anlässlich einer Diskussion im Wiener Burgkino nach der Dokumentation „Inside Job“ (Oscar 2011) konnte er einem Kinogast die Frage: woher kommt das Geld für den Zins? nicht erklären. Seine gedanklichen Ausflüge vom BIP Chinas. . .bis hin zur Rendite eines Unternehmens. . .brachten kein Licht ins Dunkel. (siehe meinen u. a. Link zum Zinseszins).

* „Das Zinssystem ist Schuld – Mythos der Krise“: Beigewum / Attac

Wiederum dasselbe Bild: nur oberflächliches Wissen. Das „Urteil“ über die Zinssystemkritiker geht nicht mal ansatzweise auf die wichtigsten Wechselwirkungen - wie z.B. die Zusammenhänge zwischen dem Gelderzeugungsmonopol der privaten Banken, dem Zinseszins als Umverteilungsturbo (nein - Vermögenssteuern ändern daran nichts!), dem durch das Schuldgeldsystem über Jahrzehnte erzeugte, exponentielle Ansteigen der Schulden aller Wirtschaftssektoren (denen auf der anderen Seite der Bilanz die i r r e Vermögenszunahme entspricht. . .die Thomas Piketty über mehr als 200 Jahre empirisch nachwies) u. ä m. - ein. Auch dieser „Befund“ hat die bilanziellen Tatsachen der Gelderzeugung nicht mal erwähnt?! (siehe u. a. Link zum Zinseszins).

* Wirtschaftsuniversität Wien: Mehr Pluralität wagen? Im Zweifel – Nein.

Aufgrund der einäugigen Lehre in Volkswirtschaft luden kritische Studierende am 29. Oktober zu einer Diskussion über Lehrinhalte mit ProfessorInnen ein. Leider konnte ich nur wenig Bereitschaft erkennen, mehr Pluralität zuzulassen. Dies verschlechtert einerseits die Zukunftsaussichten der AbsolventInnen und andererseits ist auch nicht mit neuen Erkenntnissen als Entscheidungsgrundlage für die Wirtschaftspolitik zu rechnen. Ein klares „Bekenntnis“, dass man – e n d l i c h - auch den Finanzsektor in die eigenen Modelle einarbeiten wird, konnte ich nicht vernehmen.

Dass die Wachstumsprognosen für ein Jahr im Voraus oft um das 1-4-fache daneben liegen, ist beschämend. Die Nationalbank z.B. sah die Zunahme im August noch bei stolzen 1,6% - musste diese Ziffer aber nur 4 Monate später, am 6.12., auf 0,4% (also auf ein Viertel) revidieren.

* Sehr verärgert über die Arroganz der Ökonomen (Süddeutsche, 10.Dez. 2014, S.18)

... und deren Eitelkeit war Deirde McCloskey, weil sie „in ihren zahllosen Veröffentlichungen kaum brauchbare Ergebnisse produzieren“. Schon 1991 schrieb sie in der Neuen Züricher Zeitung: „Gemessen an ihrer Arroganz könnten es die heutigen Ökonomen durchaus mit modernen Medizinmännern aufnehmen“. Sie müssten ihre Annahmen hinter ihren Modellen viel deutlicher machen, dann wären die Ökonomen auch „weniger arrogant – und als Experten weniger gefährlich“.

Nicht wissen ist nicht schlimm - nicht wissen

wollen . . ., schon!

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Sind Kunst- und Kulturschaffende die „g`scheiteren WirtschaftsversteherInnen“?

Entscheiden Sie selbst:

* Pelzig stellt die richtigen Fragen ... https://www.youtube.com/watch?v=TAP6HhANEbM

... ich möchte mal wissen, ob die Kanzlerin eine „marktkonforme Demokratie“ im Auge hat... und wenn, dann möchte ich mal wissen, ob ihr schon mal der Gedanke eines „demokratiekonformen Marktes“ ins Hirn gekommen ist...

