HANNIBAL

BERLINER ABEND Erlkönig
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Es begann an einem Freitagabend. C., meine Tochter, B., ihr Freund, und ich fuhren bei immer dichter aufkommendem Nebel mit dem Auto eine der berüchtigten Brandenburger Landstraßen in Richtung Strausberg. C. saß auf der hinteren Bank, eine Karte auf dem Schoß und bestimmte die Strecke oder zumindest das, was von der - sowohl auf dem Plan als auch in Natur - zu erkennen war. B. warnte, wenn sich die Straße in die Kurve legte oder die Straßenbäume nach meinem Außenspiegel zu greifen drohten. (Warum fällt mir eigentlich an dieser Stelle der Erlkönig ein?) Jedes Auge wurde gebraucht. Meine wanderten zwischen Nebelschwaden, Tacho und Rückspiegel hin und her. Der Tacho signalisierte, ich fahre die hier zugelassene Höchstgeschwindigkeit,