RE: Es geht doch nicht nur um die Manager | 28.02.2017 | 06:40

Zum Siegeszug der kapitalfaschistischen Entfremdung im Massenbewusstsein.

Managergehälter: Begrenzung auf das 500-fache einer Putzfrau/mann. Jahresdividenden: ohne Begrenzung auf mehr als das 10.000-fache einer Putzfrau/mann.

Was für kapital-faschistische Diskussionen finden in der wirtschafts- und bourgeois-sozialdemokratischen Gesellschaft statt. Merken die tiefenpsychologisch manipulierten und entfremdeten, die kapital- und systemkonformen Menschen -aller sozioökonomischen Klassen und Schichten der Gesellschaft- überhaupt noch etwas?

RE: „Das kann keinem Menschen zugemutet werden“ | 27.02.2017 | 07:21

Davonlaufen ist keine Lösung! Es bedarf auch der sozialen Umwälzung in den Armutsregionen. Diese Wahrheit sollten auch die Menschen in den Wohlstands-, Konsum- und Reichtumsmetropolen offen aussprechen. Dafür muss man sich nicht in die u.a. vom deutschen, französischen, britischen, belgischen, nordamerikanischen Kolonialismus und Imperialismus geplünderten Regionen der Welt begeben. Die bürgerlichen Gutmenschen sollten auch ihre grauen Zellen sinnvoll einsetzen! Und pseudohumanistische und protestantische Gefühlsduselei kann keine soziale Veränderung ersetzen! Sie treubraver bundesdeutscher Michel, - oder?

RE: „Das kann keinem Menschen zugemutet werden“ | 26.02.2017 | 19:48

“Grundsatzfrage: Kann man den ca. 33 Mio. Einwohnern Afghanistans zumuten, dort zu leben? Welche Konsequenzen hat es, wenn Sie Ja und Nein durchdeklinieren?“ [Siehe “Herrmann“]

- politische Flucht oder wirtschaftliche Flucht?

Es ist vor allem die Hoffnung auf ein materiell gesichertes Leben, was die Menschen aus den [lateinamerikanischen] asiatischen, arabischen und afrikanischen Ländern außer Landes treibt.

● Heute im Rundfunk (Berlin-Brandenburg) eine Reportage über nach Afghanistan abgeschobene junge Männer. In Folge wurde über die soziale Misere der jungen Männer berichtet. Sie erzählten von ihrer abgebrochenen Ausbildung und ihren beruflichen Wünschen, die sie in Deutschland realisieren wollten. Eine unmittelbare Bedrohung für Leib und Leben gehörte nicht zum Inhalt ihrer Aussagen. Sie leiden vor allem psychisch unter dem Stigma des [gescheiterten] Versagers in der afghanischen Gesellschaft.

● Weiterhin eine rbb-Reportage über die Bemühungen wohlhabender Ägypter, ihre Kinder, über relativ teure deutsch-ägyptische Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, auf eine künftige Ausbildung und ein berufliches Leben in Deutschland vorzubereiten. Auch wurde über die zunehmende Flucht von jungen Ägyptern aus wirtschaftlichen [sozioökonomischen] Gründen -über das Mittelmeer- berichtet.

Wie schon so oft und hiermit erneut:

Die soziale, ökonomische und politische Umwälzung in den Krisenregionen kann nicht aus Deutschland und Europa [militärisch] exportiert und in die Konfliktregionen importiert werden. Die in neo-kolonialistischer und imperialistischer Abhängigkeit und sozioökonomischer Unterentwicklung und Ausbeutung gehaltenen Regionen der Welt müssen sich selbst befreien.

An dieser sozial- und gesellschaftspolitischen Aufgabe des Umbruchs, in ihren jeweiligen Herkunftsländern und -regionen, müssen sich auch die (männlichen) Flüchtlinge beteiligen - und nicht nur die von ihnen zurückgelassenen Frauen, Kinder und alten Männer!

RE: „Das kann keinem Menschen zugemutet werden“ | 26.02.2017 | 10:50

Die Welt sollte nicht am deutschen Wesen genesen!

Es sollte nicht zu den Aufgaben der Bundesrepublik Deutschland gehören, die qualifizierten und ökonomisch verwertbaren Angehörigen der Völker der Welt aufzunehmen. Auch sollte es nicht zu den Aufgaben der deutschen BDA-Wirtschafts- und BDI-Monopolverbände und deren “Bundeswehr“ und Soldaten und ebenso wenig von Frau von der Leyen, Pastor Joachim Gauck und Angela Merkel gehören, in den rohstoffreichen Regionen der Welt die Völker zu befreien.

Die nationale, soziale und ökonomische Befreiung kann nur die Aufgabe der Völker selbst vor Ort sein.

In diesem solidarischen und humanistischen Sinne sollten auch die Protestanten in ihrem 500. Lutherjahr auf Flüchtlinge und Migranten einwirken! Dabei sollten sie sich auch nicht an ihrer verhängnissvollen politischen Rolle als Gutmenschen im Faschismus von 1933 bis 1945 orientieren.