...und ich möchte ganz genau wissen, w a s genau der Unterschied sein soll, zwischen einem jugendlichen Plünderer in London – und den Gewinnzielen der Deutschen Bank? Usw.

* und Pispers gibt die korrekten Antworten:

... IHRE Schulden – das ist IHR Vermögen. Wenn Sie bei Ihm Schulden haben – müssen Sie dafür arbeiten, um die Zinsen zu erwirtschaften, die sein Vermögen vermehren sollen. Irgendwann ist sein Vermögen SO groß – dass Sie seine Zinsen nicht mehr erwirtschaften können...das ist das, was jetzt passiert: wir haben eine Zinseszins-Krise . . .

... wir haben nur ein einziges Problem: wir haben eine Demokratie – und sie kriegen in einer Demokratie keine Lösung, von der 90% der Menschen profitieren würden... usw.

* Günther Paal („Gunkl“), der „Experte für eh alles“, sagt übers Geld:

„Ich habe nie verstanden, warum Geld ein Schuldschein sein soll und kein Gutschein. Im Grund könnte Geld als Anteilschein am Volksvermögen organisiert werden. Den erwirtschafte ich durch meine Arbeit. Mein Geld ist dann ein Gutschein für die Leistung anderer. Falsch. Geld entsteht, indem die Bank welches verborgt, dass sie nicht hat und das es real nicht gibt. Wenn ich mir 100.000 Euro von der Bank borge, will die in 15 Jahren das Doppelte an Zinsen von mir. Aber wie komme ich zu den zweiten 100.000? Die gibt es nämlich in der Realität auch nicht. Die Bank ist interessiert an Schuldknechtschaft“

http://diepresse.com/home/meingeld/uebergeld/3866387/Gunkl_Knausern-ist-dem-Leben-gegenuber-unfair

* Vivienne Westwood spricht Klartext.

Wer sind die Schuldigen?Westwood trocken: „Wer beherrscht uns? Die großen Banken! Sie kontrollieren die Welt. Ihr Ziel ist es, alles auf der Welt zu besitzen; praktisch tun sie das heute schon. Indem sie Schulden schaffen, indem sie Geld drucken.“

Sie drucken Geld?Westwood: „Sie drucken es nicht, aber sie drücken Knöpfe und schaffen sogenanntes „Fiatgeld“. Sie machen dieses Geld aus Luft. Aber es muss zurückgezahlt werden – als echtes Geld.“

Politiker sind Teil dieses Systems? Westwood: „Politiker sind gegen die Menschheit und für die Wirtschaft. Das zu erklären braucht Zeit, aber es ist so wichtig, dass die Menschen verstehen.“

Seit dem Befund der Griss-Kommission ist dies auch allen ÖsterreicherInnen klar geworden!

http://www.falter.at/falter/2014/08/19/lassen-sie-uns-nicht-ueber-mode-sprechen-frau-westwood/

* Das wahre Wesen des Bankgewerbes - „The International“.

Der spannender Thriller von Tom Tykwer mit Naomi Watts, Clive Owen und Armin Müller-Stahl erzählt wie eine Bank bei Waffengeschäften 2 Länder gegeneinander ausspielt und wie verdattert die beiden BeamtInnen der Korruptionsbehörden, Naomi Watts und Clive Owen, dem Banker lauschen, der Ihnen die Allmacht der Schulden erklärt: „Nein – hier geht es doch nicht um Gewinn aus Waffengeschäften. Hier geht es um Kontrolle. . . Kontrolliere die Waffenlieferungen und Du kontrollierst den Konflikt? . . .Nein ... nein, nein. Die IBBC ist eine Bank. Deren Ziel ist es nicht, den Konflikt zu kontrollieren - der wahre Wert eines Konfliktes, liegt in den Schulden, die er verursacht ... wer die kontrolliert..., kontrolliert einfach alles“! usw.

https://www.youtube.com/watch?v=3iaqn8jycM4

Nun – wie funktioniert unser Geldsystem wirklich?

