rajolitos3

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RE: Der Irrglaube der Deutschen | 28.01.2016 | 16:43

Eines ist sicher und das sollte niemand mehr bestreiten, nachdem nun auch Schweden und die Niederlande eine recht radikale Kehrtwende in der Flüchtlingspolitik einleiten: Deutschland spielt in dieser Situation wieder eine seiner berühmt berüchtigten Sonderrollen - wie unter Kaiser Wilhelm nach Bismarks Ausscheiden aus der Politik und im Nationalsozialismus. Nur dass diesmal nicht nationalistische Optionen eine Rolle spielen, sondern eine hoch erhitzte Gesinnungsgemeinschaft, die unter lauter guten Absichten pragmatisch humane Politik begräbt. Wie eigentlich fühlen sich die Gut-Gesinnten, wenn sie das Verhalten aller Länder in der Welt mit ihrem eigenen Verhalten vergleichen: Schwingt da so etwas wie "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" mit ?

RE: Gesucht: Krawattenträger | 23.10.2009 | 13:28

Bürgertum, neues Bürgertum, Neue Mitte - all that Jazz. Was sagt das schon aus? Wenn über veränderte Mentalitäten und politische Richtungen geredet wird, kommt man an der Geschichte der Grünen nicht vorbei. Aus einen links alternativen Bewegung hervorgegangen steht sie heute für jene Windungen und Gewundenheiten, die zwischen Geschmack, life style und harten ökonomischen Interessen changiert. Davon hat sich zuletzt auch die FDP etwas angekuckt - und das wird früher oder später zu Jamaika führen. Eine Legion von Geistesarbeitern hilft ihnen dabei, siehe Cicero usf. Vor allem die Philosophie ist dabei auf den Hund; sprich auf den Precht und den Sloterdijk, gekommen. Wenn also in Berlin Mitte 30 Prozent die Grünen wählen, ist das kein Argument dafür, dass hier die FDP keine Chancen hätte. Sie muss da nur noch an der Performance arbeiten.