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RE: Sardiniens Waffenparadies | 10.01.2012 | 18:26

Endlich mal jemand, der aus Italien über italienische Angelegenheiten berichtet! Der Umgang mit gefährlichem Müll, radioaktiven Abfällen und sonstigen Giften wurde allzu lange in der italienischen Öffentlichkeit verschwiegen.
Hier ein Bericht aus der Wochenschrift “L’Espresso” über chrombelastete Hochofenschlacken als Bett für die neue Autobahn in Veneto und der Lombardei, um zu zeigen, dass illegale Entsorgung nicht nur Süditalien betrifft und nicht ausschließlich von der Camorra betrieben wird:
espresso.repubblica.it/dettaglio/quell-autostrada-%C3%A3%C2%A8-una-discarica/2170938
Die Italiener haben sich zwar zweimal mittels einer Volksbefragung gegen Atomenergie entschieden, die Abfälle der italienischen ausgeschalteten AKWS haben noch keine Endlagerung gefunden.
Empörung auszulösen, kann bloß der erste Schritt sein, jetzt heißt es, die Öffentlichkeit zu mobilisieren: Die Probleme meiner Nation werden nicht nur durch den Rücktritt Berlusconis gelöst. Eine neue, von den Bürgern getragene politische Kultur muss her.