Stimmen und tierische Parties

BERLINER ABENDE Über Nacht ist die Stadt gefroren, der Gehweg vor unserer Haustür, gestern noch durch Nachbars Hand voller Eifer vom Schnee befreit, hat sich einen ...
Exklusiv für Abonnent:innen

Über Nacht ist die Stadt gefroren, der Gehweg vor unserer Haustür, gestern noch durch Nachbars Hand voller Eifer vom Schnee befreit, hat sich einen Eismantel übergestreift. Busse und Bahnen verkehren unregelmäßig, Autos werden gebeten, zu Hause zu bleiben. So erklärt es eine Stimme im Radio. Auf vieles gefasst, mache ich mich auf den Weg zur Arbeit. Zugegeben, ein paar Sandkrümelchen auf den spiegelblanken Straßen wären schön gewesen, aber ich erreiche auch so die nahegelegene Bushaltestelle. Es würde an diesem Tag nicht auf die Minute ankommen. Irgendwann biegt ein Bus um die Ecke und bringt mich zum S-Bahnhof. Von da an fröstelt's mich.

Wuhletal, das ist jener Bahnhof im Osten der Stadt, wo man bequem von der U-Bahn in die S-Bahn