Ich bin seit mehreren Jahren unterwegs, die Menschen über die Zusammenhänge unseres Geldsystems mit der Realwirtschaft, die wahren Gründe der Finanzkrise und die dadurch entstandenen sozialen Verwerfungen usw., aufzuklären. Die Basis sind immer die ökonomischen Fakten und im Gegensatz zur „herrschenden Lehre“ beziehe ich den Finanzsektor selbstverständlich mit ein.

Für einen großen Überblick benötige ich ca. 1 ½ Stunden, inklusive eines halbstündigen Teiles der SERVUS-TV-Dokumentation: „GIER – Wirtschaftskrise mit System“, die im August 2013 und Juli 2014 ausgestrahlt wurde und die Prof. Haber (Donauuniversität Krems) und ich kommentierten. Geniale Videos, wie das oben angeführte, runden die harte Kost bis hin zu den Lösungen ab.

Seit einem Jahr begleitet mich „Gunkl“, der nicht nur mit der Thematik sehr gut vertraut ist, sondern es auch auf seine brillante Weise versteht, die „Irrungen ums Göd“ ... mit einfachen, klaren Worten aufzulösen. (siehe oben).

Das Wichtigste – kurz zusammengefasst:

- Banken erzeugen für Nichtbanken (Staat/Haushalte/Unternehmen) das „Geld aus dem Nichts“,

- Konsumenten können kein Geld drucken, ergo dessen entspricht die Behauptung - Banken würden nur das Geld der Sparer als Kredit weitergeben - nicht den Tatsachen!

- das Geld wird n u r als Kredit erzeugt, d.h. a l l e s Geld = Schuld (oder haben Sie schon mal von einer Bank Geld geschenkt bekommen?),

- den Schulden steht ein gleich hohes Vermögen gegenüber: die Bilanz ist immer ausgeglichen, d.h. es gilt:

m e i n Vermögenszuwachs = d e i n e Schuldenzunahme.

- werden alle Kredite einer Volkswirtschaft zurückbezahlt – gibt es kein Geld mehr (nicht nur VolkswirtInnen „scheitern“ spätestens hier, obwohl es nur eine Stornobuchung ist)

- für das Geld aus Luft werden Zinsen verrechnet, das Geld dafür stammt wieder aus einem Kredit,

- der Staat hat das Gelddruckmonopol an private Banken „delegiert“: w i e s o ?

Unser Geldsystem ist daher ein nicht

nachhaltiges Pyramidenspiel (Ponzi-Scheme)!

* 20. November: Diskussion im britischen Parlament: Money Creation & Society

Seit 170 Jahren (!) wurde wieder einmal im britischen Parlament übers Geld und DIE gesellschaftspolitische Machtfrage debattiert: w e r in einem Land das Geld erzeugen darf.

Zu meiner Schande muss ich zugeben, dass ich nicht weiß, wann eine ähnliche Diskussion im österreichischen Hohen Haus stattfand. Mal abgesehen davon, dass nur wenige Abgeordnete sich für dieses immens wichtige Thema zu interessieren scheinen, ist es erstaunlich, wie gering der Anteil der VolksvertreterInnen ist, die wissen, dass die Gelderzeugung überwiegend „privatisiert“ ist und wie das Geld in die Wirtschaft kommt. https://www.youtube.com/watch?v=EBSlSUIT-KM

Ungeachtet dessen war die Debatte im britischen Parlament ein sehr aufschlussreicher und differenzierter Meinungsaustausch, die ich allen Menschen bestens empfehlen kann.

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* „Kriminalfall-Hypo“: Der größte Raub in der österreichischen Geschichte!

Ich habe im März, als die Regierung noch vehementest einen U-Ausschuss ablehnte, einen Kommentar zur Hypo verfasst. Nachdem wir nun wissen, wie Banken das „Luftgeld“ erfinden, ergeben sich komplett andere Fragestellungen und Schlussfolgerungen zum Hypo-Desaster - wie zum Beispiel:

- Die Hypo erhielt ca. 24 Mrd. aus den verkauften Anleihen: an w e n ist das Geld geflossen?

