Keywan Tonekaboni

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RE: Perser und Iraner | 08.04.2017 | 23:18

Besser wäre der Vergleich mit der Schweiz. Da existieren ja auch Französisch, Deutsch und Italienisch nebeneinander/miteinander und das Räthoromanisch wird auch noch gefördert.

Die nationalistische Angst vor Zerfall sorgt für eine Unterdrückung, die wiederum für Distanz vom Zentralstaat statt Identifikation sorgt.

Das "arisch" Konzept hier muss aber von der Nazi-Sicht getrennt werden, auch wenn sich beide teilweise wieder vermischten. (Nicht wenige Iraner glauben leider, sie und Deutsche hätten die gleiche "Rasse").

RE: Das war’s dann wohl | 09.07.2015 | 15:18

Es gab auch bei den Grünen recht frühzeitig solche RIchtungsstreits. Teils konservative Mitgründer haben die Partei verlassen, etwa die genannen Herbert Gruhl oder Baldur Springmann, was dem rausdrängen von Lucke gleicht. Das Sachthema vereinigte verschiedene politische Strömungen, aber bei der Ausdifferenzierung knallte es halt (immer wieder). Groß gemacht hat die Grünen evtl auch andere Ereignisse, wie friedenspolitische Themen (Doppelbeschluss) oder der Atom-GAU von Tschernobyl. Der Klimawandel kam doch erst viel, viel später zum Zug.

Ich glaub, Bernd Lucke hat ohne die Rechtsnationalen keine Chance, deswegen hat er sie ja auch (skrupellos) als Vehikel genutzt. Aber die Rechtsnationalen könnten als "saubere" NPD auch ohne Lucke & Co. erfolgreich sein. Ich würde die AfD (leider) nicht zu früh abschreiben. Empfehlen kann ich das Interview mit Henkel heute im DLF, wo er zu gab aus Wahlkalkül die Leute ins Boot geholt zu haben, aber sich dabei verschätzt zu haben, dass man sie dann nicht unter Kontrolle bekam.

RE: Warum muss man Reis anbrennen lassen? | 30.08.2011 | 19:31

Bei persischem Reis ist ein angebrannter Boden gewollt und sehr lecker. Zunächst wird der Reis herkömmlich in einem Topf gekocht bis er "Al-dente" ist und anschliessend im Topf oder besser noch einem speziellen Reiskocher gedämpft. Die Kruste nennt sich Tahdig und mich am liegsten die Variation mit paar dicken Kartoffelscheiben auf dem Topfboden.