RE: Auch wenn‘s schwerfällt | 19.09.2018 | 12:28

Ab einer gewissen Gehaltsstufe und sowieso bei Spitzenbeamten gibts es offenbar nichts, dass einen Rauswurf rechtfertigt. Hier stolpert man grundsätzlich entweder die Karrieretreppe nach oben oder man wird, bei sehr guten Bezügen, in den einstweiligen oder dauerhaften Ruhestand versetzt. Solche Deals wünschten sich alle Arbeitnehmer, die bei vergleichbaren Sünderegistern wie die des Herrn Maaßen längst beim Arbeitsamt anstehen würden. Das sich die Alternative für Doofe hinter Maaßen stelt - sehr verständlich. Hat er doch immer wieder Tips parat gehabt, wie man einer Überwachung entgehen kann. Und der neue Posten wird auch in dieser Hinsicht Kontinuität sichern.

RE: Nicht ohne meinen Dolch | 15.09.2018 | 19:48

Wo passt ein Spruch besser, als in diesem Fall: Ist der Ruf erst ruiniert... Was ist das für ein Staat, in dem solche Polittechno-Bürokraten eine Verfassung schützen sollen, denen man die Wertelosigkeit schon im Gesicht ablesen kann. Wäre dieser Mann in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Politik unterwegs gewesen, kann man sich gut vorstellen, welchen Machthabern er gedient hätte. Auch damals waren hochintelligente Schreibtischtäter gefragte Leute. Es ist symtomatisch für unsere Staatsbürokratie und letztlich für die Amtsführung des direkten Vorgesetzten und dessen Cheffin im Kanzleramt, das dieser Fall nicht schon lange vom Tisch ist. Das ist der Stoff, der die Politikverdrossenheit vieler poltikinteressierter Menschen nährt.

RE: Nicht ohne meinen Dolch | 15.09.2018 | 19:48

Wo passt ein Spruch besser, als in diesem Fall: Ist der Ruf erst ruiniert... Was ist das für ein Staat, in dem solche Polittechno-Bürokraten eine Verfassung schützen sollen, denen man die Wertelosigkeit schon im Gesicht ablesen kann. Wäre dieser Mann in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts in der Politik unterwegs gewesen, kann man sich gut vorstellen, welchen Machthabern er gedient hätte. Auch damals waren hochintelligente Schreibtischtäter gefragte Leute. Es ist symtomatisch für unsere Staatsbürokratie und letztlich für die Amtsführung des direkten Vorgesetzten und dessen Cheffin im Kanzleramt, das dieser Fall nicht schon lange vom Tisch ist. Das ist der Stoff, der die Politikverdrossenheit vieler poltikinteressierter Menschen nährt.

RE: Flatternde Falken | 15.09.2018 | 15:54

Die Nahostpolitik des Westens, einschließlich der der BRD, ist an Demagogie und Verlogenheit kaum noch zu toppen. Wer die Regierungspresse und den Staatsrundfunk verfolgt, wird tagtäglich mit dem Horrorszenario einer zivilen Katastrophe in und um Idlib konfrontiert und ein Giftgasangriff herbeigeredet, der, vermutlich, auch organisiert werden wird. Die Kommandosache "Sender Gleiwitz" läßt grüßen, um damit einen Vorwand zu schaffen, angeblich den Menschen durch den Einsatz von militärischer Gewalt, als wenn es gerade daran mangelt, Schutz zu gewähren. Man kann gar nicht soviel fressen....

RE: Schattenboxen mit Orbán | 15.09.2018 | 15:36

Nun fällt dieser EU auf die Füsse, dass sie nach der sogenannten Wende eigentlich in erster Linie als politisch-ökonomischer Wall gegen Russland gedacht war. Gewissermaßen als politisch-ökonomischer Arm neben dem Militärischen genannt Nato. Und da konnte und wollte man aufnehmen, wer immer auch unter diesem Aspekt gesehen, hinienpasste. Die Mär von der Wertegemeinschaft glaubt ohnehin nur noch der indoktriniert-dümmliche BILD-Konsumierer. Hätte man eine Wertegemeinschaft bilden wollen, dann hätte man in die Verträge Werte verankern, die Mitgliedschaft konsequent an diese Werte binden und diese durch Sanktionen bis hin zum EU-Ausschluß sichern können. Hat man aber nicht. Das man daher die FIDESZ-Partei ausschließt, ist ziemlich unwahrscheinlich. Schließlich wollen sich die Konservativen im sogenannten EU-Parlament nicht schwächen. Insofern klingt der Theaterdonner um Polen, Ungarn, Tschechien und die Slovakei im Zusammenhang mit der Weigerung Migranten nach dem Umverteilungssystem aufzunehmen, wie ein Pfeiffen im Walde.

