qwpoeriu

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RE: Brutal gestreichelt | 16.07.2015 | 18:22

"Weder Kanzlerin Merkel noch Deutschland sind schuld an den Verhältnissen im Nahen oder Mittleren Osten, Nord- oder Schwarzafrika oder sonstwo."

Genau dieser naive Glaube ist es, so wie Deutschland selbstverständlich überhaupt nichts für das Griechenland-Drama kann, der wirklichen Lösungen im Weg steht ...

RE: Jens Lehmann und das Dusch-Problem | 29.01.2014 | 16:44

Ich frage mich immer, was Leute, die wie Lehmann denken, eigentlich im Schwimmbad, im Fitnessstudio oder auch nur, um im Genre zu bleiben, beim Feiern auf der Fanmeile für Todesängste ausstehen müssen. Könnte doch glatt jemand die Gemeinschaftsdusche und die Sauna mit ihnen teilen ... oder ihnen zu nahe kommen.

Und umgekehrt: Was lässt dieses Denken eigentlich für Rückschlüsse für ihre Gedanken und ihr Verhalten im Hinblick auf Frauen zu, mit denen sie die genannten und andere Bereiche teilen?

RE: „Wir sind ein Klub, kein Unternehmen“ | 25.05.2013 | 11:16

@MYMIND

"Kloppe ist o.k. & Moral bleibt Moral, & die bestimmt nicht das Kapital. lieber arm hemdsärmelig als korrupt & gekauft, verkaufr, an der Steuer vorbei, verstanden?"

Wenn da Freiburg, St. Pauli oder von mir aus auch Frankfurt gegen Bayern spielen würde, dann wäre ich ja ganz bei Ihnen.

Wir reden jedoch über Borussia Dortmund: G14-Gründungsmitglied, einer der reichsten Klubs Deutschlands und wenn er einen weniger klangvollen Namen hätte, wäre er längst und verdientermaßen mausetot bzw. als Neugründung in Liga 8. Moral, sagten Sie?

Ich finde es beim BVB immer sagenhaft, wie man die Zahlen der "ideologischen Gegner", ob sie nun Bayern, Hoffenheim oder Wolfsburg heißen, in schwindelerregende Höhen rechnen kann und dafür die eigenen Zahlen umso konsequenter runterrechnet (und geflissentlich sämtliche Boni und Zulagen ignoriert).

Und weil die Profis des BVB es selber nicht merken würden, wie GEIL sie es in DO haben und wie GEIL der angeblich bettelarme Club ist, müssen sie täglich bis wöchentlich von Kim-Jong Klopp indoktriniert werden, weil sie ja sonst umgehend als Wirtschaftsflüchtlinge nach Hoffenheim...

Ihre zitierten Umfragen gibt es ja wirklich, ich frage mich nur, wie naiv man sein muss, um den Käse a) zu glauben und b) auch noch nachzuplappern?!?

RE: „Wir sind ein Klub, kein Unternehmen“ | 25.05.2013 | 00:40

@MYMIND

Mir persönlich ist die Nationalmannschaft schnuppe, aber die Umfragen zeugen von der riesengroßen Expertise der befragten Personen. Würden die Schland-Schreihälse für 2 Mark 50 nachdenken, sollten sie ganz kurz daran denken, dass die Neuers, Lahms, Schweinsteigers und Müllers dann 3 Finalspiele verloren haben werden und somit prädestiniert sind, Deutschland nächstes Jahr zum Titel zu führen. Oder glauben Sie, Schmelzer und Gündogan würden dies übernehmen?

Halten Sie, zu wem sie wollen ... wie gesagt, eigentlich ist es mir relativ egal, wer gewinnt. Nur Klopp, der hat sich eine Lektion in Demut redlichst verdient!

RE: „Wir sind ein Klub, kein Unternehmen“ | 25.05.2013 | 00:37

@ MrMD15

Klopp bzw. der gesamte Dortmunder Vorstand hatte zu seinen Anfangszeiten ein gutes Händchen für Transfers, das bestreitet niemand. Schaut man auf Kagawas Nachfolger in Sachen Transfers, Perisic, Schieber und Co., scheint man diese Transfers jedoch unter anderem auch unter "Anfängerglück" abheften zu können. Darum geht es mir aber nicht. Wie geschrieben, Klopp hat inzwischen einen Habitus entwickelt, der in Sachen Großkotzigkeit von niemandem(!) beim FCB mehr übertroffen wird.

Alex Ferguson hat Kagawa gekauft und fertig. Ob er ihn dann auf die Tribüne setzt oder als Torwart einsetzt, braucht Klopp schlichtweg nicht zu interessieren. Und ärgern? So ist das Geschäft! So wie sich Gladbach über den Reus-Transfer ärgert oder Bremen über den Sokratis-Transfer. Hat Favre jemals in Interviews geäußert, dass Reus in Dortmund auf links verschenkt ist? Nein, weil dieser Mann es nicht nötig hat, sich in die Belange anderer Trainer einzumischen. Obwohl der Reus-Abgang Gladbach vermutlich 15x härter trifft, als der Kagawa-Abgang Dortmund, weil eben keine CL-Teilnahme jährlich Millonen in die Kassen spült.

Dortmund und Klopp vorneweg haben das Spiel, sich als Underdog darzustellen und tatsächlich exakt(!) so zu handeln wie alle anderen großen Vereine, tatsächlich perfektioniert. @MYMIND hat die Umfragen ja zitiert.

Deshalb hoffe ich persönlich noch auf einige Sokratisse mehr diesen Sommer - man hat das Geld ja nun, sollte Bayern fristgerecht überwiesen haben. In diesem nicht unwahrscheinlichen Fall werde ich gerne an das lächerliche Interview des Selbstdarstellers zurückdenken, das dann ähnlich heuchlerisch daherkommen wird, wie Hoeneß Solidaritätsangebot an die Liga vor dem Götze-Transfer. Wie gesagt, keiner(!) in München übertrifft ihn inzwischen noch ...

