REBELL

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RE: Wer wagt den Sprung? | 12.07.2011 | 21:54

Man sieht schliesslich im deutschen Mikrokosmos, was es für Mühe kostet, ein so kleines Land wie die ehemalige DDR es ist oder war, wirtschaftlich durch Subventionen am Leben zu halten...

das ist kein vergleich zur eurokriese, die ddr wurde völlig ausgeplündert nach der sogenannten wiedervereinigung (was keine war) und was nicht wert war zu verkaufen wurde platt gemacht, unsere betriebe hatten keine schulden in dem sinne, die kredite die der staat an die betriebe vergab waren keine kredite denn die betriebe mußten ohne außnahme alles an dern staat abführen was sie einnehmen, durch den verkauf der ostbanken für nen appel und nen ei an westdeutsche privatbanken, waren diese kredite nun plötzlich schulden,
"...und den Bürgern hartes Geld dafür zu geben, dass sie denken, selbständig leben zu können. "

Da gebe ich dir recht, das war auch für unsere betriebe ein schweres problem. Natürlich gab es betriebe die marode waren, aber die gab es in westdeutschland auch vor dem zwangsanschluss der ddr an die brd

RE: Goodbye Ossi | 10.07.2011 | 00:03

Ich war 25 als die Wende kam und kann somit beide Seiten für mich beurteilen. Hier wurde schon angesprochen das wir mehr für den "Westen" als für uns selber produziert haben und deswegen der Mangel an Waren in der DDR zu stande kam. Dazu kommt ja noch das die DDR von den Russen regiert wurde. Doch die DDR hatte eine echte Verfassung die vom Volk abgestimmt wurde. Und die BRD? Sie hatte und hat nur ein Grundgesetz das jedoch von den Amerikanern diktiert wurde ohne das das Volk in der BRD darüber abstimmen konnten oder durften. Und was dem Rechtsstaat angeht, der im o.g. Artikel erwähnt wird, so kann ich für mich beurteilen, das es diesen nicht gibt und nie wirklich gab. Ja auch in der DDR gab es ungerechtigkeiten aber so ist das nun mal in Staaten mit unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen. Die DDR hatte wie die BRD ihre eigenen Gesetze und daran hatten wir ossis uns zu halten genauso wie die "wessis" auch. Prapaganda wurde hüben wie drüben im großen Stil betrieben.
Fazit für mich: Ich bin der festen Überzeugung das es in der DDR weitaus mehr Errungenschaften zum Wohle des Volkes gab als in der BRD, wie zum Beispiel kostenlose medizinische Betreuung, kostenlose Schulbildung (ausgenommen die Schulbücher und Hefte, aber die waren erschwinglich),kostengünstige Schulspeisung,kostenlose Kinderbetreuung in Kinderkrippen/Gärten usw.. Was die Mauer und die Grenze angeht und die damit betroffene eingeschränkte "Reisefreiheit": kurz vor dem Mauerfall äußerte ich meine Meinung, man sollte doch alle in die BRD reisen lassen die es wollen weil die meisten von denen wieder zurück kommen schon allein wegen der menschenfeindlichen Umgebung im Westen und das wäre die beste Propaganda. Ich wurde dafür sehr scharf zurechtgewiesen, konnte von Glück reden das ich nicht eingesperrt wurde. Und trotzdem bin ich nach der Wende nicht in den Westen gezogen weil das hier, die ehemalige DDR eben meine Heimat ist

RE: Die Hartz-Kürzung: Warum Behinderte nun 73 Euro weniger bekommen | 25.02.2011 | 21:07

Diese Meldung schlägt ein wie eine Bombe. Ich bin selber auf Grund meiner beidseitigen hochgradigen Taubheit "körperlich" Behindert und arbeite in einer Behindertenwerkstatt um zu meiner EU-Rente etwas Geld hinzuverdienen zu können. Ich kann von Glück sagen das mich dies nicht trifft das ich kein Regelsatz bekomme und eine eigene Wohnung habe. Ich bin mir bewusst das die anderen von dieser Meldung nichts wissen. Das wird sich am Montag ändern und dann bin ich mal gespannt wie diese menschen reagieren und was die Werkstattleitung dazu zu sagen hat. Vielen Dank für diesen Beitrag, ich bin zu tiefst erschüttert

HG und ein schönes Wochenende trotz allem,

REBELL

RE: Hartz IV: Behinderte zahlen drauf | 25.02.2011 | 20:50

"Modell Hamburg"???, Meinst du damit die SPD die dort die Wahlen gewonnen hat? Und meinst du wirklich das mit der SPD sich was ändert? Das waren doch die Verbrecher die das HarzIV Modell ins Leben gerufen haben. Es ist egal welche Partei die Wahlen gewinnt, selbst "Die Linke" würde nichts erreichen, denn das "Sagen" haben andere, zum Beispiel die Banken, die Politärsche sind nur Marionetten