RE: Frau ins Frigidär | 23.07.2015 | 17:27

Ziemlicher Unsinn, die Leute die an ihrer Politik Interesse habe und davon profitieren wollen, haben keinen Anlass die Contenance zu verlieren. Als Frau Merkel noch Nachwuchspolitikerin war, Kohls Mädchen und rumschleimte, haben viel mehr Männer das Grinsen nicht verkniffen. Heute über eine Machtpolitikerin solche Plattitüden abzuliefern ist Schwachsinn. Frigga Hauk hat den Vergleich auch nicht verdient.

RE: Streicheln und abschieben | 23.07.2015 | 07:39

Willkommen auf- Deutsch

"In Deutschland geht die Angst vor einer neuen Flüchtlingswelle um. Im vergangenen Jahr haben hier 200.000 Menschen Asyl beantragt, in diesem Jahr werden es noch mehr sein. Doch was passiert, wenn in der Nachbarschaft plötzlich Asylbewerber einziehen? Wenn Menschen aufeinander treffen, die sich fremd sind, die nicht einmal miteinander reden können? Der Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch" setzt bei den deutschen Nachbarn an, bei ihren Sorgen und Vorurteilen. Im Landkreis Harburg lebt die bürgerliche Mitte Westdeutschlands. Gelegen zwischen der Lüneburger Heide und nahe Hamburg leben hier 240.000 Einwohner. Die Arbeitslosigkeit liegt bei nur fünf Prozent. Die Welt scheint in Ordnung. Dann sollten junge Männer, die Armut und Perspektivlosigkeit entfliehen wollten, in einem 400-Seelen-Nest untergebracht werden, das weder Bäcker noch Supermarkt hat. Jetzt leben die teilweise traumatisierten Flüchtlinge neben Dorfbewohnern, die sich angesichts der neuen Nachbarn um ihre Töchter und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Wie passt das alles zusammen? Der Dokumentarfilm "Willkommen auf Deutsch" beobachtet diese Entwicklung am Beispiel zweier Gemeinden im Landkreis Harburg, deren Bewohner stellvertretend für 82 Millionen Deutsche stehen. Er begleitet über einen Zeitraum von fast einem Jahr Flüchtlinge, Anwohner und den Bereichsleiter der völlig überlasteten Verwaltung und beschreibt die kleinen und großen Konflikte, die dabei aufbrechen. Ein spannender, teils amüsanter, teils hoch emotionaler Film, der auch diejenigen zu Wort kommen lässt, die man an den Stammtischen vermutet, aber selten offen sieht und hört. Die mehrfach ausgezeichneten Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler beschränken sich dabei nicht auf eine Bestandsaufnahme deutscher Asylpolitik. Mit ihrem neuen Film gehen sie einen entscheidenden Schritt weiter, indem sie hinterfragen, was einem nachhaltigen Wandel der Ausländer- und Integrationspolitik in diesem Land tatsächlich im Wege steht."

ARD DO 27.8. 21:02 Willkommen auf Deutsch

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RE: Völkermord bleibt Völkermord | 21.07.2015 | 23:42

"Die Datenbank des Internationalen Gerichtshofes für das ehemalige Jugoslawien."

Danke für den Hinweis. Ich stimme Ihrer Analyse und Bewertung der Vorgänge der Zerlegung Jugoslawiens zu.

RE: Händels "Alcina" in Aix-en-Provence | 20.07.2015 | 00:04

da Irrtum möglich, die Übertragung auf Arte habe ich live gesehen. ;-)

RE: Händels "Alcina" in Aix-en-Provence | 20.07.2015 | 00:02

Dnake, eine schöne Erinnerung, ich habe es live gesehen. Die Musik ist das Beste, Runterladen kann man sich das ganze noch,

in HD oder in kleinerem Format, URL

RE: Völkermord bleibt Völkermord | 19.07.2015 | 22:36

Ich stimme dem zu, inflatorischer Gebrauch von Vökermord zur Dynamisierung der schlaffen Westeuropäer, was ist denn hier los? Meinungsmache?

Dasselbe hat kürzlich hier jemand mit "Auschwitz ist überall" probiert. Führt bei mir nur zu erhöhter Aufmerksamkeit bei sprachlichem Dauerfeuer, besonders beliebt ist auch, phrasenhafter Gebrauch von Zivilgesellschaft.

BTW, hier wird gerade Dauerwerbung für ein 45-Euro-Buch eingeblendet:

Srebrenica. Chronologie eines Völkermords

Matthias FinkHamburger Edition 2015
Erscheinungstermin: 22. Juli
990 Seiten. Gebunden.

Ich werde erstmal seriöse Rezensionen abwarten, ich traue so leicht neimandem und werfe auch keinem 45 Euro hinterher. Die Instrumentalisierung des Konflikts ist nicht vorbei. Traurig aber wahr. Der ganze Boden entlang der Donau dort ist mit Blut getränkt. Wie die Serben die Osmanen rausgeworfen haben, ein vollkommen übertriebener Rachefeldzug, was man unschwer ihren eigenen Büchern entnehmen kann. Aber waren wir jemals besser? "Jeder Stich ein Griech'"schreibt Sascha Lobo in der Spiegel-Kolumne:

Die Mensch-Maschine:Sie haben mir Europa kaputt gemacht

Auch für Chauvinismus gegenüber den Serben reicht's immer noch.

Einem Herostraten wie Slobodan Milošević war die richtige Figur um ein Ultimatum zu stellen und gleich zu bomben, für eine Volksabstimmung gab's da keinen Platz, waren ja auch nicht in der EU und hatten nicht deren Banken zu sanieren. Demgegenüber konnte sich dann der Spätzlefresser Fischer profilieren, genauso wie heute der andere Schäuble "Der Grieche hat genug genervt".

Die Henker von Oradour waren angesehene Bürger mit Rentenanspruch. Waren ja nur 642 Zivilisten, also läufts bei Wikipedia noch unter Massaker und Kriegsverbrechen. Ich möchte davon abraten, die vergangenen Schlachten nochmal zu schlagen, aber den Deutschen irgendein Definitionsrecht auf dem Sektor Massenmord zuzubilligen fällt mir auch nicht ernsthaft ein.

RE: Brutal gestreichelt | 16.07.2015 | 23:38

Adultismus. Würden andere auch bringen, keine Kunst. Das wäre mal was für Freitags Edelfüller, die Rolle schwarzer Pädagogik im Osten. Aber leider steht der Mann ja mehr auf Schweinkram der West-Täterorganisationen.

RE: Pistole am Kopf | 14.07.2015 | 21:10

"Aber vielleicht bildet sich jetzt tatsächlich eine Front gegen die durchgedrehten Deutschen."

Oder die durchgedrehten Auslandsgriechen.

"Die Auslandsgriechen jedenfalls sind bereit, den Karren aus dem Dreck zu ziehen." sagt derPossenreißerExperte Jorgo Chatzimarkakis, der Tsipras aufforderte Varoufakis das Abgeordnetenmandat zu entziehen.

RE: Zur Hölle | 08.07.2015 | 18:55

Schönen Dank.

Hier noch zum Weiterlesen:

Flughafenverfahren

von Christian Herwartz

und der Newsletter Jesuiten-Flüchtlingsdienst

in Deutschland und international

JRSJesuit Refugee Service, der zur Zeit der vietnamesischen Boat-People gegründet wurde

soie zum Weltflüchtlingstag ein Link zur Seite der hier nicht mehr aktiven Dame.von.Welt, die als Entwicklungshelferin in Südostasien tätig war.