Rasmus Cloes - Gesunde Skepsis

Jeden Tag erwacht ein neuer Prophet und erzählt, was gesunden lässt: Morgensex, Kaffee oder Prozac. Ich prüfe ihre Steintafeln.
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Rasmus Cloes - Gesunde Skepsis
RE: Das größte Lebewesen! - Oder auch nicht | 18.05.2014 | 14:29

@ Eder: Okay, es ist eine Meldung der DPA. Aber ist es nicht die klassische Aufgabe eines Redakteurs gerade diese Meldung zu prüfen - besonders, wenn man auf den Ursprungstext verlinkt?

RE: Der falsche Mann | 16.12.2013 | 10:29

@ Konfuzikuntz Herbert, Hermann, Helmut, Herr Gröhe...peinlich, peinlich, da haben Sie recht. Wahrscheinlich sind fehlende Redakteurs- und Lektoratsstellen gefährlicher für unsere Demokratie als unfähige Minister. Wenn nicht einmal die Kritik Qualität hat, was dann?

RE: Bier schlägt Psychotherapie | 08.11.2013 | 21:33

@ Merdmeister: Kann gut sein, dass selbstständige Psychotherapeuten keinen Mangel an Kundschaft haben und sich also nicht freuen, wenn es mehr davon gibt. Dass aber viele pleitegingen, bräche diese weg, stimmt trotzdem. Sie haben also ein Interesse daran, dass zumindest nicht weniger Menschen zum Psychiater gehen.

Aber ich wollte nicht gezielt auf die armen Psychotherapeuten einschlagen, darum hätte ich ebenso von der Pharma-Industrie schreiben können. Auch sie hat ein Interesse an einer Gesellschaft, die sich kränker fühlt als sie ist.

@Bertamberg Es müsste Herr C. heißen und ich glaube, dass sich viele private Firmen im Gesundheitswesen freuen würden, wenn die Krankenkassen noch immer so ungeprüft erstatteten, wie sie es in den 1970er taten. Am Ende muss eine Gesellschaft immer aushandeln, wie viel Geld sie bereit ist, für Gesundheit auszugeben. Denn auch hier sind die Ressourcen begrenzt. Diese knappen Ressourcen müssen dann verteilt werden. Im Deutschen Fall durch den GBA. Das hat dann aber nichts mir Privatisierung zu tun.

RE: Tod, Tod, Tod - Wie SPON übertreibt | 19.06.2013 | 07:39

@Schachnerin Danke für den Artikel aus der FAZ. Der schätzt die Lage, wie ich finde, weit besser ein. Es gibt die Vermutung: Die Antihistaminika der ersten Generation sind gefährlich für kleine Kinder. Das stützen Experten - genau Daten liegen jedoch nicht vor.

RE: Tod, Tod, Tod - Wie SPON übertreibt | 18.06.2013 | 21:13

@ Schachnerin: Ich setze mich keinesfalls für die Antihistaminika ein. Ich kritisiere nur, dass die Autoren mit dem Tod eines Kindes einsteigen, weiterhin schreiben, dass banale Medikamente, wie Hustensaft oder Zäpfchen dafür verantwortlich sind und dann das Risiko nicht einordnen. Also nicht sagen, wie viele Kinder an einem Zäpfchen oder Hustensaft sterben. Ist es eins von zehn oder eins von 10 000 000. Das ist wichtig, um das Problem richtig einzuordnen.

Dass Hausmittel wie Heubäder vielleicht besser wirken, steht auf einem anderen Blatt oder besser in einem anderen Artikel.

RE: Deutsche schwitzen im Sommer | 17.06.2013 | 21:01

Genau so, wie ihn im Winter das Schnee-Chaos schwitzen lässt.