px3

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Leck bei Wikileaks | 26.08.2011 | 21:16

narf, sorry für doppelpost.. aber 3 minuten warten bis zum Abschicken, kenn ich nicht

RE: Leck bei Wikileaks | 26.08.2011 | 21:15

Lieber Herr Augstein,
Lieber Herr Kraft,

es ist natürlich verständlich, dass Sie sich als Medienpartner von OpenLeaks – wofür auch immer das Open stehen mag, denn weder ist die Plattform „opened“ noch ist sie „open“ – mit Freuden an der Schlammschlacht gegen Wikileaks beteiligen und dies noch mit ziemlich abstrusen Gedankengängen.

Dass Ihr Artikel über die angeblich im Netz frei verfügbare „Cables.csv“ inklusive Passwort grober Unfug ist, dürfte Ihnen bereits vorher und den, durch Ihren Artikel auf die Suche geschickten, Benutzern und Journalisten mittlerweile klar sein.

Aber es ist immerhin ein geschickter Schachzug, im Streit zwischen WL und OL, einfach einmal zu behaupten, dass diese Datei frei verfügbar ist , man im Besitz der Datei ist und abzuwarten ob sich ein Julian Assange zu Wort bei Ihnen meldet. Dass Julian Assange wirklich so dumm war, sich bei Ihnen zu melden, zeugt nicht gerade von all zu grosser Cleverness, wobei ich mir hier noch vorbehalte auf die Stellungnahme von Julian Assange zu warten und dann meine Meinung ggf. zu revidieren.

Zitat aus Ihrem Artikel:
„In der vergangenen Woche klingelte abends bei Freitag-Verleger Jakob Augstein das Telefon. Julian Assange meldete sich. Der Wikileaks-Chef sitzt seit Dezember 2010 in einem Landhaus in der englischen Grafschaft Norfolk. Er hat eine elektronische Fessel am Fuß und muss sich regelmäßig bei der Polizei melden. Assange streitet gegen seine Auslieferung nach Schweden, wo ihm ein Verfahren wegen Vergewaltigung droht. An diesem Abend aber machte er sich Sorgen um eine bevorstehende Veröffentlichung im Freitag zum Streit zwischen Wikileaks und Openleaks über die US-Botschaftsdepeschen, also jenen 250.000 Dokumenten des US-Außenministeriums, die im vergangenen Jahr in die Hände von Wikileaks gefallen waren.“

Ich frage mich hier allerdings, woher denn Julian Assange wusste, dass „der Freitag“ einen entsprechenden Artikel veröffentlichen möchte ?
Hatten Sie Ihn vorher angerufen oder wie war der schwerstkriminelle Vergewaltiger , der sein Haus ja nicht verlassen darf, an diese Information gekommen ?
Und so nebenbei, dürfte ich auch die Nummer von Herrn Augstein bekommen, um Ihn abends anzurufen ?
Er muss nicht unbedingt Medienpartner von mir werden, aber wenn er seine private Telefonnummer schon so frei herausgibt, würde ich mich freuen, ebenfalls zum erlauchten Kreis gehören zu dürfen.

Aber versuchen wir einfach Einmal aufzuklären, wie Sie denn in Besitz des fraglichen gepackten Files gekommen sein könnten:
- Über den erwähnten „Leaker inside“ im Artikel www.businessinsider.com/vanity-fair-julian-assange-2011-1
- War es Nick Davies ?
- War es Heather Brooke ?
- War es Daniel Domscheidt-Berg ?

Da die Datei nebst Passwort nicht im Netz zu finden ist, können wir den Personenkreis auf diese drei Personen plus „derArchitekt“ eingrenzen, sofern nicht noch weitere Mitglieder von Wikileaks Zugriff auf den vollständigen Datenbestand hatten.

Da nur Sie wissen, wer Ihnen diese Datei gegeben hat - aus dem Internet kommt sie nun wirklich nicht – würde ich mich sehr über eine Klarstellung freuen.

Lieben Gruß

PX3