Rassismus – keine Chiffre des Hasses

Rechtsextremimus Die Tat von Hanau war weder antisemitisch, noch rassistisch, noch rechtsextremistisch motiviert, sie war die Tat eines Psychopathen, der die Gesellschaft hasste.
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Die Tat von Hanau, in der ein dreiundvierzig Jahre alter Deutscher neun Menschen ausländischer Herkunft, seine Mutter und anschließend sich selbst tötete, lässt die Frage, aus welcher Motivation der Mann die Menschen eigentlich erschoss, offen und unbeantwortet. Das einzig erkennbare Motiv scheint Hass gegen gesellschaftliche Umstände oder Entwicklungen, die ihm nicht zu gefielen schienen oder mit denen er sich nicht einverstanden erklärte, gewesen zu sein. Einem Menschen, der aus irrationalem Hass Gewalttaten gegen seine Mitmenschen begeht, kann aber, wie es von politischer Seite geschehen ist, prinzipiell nicht ein rassistisch oder rechtsextremistisch motivierter Terroranschlag zugeschrieben werden, da ein solcher eine rationale Motivationslage bei dem Täter voraussetzt. Der Täter von Hanau kann also prinzipiell nicht aus einer antisemitischen, rassistischen oder rechtsextremistischen Motivationslage heraus sein scheußliches, widerliches und ekelerregendes Verbrechen begangen haben, vielmehr muss angenommen werden, dass es sich bei ihm um einen psychopathisch oder psychotisch Erkrankten dreht, der seinen abnormen gesellschaftlichen Hass nicht anders als in einen Mehrfachmord ventilieren konnte. Die unmittelbar nach einer solchen Tat von politischer Seite ständig ausgehende Behauptung, es drehe sich bei diesen Taten um rassistisch motivierte Terroranschläge oder um rechtsterroristische Anschläge, die aus antisemitischen oder rechtsextremistischen Motiven geschehen, erscheint als eine grundlegend falsche und in sich verkehrte und pervertierte Zuschreibung, die verdeckt halten soll, dass die gesellschaftlichen und politischen Miss-Stände, unter denen Deutschland in einem nie gekannten Ausmaße zu leiden hat, einzig und alleine durch politische Fehlentscheidungen der Regierenden verursacht worden sind.

13:25 21.02.2020
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Geschrieben von

Das Katechon

Wer meint, Carl Schmitt sei tot, irrt. Eben sah ich ihn in einer Dortmunder Trinkhalle stehen und eine Bouteille Château Lafite-Rothschild trinken.
Das Katechon

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