Saar-Grüne zwischen Gelbsucht und Schwarzärgern

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Heute soll die Entscheidung fallen, ob der grüne Dampfer gen Karibik ablegt oder die rot-rot-grüne Rakete in den linken Himmel geschossen wird und ihre Reise in die Zukunft des Parteiensystems starten kann. Die Grünen können es entscheiden, zumindest für das Saarland.

In Thüringen hat Herr Matsch-Ih-Gitt schon entschieden mit seiner am Abgrund stehenden SPD einen Schritt vorwärts zu gehen, obwohl die Grünen und Linken bereit waren eine Brücke zu bauen.

Es entsteht zunehmend der Eindruck als würden sich bei der SPD und auch bei den Grünen sogenannte bürgerliche Kräfte durchsetzen, die zugunsten einer neoliberalen, reaktionären Politik agieren.

Das linke Lager, das für soziale Gerechtigkeit steht, droht sich aus falsch verstandenem Machtwillen selbst zu demontieren.

Im Saarland entscheiden die Grünen heute nicht nur über die nächste Landesregierung sondern auch über die Glaubwürdigkeit ihrer Partei, die ja Schwarz-Gelb verhindern wollte und nicht Schwarz-Gelb einen ökologischen (Schein)Heiligenschein aufsetzen. Werden sich die Grünen-Wähler wirklich wie von der Partei "Die Linke" im Wahlkampf behauptet schwarz ärgern?

16:24 11.10.2009
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