RE: Milliardäre revoltieren | 25.02.2017 | 23:16

Modifizierter Kapitalfaschismus in den Vereinigten Staaten und Europa heute.

Die bürgerliche Demokratie ist ihrem Wesen nach stets „eng, beschränkt, falsch und verlogen, ein Paradies für die Reichen, eine Falle und Betrug für die Ausgebeuteten, die Armen“ (Lenin)

RE: Auszeichnung für Shermin Langhoff | 25.02.2017 | 21:41

"Nun wird sie für ihre Arbeit von Bundespräsident Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet."

Dann muss sie wohl etwas falsch gemacht haben?

RE: Solotos Rundumschlag | 25.02.2017 | 16:36

“Bleiberecht für alle? Entscheidet sich ein Linksbündnis nun für den Rechtsstaat und dafür, dass eine halbe Millionen Menschen, die nicht die Voraussetzungen dafür erfüllen, ihnen politisches Asyl zu gewähren, ihrer Ausreisepflicht nachzukommen haben, ist mit solchen Verwerfungen zu rechnen, dass das Linksbündnis diese wohl nicht oder nur schwer überstehen würde.“

Vor allem die Menschen in den Krisen- und Kriegsregionen müssen ihre inneren und äußeren (auch imperial fremdbestimmten) Konflikte bewältigen [siehe Vietnam]!

Ein “Bleiberecht“ und/bzw. eine “Familienzusammenführung“ wirkt kontraproduktiv auf die Bewältigung der wirtschaftlichen und militärischen, regionalen, nationalen und zwischenstaatlichen Konflikte in den Krisenregionen Asiens, Nahost und Nord-Mittel-West-Afrikas.

Dabei sollten wir auch im Auge behalten, ein “Bleiberecht“ hätte unabsehbare Fernwirkungen, ebenso, ein bürgerliches Recht auf “Familienzusammenführung“.

Damit sollten wir nicht den ökonomischen Interessen der Wirtschafts- und Monopolverbände in Westeuropa folgen. Liegt doch die Schwächung des Widerstandspotenzials in den Krisenregionen auch in deren geopolitischen und wirtschaftspolitischen Interesse. Erleichtert doch der Abzug von kampffähigen (jungen) Männern auch den kommenden Zugriff auf die Rohstoffe und Bodenschätze in den Regionen.

Zudem sollte man auch nicht den saudischen und katarischen Kriegsparteien und deren Bodentruppen und NATO-Alliierten die geräumten Territorien und die zukünftige gesellschaftspolitische und weitere feudal-religiöse Ausrichtung der Bevölkerungen überlassen.

Mit bürgerlicher Nächstenliebe erreicht man hier nur das Gegenteil einer Konfliktlösung: erneute imperiale Auflösung der Staaten und Regionen und imperiale Etablierung Saudi-Arabiens als Schutz- und (kommende) Nuklearmacht im Nahen Osten.

Nur dummgehaltene "Wir schaffen das"-"Gutmenschen" unterstellen bei Ablehnung des “Bleiberechts“ und Ablehnung der „Familienzusammenführung“, einen “Nationalismus“ und “Sozialdarwinismus“. Dabei geht es in Wahrheit nicht um die Diskriminierung der Flüchtlinge, sondern um die soziale, ökonomische und politische Befreiung in ihren Regionen. Diese sozialrevolutionäre Befreiung kann nur von den Menschen in den Regionen durchgeführt werden und nicht durch imperialistischen “Befreiungsexport“. Auch nicht durch den “Import“ von Menschen aus den Krisen- und Kriegsregionen. Die nationale und soziale Befreiung ist vor allem eine Aufgabe der Menschen vor Ort.*

* [Beispielhaft wäre hier vor allem auch für die männlichen Flüchtlinge, der aktuelle nationale und soziale Befreiungskampf der kämpfenden kurdischen Frauen, - in den Regionen der national-revolutionären kurdischen Befreiungsbewegung.]

RE: Eine vermeidbare Tragödie | 25.02.2017 | 09:52

Der Imperialismus ist heute in allen Himmelsrichtungen weltumfassend. Nach älteren Berichten hatte sich das kapitalistische China mit Kabul bereits auf einen milliardenschweren mineralischen Rohstoffclaim geeinigt.

RE: Angriff der Meinungsroboter | 25.02.2017 | 09:32

Manipulation: “Demokratie“ ?

In der auf dem kapitalistischen Eigentum an den gesellschaftlichen Produktions- und Reproduktionsmitteln beruhenden bürgerlichen Demokratie bleibt reale Demokratie immer eine Illusion.

Die bürgerliche Demokratie ist ihrem Wesen nach stets „eng, beschränkt, falsch und verlogen, ein Paradies für die Reichen, eine Falle und Betrug für die Ausgebeuteten, die Armen“ (Lenin)

RE: Eine vermeidbare Tragödie | 25.02.2017 | 01:10

Was ist aus meinen irakischen und iranischen Genossen geworden, die noch in den 1980er Jahren dafür kämpften?