Die Finanzkrise und 9/11

Darryl Robert Schoon , ein Amerikaner chinesischer Herkunft, erklärt sehr anschaulich die Ursache und den Verlauf der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Bei diesem Beitrag handelt es sich um ein Blog aus der Freitag-Community

Eines meiner großen Interessen ist es, über den Tellerand von Deutschland hinaus zu schauen und zu lernen, was in anderen Ländern der Welt passiert und wo die wirklichen Ursachen für aktuelle oder kommende Entwicklungen sind. Genauso wichtig schien mir schon immer die Frage, wohin Entwicklungen führen, wer sie anschiebt und zu welchem Zweck oder Ziel. Die nähere Betrachtung wichtiger Entwicklungen weltweit haben immer eine immense Rückwirkung bei der Beurteilung von Vorgängen in unserem eigenen Lande, diesmal aber unter Zuhilfenahme einer größeren Perspektive.

Ich möchte der Blog-Gemeinde des Freitag in diesem Artikel zwei sehr interessante Video-Beiträge von Darryl Robert Schoon vorstellen, die im engeren Sinne beide mit der Finanzkrise zu tun haben. Im ersten Beitrag gibt D. B. Schoon eine erstaunlich gute und anschauliche Erklärung für die zentrale Ursache des weltweiten Finanz- und Wirtschaftskollapses:

Der zweite Beitrag, der sehr emotional, aber nichtsdestoweniger unglaublich informativ ist, gibt eindeutige Hinweise auf tiefere Hintergründe für 9/11/2001, die vielleicht einge der Leser hier erschrecken mögen, falls sie zum ersten mal mit diesem Thema befasst sein sollten.

Um eines gleich vorweg zu sagen, hier wird nicht spekuliert, was und wie 9/11 wirklich abgelaufen ist. Hier werden Verbindungen zu massivem Finanzbetrug in der Bankenwelt in der Größenordnung von mehreren hundert Milliarden Dollar aufgezeigt.

Es werden weiter Verbindungen zum japanischen Raubgold in China gezogen ("Operation Golden Lily"), das in Teilen später von den Phillippinen gestohlen und mit amerikanischen Kriegsschiffen in die USA transportiert wurde.

Siehe hierzu: Golden Lily I und Golden Lily II

Die in 175 großen unterirdischen Lagerstätten an unbekannten Orten auf den Phillippinen gebunkerten Mengen an Gold, Edelsteinen und Kunstschätzen übersteigen wohl unser Vorstellungsvermögen, denn China hat während seiner jahrtausende alten Geschichte seine kostbaren Produkte immer gegen Gold verkauft. Die offiziellen Zahlen des verfügbaren Währungsgoldes machen deshalb nur einen kleinen Teil des gesamten Goldes aus.

Es werden ebenfalls die Verbindungen zur finanziellen Zerstörung Russlands während der Reagan-Administration aufgezeigt. Lee Wanta war die Person, die unter Reagen den Auftrag hatte, durch gezielte finanzielle Operationen Russland in den wirtschaftlichen Ruin zu treiben, was ja auch danach stattfand. Die Rede ist hier von einer "gekaperten" und in Fonds gesicherten Summe von 15 Billionen Dollar!

Wer jetzt immer noch denkt, 9/11 war ein arabischer Racheakt, sollte zuerst einmal zuhören:

"It's all about money and power." Diese Erkenntnis läßt sich wohl auch hier anwenden.

Nicht benannt wurde oben der mittlerweile offensichtliche "Versicherungsfall Twin Towers", der Larry Silverstein ca. 7 Milliarden Dollar von seiner kurz vorher auf Terrorangriffe erweiterten Gebäudeversicherung bescherte.

Ebenfalls unerwähnt blieb im letzten Videobeitrag die Tatsache, daß das Pentagon unter Donald Rumsfeld noch am Tag vor 9/11 auf einer Pressekonferenz zugeben mußte, daß eine Summe von 2,3 Billionen Dollar unerklärlicherweise "verwunden" ist ("not accountable"). Der Teil des Pentagon, der sich gerade mit diesem Verwinden befasste, wurde dann am nächsten Tag zerstört und die Unterlagen gleich mit.

Zum Fall "Lee Wanta" weiteres bei Veterans Today:

Lee Wanta

Mr. Schoon hat einen PDF-Artikel geschrieben, der das wesentliche - mit Quellen - nocheinmal zusammenfasst.

Gold, Money & Power

Bei vielen dieser Vorgänge und Manipulationen fällt immer wieder der Name "Bush", was insbesondere die Iran-Contra-Affäre, das Stehlen der Wanta-Funds, das Stehlen des asiatischen Goldes und vieles mehr angeht.

Zurück auf unser Land bezogen, kann angenommen werden, dass insbesondere die Deutsche Bank ebenfalls in viele Finanzmanipulationen in Zusammenhang mit den Federal Reserve Bailouts und einigen dieser ungeheuer großen Funds involviert ist. Bailout II umfasste 16,1 Billionen Dollar, wobei 3,3 Billionen ins Ausland gingen (Deutsche Bank 354 Milliarden, Dresdner Babk 135 Milliarden, s. GAO Report, Seite 144).

