RALF

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RE: Ist wie 'ne zugelaufene Katze | 30.09.2013 | 22:10

genau so siehts aus! danke@lina! selbst die musik fand ich irgendwann unerträglich... das offene auto: gehörte dem lover-typ, der im regen einfach dran vorbei rennt: hahaha..... und dann dachte ich, sie haben das auto gefunden - wäre der fall dann nicht fast schon geklärt gewesen? und was sollte die ganze supermarkt-szene überhaupt? warum ruft meuffels nicht sofort die vom jugendamt, als er mit dem kind allein ist - er hat doch nen mord aufzuklären? ach, nehm ich die kleine doch mit in die gerichtsmedizin, jaaa.... die figur meuffels hat also so gar kein draht zu kindern, also so richtig gar keinen: dafür macht er dann mit lieder singen und wachtmeisterpuppe wieder einen völlig anderen eindruck, mann, mann, mann..... und ja, die kleine war süß - wenn man dann im schnitt aber alle süßen einstellungen auch drinlassen muss, der süße wegen und nicht mehr an den sinn an sicht denkt (gespräch im auto mit meuffels, der im internat und nen berühmten vater... - soll der witz witzig sein????). kann mich nur anschliessen: das passt doch alles nicht und kam mir auch die ganze zeit veralbert vor. schlechteste unterhaltung!

RE: Der ist in Frankreich 'ne Unterweltgröße | 29.01.2013 | 13:13

Die Definition von Trash könnte genau das sein: Nach ein paar Jahren schaut man sich das an und findet es irgendwie interessant - weil es nicht mehr der Zeit entspricht oder weil so unglaublich schlecht ist, dass man es kaum glauben mag. Das würde ich nun nicht gerade als Würdigung abtun und ändert auch nichts an der Qualität.

Das Amüsemang - an etwas, dass nun Trash genannt wird oder nicht - muss sich dir aber auch gar nicht erklären - Ein Blick auf die Einschaltquoten der Dschungelbachelorcobraelfs dieser Welt reicht da aus - Unterhaltung is für nen janz großen Teil keine Frage der Qualität eines Programms, sondern das Gegenteil: Je banaler, wertfreier, anspruchsloser die Sendung, desto mehr Menschen schauen zu. Schlimm genug dass es im (überwiegend werbefinanzierten) Fernsehen kaum noch gute Produktionen gibt - beteiligen sich auch ARD und ZDF an dieser Entwicklung .

RE: Der ist in Frankreich 'ne Unterweltgröße | 28.01.2013 | 18:03

Die Geschmäcker sind verschieden. Und das sollen sie auch sein und bleiben. Aber entweder einigt man sich darauf, dass es so etwas wie objektive Qualität nicht gibt - dann kann man vollständig darauf verzichten, Filmkritiken zu schreiben, weil es nur noch eine Sache des Mögens und Nichtmögens ist - oder man orientiert sich - zumindest - an grundlegenden Dingen des Filmemachens, des Geschichtenerzählens, der Dramaturgie, der Kohärenz, der Kunst Figuren zu erschaffen und auszuarbeiten, Dialoge glaubwürdig zu schreiben etc. Bei diesem Tatort hat man erstaunlich viele dieser einfachen handwerklichen Voraussetzungen vermisst. Das mag denjenigen ja egal sein, die nicht diesen Anspruch haben (und ich möchte das gar nicht abwertend sagen) und sich einfach gut unterhalten gefühlt haben - aber diesem Tatort eine Qualität zuzuschreiben, die er einfach nicht besitzt ist nicht nur unfair denjenigen gegenüber, die wirklich gute Stoffe produzieren, sondern einfach unrichtig und auch fatal, was die Entwicklung des Fernsehens - insbesondere des öffentlich-rechtlichen betrifft.

RE: Er musste kurzfristig nach Frankfurt | 16.01.2013 | 11:09

Der Plot dieses Tatorts war doch eigentlich nicht schlecht. Der Rest war allerdings, wie immer in Ludwigshafen, mit das Schlimmste, was es im Tatort gibt (mal vom nachsynchronisierten Schweizer Tatort abgesehen). Mann muss aber auch sagen, dass Andreas Hoppe selbst bessere Dialoge nicht glaubhaft spielen kann. Entweder sind die Regisseure unfähig in Schauspielführung oder es fehlt ihm wirklich an Talent....