- Wieso wurden Anleihen begeben, wenn man sowieso das Geld selbst erzeugen kann?

- Jede „Zettelbank“ (O-Ton Herr Schlesinger) kann Geld = Buchungszeilen in fast unbeschränkter Höhe erfinden (nur die Eigenkapitalquote und Mindestreserve schränken diese ein) – wieso wurden überhaupt Haftungen vom Land vergeben?

- Wird der offensichtliche Kreditbetrug in Mrd.-Höhe (trotz mehr als 1000 „auffälliger Kredite“ wurde vorwiegend wegen Untreue - und kaum wegen Betruges ermittelt) straf- und zivilrechtlich überhaupt verfolgt und wie hoch sind die zu erwartenden Verluste?

- Wer sind die Begünstigten der irr hohen, zweifelhaften Kredite (Non Performing Loans)?

- Was sind die Erkenntnisse der Berater, die dem Steuerzahler unfassbare 300 Mio. Euro kosteten – und worin unterscheiden sich diese von jenen der Grill-Kommission, die viel günstiger war?

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/hypo-bank-der-groesste-raubzug-oesterreichs

* Die Hypo-Rettung zeigt unser „perverses Geldsystem“ auf.

Der Staat kann sein Defizit nur über Schulden bei privaten Kreditinstituten finanzieren. Nehmen wir an, dass die 20 Mrd., die die Hypo uns allen voraussichtlich kosten wird, zur Gänze bei einem großen österreichischen Finanzinstitut als Darlehen aufgenommen werden, so bedeutet dies, dass

- der Staat auf Kredit die Gläubiger der insolventen Hypo rettet und deren Risiko bezahlt,

- die Bank bei ca. 4 % Zinsen einen Gewinn von ca. 800,- Mio. Euro - pro Jahr - einfährt, was fast dem derzeitigen Jahresgewinn einer der großen Banken entspricht,

- die Bank auch noch bei der Sanierung des Finanzsektors aufkosten aller SteuerzahlerInnen kräftig verdient - und dies ganz o h n e Risiko - und mit „Geld aus dem Nichts“.

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„In unserem Fall haben wir uns dafür entschieden, die Banken pleite gehen zu lassen. Ich habe nie verstanden, aus welchem Grund, Banken als die heiligen Kühe der modernen Wirtschaft angesehen werden. Warum also sollten, wenn diese pleite gehen, normale Menschen, Steuerzahler, Lehrer, Krankenschwestern, Arbeiter den Preis dafür zahlen und die Last tragen?“

( Olafur Ragnar Grimsson, Präsident von Island)

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Meine Anliegen: „Demokratie beginnt mit einem demokratischen Geldsystem“.

Wie zu Beginn erwähnt, sind die Schulden der Welt seit dem Ausbruch der Krise 2007 um mehr als 50% gestiegen - das Vermögen explodierte ebenso, insbesondere das der Milliardäre, wie alle Statistiken weltweit dokumentieren. Ich bin der festen Überzeugung - und die Bank of England hat mich darin bestätigt - dass die Hauptursache für die meisten Finanz- und Wirtschaftskrisen in unserem Schuldgeldsystem liegen. Der Staat z.B. bezahlt seine alten Schulden + Zinsen mit neuen, höheren Krediten zurück, was den exponentiellen Anstieg erklärt.

Auf Makro-Ebene gibt es keine Tilgung - sondern immer

nur eine Umschuldung!.

