RE: Frau ins Frigidär | 26.07.2015 | 00:16

Das sollten Sie Herrn Jäger dochmal ins Gesicht sagen!

Er würde sich sehr wundern.

RE: Frau ins Frigidär | 25.07.2015 | 22:14

Von Michael Jäger lese ich gerade Gender und Parteiensystem, unter anderem mit einigen Artikeln aus derFreitag. Er erwähnt Angela Merkel u.a. auf S. 14 als Beispiel dafür, dass die (seine frühere) These, die absolute Gleichheit [der Geschlechter] sei unmöglich sich "schon aus empirischen Gründen nicht mehr aufrechterhalten" lasse. [...]"wenn eine Angela Merkel [...] [die] so viel Macht entfaltet und durchaus keine Kreatur von Männern ist." [...] [Oder] "wenn andere Frauen dabei sind, sich in die Aufsichtsräte vorzuarbeiten, und die Quotierungspolitik hierauf ausgedehnt wird (Gesetzentwurf der Bundesregierung v. 11.12.2014)

Er beleuchtet weiter die Zukunft der Geschlechterrollen im Kapitalismus und reflektiert seine jahrelange Beschäftigung damit, in vielen Artikeln.

Ist der einzige Gender-Beitrag seit Jahren, den ich wirklich interessiert lese.

RE: Frau ins Frigidär | 25.07.2015 | 13:11

Klaro

Soviel Zeit muss sein, ich habe weniger Zeit als Sie, da ich u.a. die tolle Rente, die Ihnen Kohl als Wahlgeschenk zugeschustert hat, mit erarbeite. Ich gönne es allen Ossis. Meine Nachbarin hat sich als (West-)Lehrerin und Mobbing-Opfer -- sagt sie -- Anfang 50 mit Berufsunfähigkeit in der Frührente eine neue Karriere als grüne Stadtratsmitglied begonnnen. Es gibt überall Gewinner und Looser. Aber Halte Dich von den Siegern fern und achte auf die schwarze Galeere. ;-)

RE: Frau ins Frigidär | 24.07.2015 | 18:20

HarzIV

Unter Kohl war das noch Arbeitslosenhilfe.

RE: Frau ins Frigidär | 24.07.2015 | 18:08

Mich interessiert die Person Merkel nicht die Bohne. Das war schon bei Kohl offensichtlich, die Spitze kann sich jeden Scheiß erlauben bei dem Kanzler-Wahlverein. Als Kohl abgewählt wurde, tanzte eine HarzIV-Bezieherin fast auf dem Tisch in meiner Stammkneipe und rief immer freudestrahlend "die fette Sau ist weg". Das wird diesmal nicht anders sein.

RE: Frau ins Frigidär | 23.07.2015 | 21:31

Es herrschen [...] komplette Unkenntnis.

Auch hier stinkt der Fisch vom Kopf.

Malte Göbel, AutorIn

Deutschland blockiert eine EU-Richtlinie zur Antidiskriminierung

Mehr als 40 NGOs kritisieren jetzt das Verhalten des Bundes.

Kommentar EU-Diskriminierungsrichtlinie

Peinliche Blockadehaltung

"Ganz schön peinlich: Deutschland blockiert die Verabschiedung einer neuen EU-Diskriminierungsrichtlinie. Alle anderen 27 EU-Staaten sind dafür, ebenso die Kommission, der Kommissionspräsident, das EU-Parlament. Deutschland, das sich sonst gern als Verfechter von Menschenrechten weltweit geriert, steht mit seinem Veto allein.

Die Gründe für die Blockade sind nicht einleuchtend. Im Gegenteil gibt es gute Argumente, die Richtlinie endlich zu verabschieden. Sie würde zwar nicht schlagartig die Diskriminierung von Minderheiten beenden, aber sie würde die Rechtssicherheit von JüdInnen, MuslimInnen, Menschen mit Behinderung, Alten, Lesben und Schwulen europaweit deutlich verbessern."

RE: Frau ins Frigidär | 23.07.2015 | 20:30

"gefühlt überwiegenden Zahl ihrer "Kritiker"

Tendenziöses Geschwätz.

RE: Frau ins Frigidär | 23.07.2015 | 17:27

Ziemlicher Unsinn, die Leute die an ihrer Politik Interesse habe und davon profitieren wollen, haben keinen Anlass die Contenance zu verlieren. Als Frau Merkel noch Nachwuchspolitikerin war, Kohls Mädchen und rumschleimte, haben viel mehr Männer das Grinsen nicht verkniffen. Heute über eine Machtpolitikerin solche Plattitüden abzuliefern ist Schwachsinn. Frigga Hauk hat den Vergleich auch nicht verdient.

RE: Streicheln und abschieben | 23.07.2015 | 07:39

Willkommen auf- Deutsch

"In Deutschland geht die Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle um. Im vergangenen Jahr haben hier 200.000 Menschen Asyl beantragt, in diesem Jahr werden es noch mehr sein. Doch was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen? Wenn Menschen aufeinander treffen, die sich fremd sind, die nicht einmal miteinander reden können? Der Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch" setzt bei den deutschen Nachbarn an, bei ihren Sorgen und Vorurteilen. Im Landkreis Harburg lebt die bürgerliche Mitte Westdeutschlands. Gelegen zwischen der Lüneburger Heide und nahe Hamburg leben hier 240.000 Einwohner. Die Arbeitslosigkeit liegt bei nur fünf Prozent. Die Welt scheint in Ordnung. Dann sollten junge Männer, die Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, in einem 400-Seelen-Nest untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Jetzt leben die teilweise traumatisierten Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Wie passt das alles zusammen? Der Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch" beobachtet diese Entwicklung am Beispiel zweier Gemeinden im Landkreis Harburg, deren Bewohner stellvertretend für 82 Millionen Deutsche stehen. Er begleitet über einen Zeitraum von fast einem Jahr Flüchtlinge, Anwohner und den Bereichsleiter der völlig überlasteten Verwaltung und beschreibt die kleinen und großen Konflikte, die dabei aufbrechen. Ein spannender, teils amüsanter, teils hoch emotionaler Film, der auch diejenigen zu Wort kommen lässt, die man an den Stammtischen vermutet, aber selten offen sieht und hört. Die mehrfach ausgezeichneten Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler beschränken sich dabei nicht auf eine Bestandsaufnahme deutscher Asylpolitik. Mit ihrem neuen Film gehen sie einen entscheidenden Schritt weiter, indem sie hinterfragen, was einem nachhaltigen Wandel der Ausländer- und Integrationspolitik in diesem Land tatsächlich im Wege steht."

ARD DO 27.8. 21:02 Willkommen auf Deutsch

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RE: Völkermord bleibt Völkermord | 21.07.2015 | 23:42

"Die Datenbank des Internationalen Gerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien."

Danke für den Hinweis. Ich stimme Ihrer Analyse und Bewertung der Vorgänge der Zerlegung Jugoslawiens zu.