RE: „Wir sind ein Klub, kein Unternehmen“ | 24.05.2013 | 13:57

"Jürgen Klopp schlägt sich mit der Hand vor den Kopf. “Shinji ist einer der besten Spieler der Welt. Jetzt spielt er pro Spiel 20 Minuten bei Manchester United – als Linksaußen. Da bricht mir das Herz. Wirklich, wenn ich so etwas höre, kommen mir die Tränen. Im zentralen offensiven Mittelfeld ist Shinji am besten aufgehoben."

-> Schade, dass Sir Alex aufhört und die Medien boykottiert. Mich hätte wirklich interessiert, was er davon hält, wenn ein dahergelaufenes Bürgersöhnchen mit 2 Jahren CL-Erfahrung Tipps geben möchte. Klopp in Mainz war schon schwer erträglich, seit ihm die Erfolge zu Kopf gestiegen sind, und er sich für den Nabel der Welt hält ist er eigentlich der geborene Trainer für den FCB.

Und zum BVB: Mich freut der wahrscheinliche Sokratis-Transfer. Weil damit das so mühselig gezeichneten Bild des armen Underdogs endgültig in sich zusammenbricht. Nein, man nimmt jetzt Geld in die Hand und sch... ein Mitglied der zweitschlechtesten Abwehr der Liga damit zu. Kim-Jong Kloppo bekommt bekanntlich alle hin.

Ich habe wirklich nicht gewusst, wem ich die Daumen drücken soll. Aber dank dieses jämmerlichen Interviews hoffe ich, dass Dortmund mal richtig auf den Sack bekommt morgen.

RE: Sag mir, wo du stehst | 20.02.2013 | 17:05

Nein, Herr Augsburg, ist ist die Bestätigung Ihrer These, die sich - Achtung, Gleichmacherei ;) - auch auf einen Großteil der Onkelz-Fangemeinde anwenden lässt. Ich darf zitieren:

"'Diskussion', also der Austausch von Argumenten und deren eventuelle Widerlegung, mit Frei.Wild-Fans ist – auch das eine Erfahrung aller, die sich jemals daran versucht haben – ziemlich sinnlos. Man kann das in all den unendlich langen Kommentarthreads verfolgen, die – siehe oben – einzig im permanenten Wiederkäuen der altbekannten Hexenjagd-Vorwürfe bestehen und weder die Form der jeweiligen Frei.Wild-Kritik noch die konkreten Inhalte auch nur im Ansatz reflektieren. Man darf es denn auch Leid sein, sich auf derlei Ignoranz einlassen zu wollen."

RE: BER abreissen, jetzt | 11.01.2013 | 14:01

Naja ...

Nicht, dass man die interessant dargelegten Mauscheleien schönreden müsste, aber:

- Es gibt selbstverständlich Flughäfen in Deutschland, die 24h-Betrieb haben. Frankfurt-Hahn zum Beispiel. Und der ist wirklich nur unwesentlich weiter vom Rhein-Main-Gebiet entfernt, als Sperenberg von Berlin. Und dünn besiedelt heißt gar nichts, schließlich wollen auch ein paar wenige Leute geschützt werden und sonst gibt es sicher Vögel, Molche oder was auch immer, die leiden könnten (Ironie).

- "ICE-Anbindung ist möglich": Möglich ist vieles. Aber wer soll das Ding bezahlen, wer damit fahren? Der Münchner Flughafen mit deutlich mehr Fluggästen ist inzwischen 20 Jahre alt und es weiß immer noch niemand, wie man ihn anbinden sollte. Auch dort wäre eine ICE-Anbindung möglich, sie kommt aber nicht, weil sie sich einfach nicht rechnet. Man hat sich sogar dazu entschieden, die ca. 20km entfernte Strecke München-Ingolstadt auszubauen, anstatt via Flughafen neu zu bauen. Noch viel näher liegt die Strecke München-Regensburg-Prag. ICEs fahren dort gar nicht und vielleicht erlebe ich es noch, dass irgendwann doch noch mal ein Regionalzug die Ausfahrt nimmt. So kritigwürdig Schönefeld ist, wenigstens die Verkehrsanbindung passt ...

- Und schließlich die Mär vom Drehkreuz. Wer sollte dieses eigentlich aufbauen? Lufthansa und ihre Töchter betreiben Drehkreuze in Frankfurt, München, Wien, Zürich und Brüssel. Zudem wird immer wieder über einen Einstieg bei LOT (Warschau) verhandelt. Air Berlin ist pleite und entwickelt sich zunehmend zu einem Feeder für Qatar in Verbindung mit ein paar Verbindungsstrecken nach Nordamerika und Asien. Wer sollte also kommen?

All das gilt selbstredend auch für Schönefeld, nur ist das 24h-Betrieb-Argument sicher nicht der ausschlaggebende Punkt für die Nichtentwicklung dorthin. Wer soll genau sollte bitte nachts um 3 Uhr ein- und wohin weiterfliegen? Für die einzigen Relationen dieser Art gibt es mindestens fünf Alternativen (alle im weitren Sinne Golf-Airlines und Turkish Airlines).

Berlin ist einfach zu spät dran - und so lange sich die Sozialstruktur der Stadt nicht deutlich verändert (was nicht heißt, dass ich mir das wünsche), wird auch das örtliche Aufkommen kein Flugangebot wie in Frankfurt, München oder sogar Düsseldorf rechtfertigen ... in Sperenberg, in Schönefeld oder wo auch immer.