RE: Der Wut eine Luft | 09.09.2018 | 11:26

"Dass diese Angst nicht primär an Fremdenfeindlichkeit gebunden ist, sondern sich vor allem auch aus den Erfahrungen der Strukturveränderungen der Nachwendezeit speist,..."

Diesem heutigen Deutschland fallen nun die gravierenden Fehler auf die Füße, die vielen Menschen aus der DDR in der Nachwendezeit angetan wurden. Von heute auf morgen entwurzelt und mit Systemveränderungen konfrontiert, die sie vor unbekannte und schier unlösbare Aufgaben stellten. Soziale Sicherheit, dass war der am meisten vermisste und lebensbestimmende Vorteil der DDR gegenüber der BRD. Und die sozialen Errungenschaften, die in der BRD wegen der Existenz der DDR gewährt wurden, sind Stück für Stück nach ihrer Abwicklung einkassiert worden. Das deshalb manche Menschen und mittlerweile deren Kinder anfällig sind für rechtspopulistische Propaganda und für Fremdenhass, ist zwar nicht entschuldbar, aber nachvollziehbar. Und dann die Politik, die jahrzehtelang auf dem rechten Auge blind war und es heute noch ist. Vor laufender Kamera oder in Interviews - siehe Kretzschmer, siehe Maaßen - wird dies auch noch dokumentiert und niemand hat offenbar die Macht, solche Typen aus dem Rennen zu nehmen.

RE: Vernagelt und verkauft | 08.09.2018 | 12:25

Wer sagts denn. Das amerikanische Establishment hat sich ihre "Demokratie" zurechtgezimmert, um den Machterhalt, egal ob für Republikaner oder Demokraten, sicherzustellen. Man informiere sich noch näher, wie das Wahlssystem dorten funktioniert, welche herausragende Rolle eine dicke Brieftasche spielt und wie man Mißliebige von der Wahl abhält. Wer den verlinkten Beitrag liest und danach dennoch von den USA als demokratisches Land spricht, muß wohl seine Gründe hierfür haben.

https://www.sueddeutsche.de/politik/us-politik-zehn-gruende-warum-die-us-demokratie-in-groesster-gefahr-ist-1.4092945

RE: „Es gibt viel berechtigte Sorge“ | 06.09.2018 | 13:18

Eine begrüßenswerte Idee, die Linken aller coleur endlich zusammenzuführen. Das der staatliche Rundfunk und die Regierungspresse an ihr herummäkelt - nachvollziehbar. Zu denken geben einen, die Rixingers, Nahleses und Baerbocks, die, statt die Chance zu erkennen, Spott und Häme über sie ausschütten und damit ein weiteres Mal den unzähligen Chancen in der Geschichte der linken Bewegung eine Abfuhr erteilen. Ob es ein Zufall ist, dass es sich bei allen dreien um Westzonen-"Linke" handelt? Ich mein ja nur.

RE: Auf schmalem Grat | 06.09.2018 | 10:58

Meine beiden Vorkommentatoren haben Recht. In einem auf Profit orientierten Gesundheitssystem ist Automatismus ein höchst kritischer Ablauf, der maximale Skepsis verdient. Andererseits sterben täglich Menschen, denen durch Mangel an Spendern das Überleben verwehrt ist. Keiner möchte gerne in eine solche Lage kommen, obwohl die Möglichkeit permanent droht. Die Löung wäre eine maximal mögliche Kontrolle des Prozeses von unabhängiger Seite. Ich weiß, schneller geschriben, als getan. Besser wäre ein staatliches Gesundheitssystem, jenseits des kapitalistischen Marktes. Aber dies ist wohl eine Illusion und das Warten darauf würde Millionen Menschen das Leben kosten.

RE: Hochzeit mit Putin | 05.09.2018 | 16:52

Abwarten und nicht der hiesigen Propaganda das Wort reden. Das die Terrorstifter die Bevölkerung als Schutzschild mißbrauchen, bleibt in den hiesigen "Nachrichtensendungen" unerwähnt. Man wird darauf Rücksicht nehmen und den Zivilisten einen Korridor öffnen müssen.