Rael

Der Künstler begeht nie einen Mord, er ist feige und schlaff. er kriegt noch nicht mal mit, dass Frühling ist. - Alina Vituchnovskaja
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Rael
RE: Meine heutige Panikattacke | 05.12.2016 | 22:53

Irgendwie hab ich keine Ahnung, was du mir wirklich zu sagen hast...

RE: Meine heutige Panikattacke | 05.12.2016 | 15:32

Potzblitz, wie kann man denn etwas falsch erleben? Was gibt es Substanzielleres als Familie, Brüche und Politik? Deine lieblose Küchenpsychologie lässt meine Finger kälter und mein Herz dunkler werden.

Aber okay, ich will dir glauben und lass es künftig mit dem Schreiben und besorge mir ein Leben, das du aufregend und richtig findest, vielleicht werden wir dann Freunde. <3

RE: Flüchtlinge bedrohen unsere Monokultur! | 09.12.2015 | 10:45

Bitte holen Sie mal ein bisschen aus, sonst kann ich Ihre Äußerung nicht anders abspeichern wie ein grummeliges "Geh mir aus dem Weg" von jemandem, der mir beim Vorbeihuschen auf den Fuß tritt.

RE: Der IS und ich | 16.11.2015 | 17:43

Vielen Dank für die unerwartet positiven Rückmeldungen.

RE: SPD-Basis stimmt für Große Koalition | 14.12.2013 | 17:14

Ich glaube nicht, dass eine linke, gesellschaftliche Mehrheit in Deutschland möglich ist. Ich glaube auch nicht, dass sie nötig ist, um linke Politik zu machen -> "Der Mensch will sowohl zu seinem Glück als auch zu seinem Unglück gezwungen werden. Ihm reicht das gute Gefühl, mündig zu sein: dies ist aber nicht mehr als ein demütiges Abnicken dessen, was seine Wohl- und Übeltäter mit ihm machen."

RE: SPD-Basis stimmt für Große Koalition | 14.12.2013 | 16:57

"Die Oligarchie der links denkenden wird es nicht geben. Und das ist wohl gut so. So schlecht es sich auch anfühlt."

Wenn man immer so abwartend, zuversichtlich, bescheiden ist wie du es hier vormachst, wird es nie eine richtig stramme Wechselstimmung geben.

RE: Der kleine (SPD)Mann wird's niemals verstehen | 14.12.2013 | 16:34

Ich habe es heute ganz zufällig auf einer alten Kassette gefunden, während ich gerade die frohe Kunde vom Ja der Basis hörte. Für eine Sekunde war ich so überrascht darüber, wie gut das Lied passt, dass ich an Schicksal denken musste. :-)

RE: SPD-Basis stimmt für Große Koalition | 14.12.2013 | 16:26

Ich weiß nicht, was daran gut sein soll. Sind Gefühle nichts mehr Wert? Und ist alles gut, was eine Mehrheit findet?

Ich werde niemals verstehen, wie man so staatstragend zuversichtlich sein kann.

Selbst Optimismus in kleinen Mengen sollten im Betäubungsmittel-Gesetz verboten werden. - Andernfalls wird es niemals zu einer Wechselstimmung kommen.

RE: Die Linke und der rechte Gott in der Kita | 12.11.2013 | 19:01

Am deutlichsten aber verrät sich die Liebe der Geschlechter als Drang nach Eigentum: der Liebende will den unbedingten Alleinbesitz der von ihm ersehnten Person, er will eine ebenso unbedingte Macht über ihre Seele wie ihren Leib, er will allein geliebt sein und als das Höchste und Begehrenswerteste in der andern Seele wohnen und herrschen. Erwägt man, dass dies nichts Anderes heißt, als alle Welt von einem kostbaren Gute, Glücke und Genusse ausschließen: erwägt man, dass der Liebende auf die Verarmung und Entbehrung aller anderen Mitbewerber ausgeht und zum Drachen seines goldenen Hortes werden möchte, als der rücksichtsloseste und selbstsüchtigste aller “Eroberer” und Ausbeuter: erwägt man endlich, dass dem Liebenden selber die ganze andere Welt gleichgültig, blass, wertlos erscheint und er jedes Opfer zu bringen, jede Ordnung zu stören, jedes Interesse hintennach zu setzen bereit ist: so wundert man sich in der Tat, dass diese wilde Habsucht und Ungerechtigkeit der Geschlechtsliebe dermaßen verherrlicht und vergöttlicht worden ist, wie zu allen Zeiten geschehen, ja, dass man aus dieser Liebe den Begriff Liebe als den Gegensatz des Egoismus hergenommen hat, während sie vielleicht gerade der unbefangenste Ausdruck des Egoismus ist. Hier haben offenbar die Nichtbesitzenden und Begehrenden den Sprachgebrauch gemacht, — es gab wohl ihrer immer zu viele. Solche, welchen auf diesem Bereiche viel Besitz und Sättigung gegönnt war, haben wohl hier und da ein Wort vom “wütenden Dämon” fallen lassen, wie jener liebenswürdigste und geliebteste aller Athener, Sophokles: aber Eros lachte jederzeit über solche Lästerer, — es waren immer gerade seine größten Lieblinge. — Es gibt wohl hier und da auf Erden eine Art Fortsetzung der Liebe, bei der jenes habsüchtige Verlangen zweier Personen nach einander einer neuen Begierde und Habsucht, einem gemeinsamen höheren Durste nach einem über ihnen stehenden Ideale gewichen ist: aber wer kennt diese Liebe? Wer hat sie erlebt? Ihr rechter Name ist Freundschaft. - Das ist ein nicht ausgedachtes Zitat von Fritz Nietzsche. Es wird dir gefallen, weil es dich auf andere Gefühle bringt. Und damit ist das Thema endgültig abgeschossen.

RE: Die Linke und der rechte Gott in der Kita | 11.11.2013 | 23:04

Solang das Andenken ausgewogen ist, kann man gern auch Christen ehren, die sich um die Menschheit (und nicht nur ein Klientel) verdient gemacht haben. Wenn auch Muslime, Atheisten ... und vielleicht auch große, kühne, sympathische Verbrecher berücksichtigt werden.

Die Gesamtheit aller Feiertage muss die Gesamtheit der Menschen wiederspiegeln.

Ein ausgedachtes Zitat bedeutet, dass ich jemandem etwas in den Mund lege, was er so nicht gesagt hat, aber was von ihm - meiner Ansicht nach - sein könnte. Ich wusste nicht, wo und wie ich den Satz von mir sonst unterbringen könnte. :)