* Ich ersuche Sie daher - und bitte insbesondere Sie, Herr Bundespräsident Dr. Fischer - eine Debatte wie im britischen Parlament zu initiieren. Derzeit gibt es, nicht nur in unserem Land, keine gesetzliche Regelung über die Buchgeldschöpfung der Privatbanken. Diese elementare Frage, wer das „Geld aus dem Nichts“ erzeugen darf:

der Staat - also WIR ALLE! - oder private Banken,

ist für das ganze Leben aller Menschen von so grundlegender Bedeutung, dass sie über eine breit angelegte demokratische Debatte unbedingt in einem Gesetz, am besten im Verfassungsrang, zu regeln ist. Wir sollten uns ein Beispiel an den Briten nehmen und landauf/landab, in allen Schulen, Universitäten, Institutionen usw. anfangen über Lösungen nachzudenken.

Jetzt.

* Ich bitte Sie Frau Bildungsministerin und Sie, Herr Wissenschaftsminister, dafür Sorge zu tragen, dass die Irrtümer über die Geldschöpfung sowohl in den Lehrbüchern des sekundären als auch des universitären Bildungssystems korrigiert werden. Wir leben in der best ausgebildetsten Gesellschaft „ever“ ... und es ist nicht einzusehen, dass in den ökonomischen Modellen der die Krise verursachende Finanzsektor überhaupt nicht vorkommt.

Um diese nicht ganz einfachen Zusammenhänge den jungen Menschen zu erklären, empfehle ich Ihnen das Video vom PUBLIC BANKING DAY in den USA, vom April 2012, für alle Schulen und Universitäten zu verwenden. https://www.youtube.com/watch?v=G16WYdmkGRo

Die erst 12jährige VictoriaGrant stellt nicht nur die richtigen Fragen, sondern sie erklärt, wie die exponentielle Verschuldung und die Macht der Banken alle Regierungen UND die Demokratie gefährden. Dass sie so „by the way“… auch noch den Mythos des Geldes entzaubert, ist sensationell! Es ist sicher sinnvoll, dieses Video auch für Schulungen in allen Ministerien zu verwenden, zumal die Untersuchungskommission große Unkenntnis gerade in den obersten Funktionen festgestellt hat.

* Hypo-Untersuchungskommission: CHAPEAU an alle Mitglieder!

Dass sämtliche Organe (Fachministerien, Nationalbank und FMA, sowie Landesinstitutionen etc.) versagt haben und ihre Inkompetenz erwiesen wurde, ist eine Tatsache!

Wenn ich die Diskussion vom Sonntag, 7. Dezember, im ORF als Maßstab heranziehe, so bin ich sehr verärgert, dass außer armseligen Schuldzuweisungen und dem naiven Hinweis - „es hat ja auch der EZB-Chef angerufen und die Verstaatlichung verlangt“ (Bayern war der Mehrheitseigentümer - nicht Österreich) - keine Reue vorhanden ist. Es fehlt völlig an Einsicht in das eigene Unvermögen und die sachliche Unkenntnis als auch eine substantielle Bereitschaft, den Schaden für die Steuerzahler auf das Mindeste zu dezimieren, nicht erkennbar ist: SHAME ON YOU ALL!

Der einzige Lichtblick war Frau Griss, die allen eine Lehrstunde einer sachlichen Diskussion verbunden mit Lösungsansätzen erteilte: Merci.

Das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit in die Politik sind am Nullpunkt angelangt!

Das „Griss um Frau Griss“ erklärt sich aus meiner Sicht aus einer grand-canyon-tiefen Sehnsucht nach Sachverstand, klaren Worten abseits der Polit-Sprechblasen, Authentizität, Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber den Menschen, dass es uns allen darob wohl die Sprache verschlug.

Allein Sie, sehr geehrter Herr Bundespräsident Dr. Fischer, sind aufgrund Ihrer Funktion, vor allem aber wegen Ihrer allseits respektierten Persönlichkeit als moralisch-ethische Instanz, in der Lage, allen BürgerInnen Hoffnung auf eine „neue Politik“ zu geben, die sich ausschließlich an den Bedürfnissen der Menschen zu orientieren hat. Dass die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene als auch in den anderen Kontrollorganen nicht zum Wohle der Allgemeinheit handelten, ist ein zentrales Element der wahren Kritik der Kommission (Kurzfassung, Seite 18).