Gao Report on FED und The White Hats Reports

Die eigentliche Größe des augenblicklich "im geheimen" untersuchten Libor-Skandals, der zig Jahre ohne jedwede staatliche oder öffentliche Kontrolle den Investmentbanken der Welt enorm große, durch Betrug und Manipulation geraffte Zusatzgewinne bescherte. Die eigentliche Größenordnung wird erkennbar, wenn man sich vorstellt, was z.B. 0.025% von 400 Billionen sind, nämlich 100 Milliarden. Wenn der Kurz des innerbanklichen Zahlungsverkehrs also nur um angenommene 1/40% manipuliert würde, ergäbe sich ein Zinsgewinn von 100 Milliarden. Die angesetzten 400 Billionen entsprechen da ungefähr den täglich weltweit durch die Computer gejagten Finanztransaktionen. Jeder möge selbst einmal mit diesen Zahlen ein wenig spielen, was offensichtlich das liebste Geschäft war für die enge Gruppe von Bankern, die sich allmorgentlich zum täglichen Abgleich des Libor-Zinssatzes trafen.

Worte wie Manipulation, Skandal, Betrug oder Abzocke reichen längst nicht mehr aus, um all diese Vorgänge einigermaßen angemessen zu beschreiben. Gleichzeitig sehen wir kaum strafrechtliche Konsequenzen für die kriminellen Akteure.

In Amerika hat sich schon vor einiger Zeit eine gegenüber jeder Form von Strafverfolgung immune Kaste herausgebildet, zu der unzweifelhaft auch der ehemalige Gouverneur von New Jersey John Corzine, früher CEO von Goldman Sachs und jetzt Chef des zig Milliarden schweren Investmentfond "MF Global", der große Teile des Anlagevermögens unter aktiver Mitwirkung der Investmentbank J.P. Morgan und ohne Eingreifen der Aufsichtbehörde CFTC unter Gary Gensler "verwinden" ließ. Der ehemalige Chef der FED, Henry Paulsen (vorher ebenfalls CEO von Goldmann Sachs) drohte dem amerikanischen Kongress gar, daß das Kriegsrecht eingeführt würde, falls kein Boilout I beschlossen würde (umfasste 770 Milliarden Dollar).

In Europa läßt sich ähnliches feststellen, wobei die Umsetzung und die beteiligten Finanzstrukturen der EU-Länder ihre Besonderheiten aufweisen, im wesentlichen aber dieselben Mechanismen benutzt werden. Die "Unantastbaren" hier wollen sich gerade ein komplett undemokratisch zusammengesetztes Gremium auf EU-Ebene schaffen, das ohne jegliche Kontrolle und Einwirkungsmöglichkeit von außen quasi diktatorisch die Finanzministerien aushebeln kann und ohne Obergrenzen von EU-Ländern Gelder anfordern und vergeben kann.

Die Drehtüren der "Unberührbaren" funktionieren reibungslos und Corzine ist weiterhin auf freiem Fuß, während zigtausend von meist Kleinunternehmern, privaten Anlegern und Farmern um ihr Vermögen gebracht wurden. Corzine spendet obendrein 40 Millionen für Obama, man will sich ja nicht lumpen lassen und es wird sich sicherlich auszahlen, so wie schon früher.

Wer denkt, dies berühre nur die jetzige Regierungspartei, der solle einmal tiefer in die Öl- und Lebensmittelgeschäfte der Koch-Brüder schauen, den Hauptsponsoren aller ultrarechten Aktivitäten unter aktiver Einbeziehung der von rechts gekaperten Tea Party Bewegung, sowie der fundamental christlichen 40 Millionen Wähler der Republikaner, die gleichzeitig glühende Verfechter jedweder Politik Israels sind, was sich historisch auf eine "kleine Manipulation" ihrer Bibel zu Beginn des letzten Jahrhunderts zurückführen läßt.

Die Koch-Brüder sind die absoluten Matadore im weltweiten Öl-Future-Markt und Food-Future-Markt, sie bestimmen den augenblicklichen Ölpreis und sehen augenblicklich ihre Gewinne steigen, wenn irgendwo eine Krise kocht, eine Öl-Raffinerie brennt, eine Bohrinsel hochgeht, eine Gasleitung explodiert und Dürre oder Überschwemmungskatasthrophen erhebliche Teile der Welternten von Getreide, Mais, Reis und Soja vernichten. Auch die Deutsche Bank verdient an letzterem mit, man ist ja weltweit aufgestellt.

Was sagt es über die Geschäftspraktiken der Deutschen Bank aus, wenn sie einige hochgestellte Insider in die Schweiz schickt, um dort vor einer internationalen Untersuchungskommision zum Libor-Skandal als "Kronzeugen" aufzutreten?

Parallel zur Finanz- und Wirtschaftkrise sehen wir in den meisten westlichen Ländern sehr bedenkliche Entwicklungen in Richtung autoritärer Strukturen wie immer mehr Überwachung, Militarisierung und zunehmende Privatisierung der Polizei, Gesetzesbestrebungen zum Einsatz von Militär im eigenen Land, eine Europäische Einsatzgruppe und zunehmende Notstandsgesetzgebungen.

Hier ein Zitat unserer Bundeskanzlerin:

Vielleicht meinte sie es wirklich ernst!

20:01 22.08.2012
Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.
Geschrieben von

Reimers

Blues Musiker und politisch interessierter Bürger.
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