Ein Gruß zum Jahreswechsel

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Weichnachten ist dieses Jahr wieder ein richtiges Weihnachten, zumindest für diejenigen, die weisse Weihnacht lieben und sich nicht in Panik bringen lassen durch völlig überdrehte Radio- und Fernsehsehkommentatoren, denen offensichtlich jegliche Wahrnehmung so natürlicher Vorgänge wie "Schnee und Kälte im Dezember" abhanden gekommen ist.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern des Freitag besinnliche und erholsame Tage. 2011 wird sicherlich noch einige sehr wesentliche Entwicklungen und Weichenstellungen bringen. Es bleibt zu hoffen, dass Politik nicht dann als seriös und richtig betrachtet wird, wenn der Mehrzahl der Bürger weitere Belastungen zugemutet werden, sondern dass insbesondere im finanz- und sozialpolitischen Bereich anachronistische Entscheidungen und unerträgliche, wie gleichermassen vermeidbare Bailouts zulasten der Bürger (und zugunsten einiger Weniger ) vermieden werden.

TINA war von Anfang an eine Zwecklüge und keiner sollte ihr weiter aufsitzen. Es gibt immer Alternativen, aber diese brauchen Politiker, die über ihren eigenen und über den jeweiligen Parteischatten springen können.

Ich wünsche mir ein friedliches und ein demokratisches Europa. Davon sind wir aber mehr denn je entfernt, diese Fehlentwicklung muss korrigiert werden. Wer glaubt, dass Souveränität von Staaten ein Konzept der Vergangenheit ist, sollte nochmal über den Jugoslawien-Krieg nachdenken, denn hier wurde beispielhaft brutal vorexerziert, was die Menschen in künstlich erzeugten Regionen (im Gegensatz zu souveränen Staaten) zu erwarten haben.

Frau v.d. Leyen wünsche ich, ein Jahr unter von ihr festgesetzten HartzIV-Bedingungen leben zu müssen (inklusive ihrer Kinder). Herrn v. Guttenberg wünsche ich samt seiner Frau einen Monatsurlaub im Norden Pakistans (inklusive Selbstverteidigung) und dem SPD-Vorstand (inklusive der Hinterbänkler) wünsche ich eine temporäre Rückversetzung per Zeitmaschine in die Zeit Lassalles, Bernsteins und kurz vor dem I. Weltkrieg (Retro-Wikileaks inbegriffen).

Unserem jetzt 92-jährigen Altbundeskanzler Schmidt (und seinem CFR-Freund Kissinger) wird dann das Ergebnis ihrer Entscheidung als diplomatische Depesche mitgeteilt. Würde mich sehr sehr interessieren, was die davon halten.

Träumen darf man ja noch, oder..?

Prost Neujahr und guten Rutsch!

00:22 27.12.2010
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Geschrieben von

Reimers

Blues Musiker und politisch interessierter Bürger.
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hibou | Community