Basis für eine Neuorientierung in der Politik, kann - so meine Überzeugung - nur eine restlose Aufklärung aller „kriminellen Vorkommnisse“ und eine (straf-)zivilrechtliche Klärung, unabhängig von Rang und Farbe, sein. Internationale Medien, so wie das Wallstreet Journal, berichteten über die Kreditbetrugsfälle en detail.

http://online.wsj.com/articles/untangling-the-mess-of-austrian-bank-hypo-1409279528

Als erdiger Steirer und glühender Österreicher bitte ich Sie, ein Mahner und Antreiber an der Spitze des Staates zu sein, damit auch alle Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Dafür sage ich Ihnen vorweg ein herzliches Dankeschön!

Gerne stehe ich Ihnen allen für eine umfassende Aufklärung/Information über dieses nicht ganz einfache Thema der Geldschöpfung und die Auswirkungen auf die Realwirtschaft und den Staat, zur Verfügung. Dies gilt selbstverständlich auch für alle Abgeordneten, im Nationalrat wie in den Landtagen. Aufgrund meiner ökonomischen Kenntnisse und meiner umfangreichen beruflichen Erfahrung, bin ich überzeugt, Ihnen die wichtigsten Zusammenhänge und möglichen Lösungsansätze klar und leicht verständlich vermitteln zu können, wie ich es z.B. im „Cafe Sonntag“, Ö 1, bei Oliver Baier in einem Interview zu TTIP, am 27. April dieses Jahres, tat. http://oe1.orf.at/programm/370604

Wie ich an dieses Thema herangehe, zeigt Ihnen die beigefügte Kurzversion meiner Präsentation.

Ich freue mich auf Ihre Antwort. Derweil verbleibe ich mit freundlichen Grüßen,

Dr. Otmar Pregetter

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„People have hearts, they have kids, they get jobs, they cry, they dance, they live, they love and they die. AND THAT MATTERS. That matters, because we don`t run this country for corporations,

WE RUN IT FOR PEOPLE”.

(Elizabeth Warren)

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Nachdem das „Geld aus dem Nichts“ seit Jahren im Netz diskutiert wird (auf Google gibt es heute über 100 Mio. Zugriffe) und es für das Leben aller Menschen von elementarer Bedeutung ist, wer das Buchgeld erzeugen darf, mache ich dieses Mail einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Ich werde es auch in den „Social Media“ und einigen anderen Websites verbreiten. Ich bin sicher, dass die Aufklärung aller BürgerInnen auch in Ihrem Sinne ist und danke Ihnen vorweg für Ihr Verständnis.

Die o.a. Zitate/Links finden Sie in meinen hier angeführten Kommentaren wider.

Geld aus dem Nichts (1)

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/1-banken-erzeugen-das-geld-aus-dem-nichts?seite=2

Geld aus dem Nichts (2)

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/2-banken-erzeugen-das-geld-aus-dem-nichts

Zins(eszins) – DER perfide Umverteilungsturbo http://www.agenda2020.at/a20_joomla25/index.php?option=com_content&view=article&id=286:wie-der-zins-eszins-als-perfider-umverteilungsturbo-wirkt-eine-analyse&catid=42&Itemid=164#.VHsMO8eOR58

Gut, dass nun (auch) bei uns das Freihandelsabkommen/TTIP zur Diskussion steht: ich analysiere das Thema in 4 Teilen (der 4. kommt noch vor Weihnachten) – hier der Link zum 1. Teil.

https://www.freitag.de/autoren/pregetterotmar/1-the-big-sellout-tschuess-rechtsstaat

20:11 12.12.2014
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Pregetter Otmar

Prom. Ökonom, Uni-Lektor, Buchautor. Mein Credo: gute Recherche + griffige Kritik = Lesenswert.
Pregetter Otmar

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