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RE: „Das Problem sind nicht die Autohersteller“ | 10.10.2016 | 10:08

Dem stimme ich absolut bei !

Meiner Meinung nach wird Dudenhöfer von den Medien völlig überschätzt und zu Unrecht als Fachkompetenz projiziert.

RE: Vorsicht, Geisterfahrer! | 04.05.2016 | 20:23

Der so genannte Abgasskandal ist ein uralter Hut und die im Artikel vorgeschlagenen Lösungen werden sich leider nicht in die Tat umsetzen. Da werden unter dem Deckmantel des Umweltschutzes eher die Belastungen der Bürger hochgeschraubt, um mehr Steuern einzunehmen, als die Industrie in die Pflicht zu nehmen.

Wirkliches Umdenken und wirkliche Veränderung kann nur von den Menschen kommen. Nicht nur in diesem Fall...

Ein paar Tatsachen zum Nachdenken:

Es gibt im Netz eine interessante Dissertation über das Thema Energiebilanz bei der Herstellung von Neufahrzeugen. Schlussfolgerung dieser Dissertation ist, dass wenn mit einem Wagen pro Jahr 15000 km gefahren werden, müsste das Fahrzeug 16 Jahre lang gefahren werden, damit die in den Bau eingebrachte Energie "sinnvoll" genutzt wird bzw. genutzt wurde. Diese Energiebilanz muss zwingend auf die theoretische CO2-Emission g/km hinzugerechnet werden!

Tut man das, kann man feststellen, dass Fahrzeuge mit älterem und daher "schlechterer" Emissionklasse trotzdem umweltfreundlicher fahren, als Neufahrzeuge mit "besserer" Emissionsklasse. Denn die älteren Fahrzeuge müssen nicht noch erst gebaut werden, sie existieren bereits.

Fahrzeuge mit Aluminiumkarosserie erreichen selbst nach über 40 Jahren nicht denselben "break even point", so hoch in der Energieaufwand.

Denken Sie mal diesbezüglich an ein E-Auto mit Batterien (Energieaufwand zur Herstellung vs. begrenzte Haltbarkeit) und Leichtbaukarosserie, aufgeladen mit Strom aus Kohle- oder Atomkraftwerken. Natürlich hat dieses Fahrzeug eine theoretische CO2-Emission von null. Theoretisch ...

Warum sind aktuelle Autos um soviel schwerer als noch vor 20 Jahren? An den Karosserien liegt es nicht. Diese sind bei weitaus höherer Crashsicherheit um 30% leichter als vor 20-25 Jahren.

Auch liegt es nicht an den Motoren und Getrieben aus Aluminiumguss.

Es liegt an der so genannten "Komfortbeaufschlagung" !

Was ist das?

Das sind z.B. komfortablere Achskonstruktionen oder schwere Sitze mit Klimatisierung und Massagefunktion. Auch sind es die Flut an teils notwendigen oder meist total unnützen Fahrerassistenzsystemen , aber auch die liebgewonnenen elektrischen und elektronischen Spielereien, ohne die der moderne Mensch heute wohl nicht mehr auskommen kann.

All dies bläht das Leergewicht eines modernen Autos auf.

Das so gewonnene Gewicht muss dann natürlich noch adäquat beschleunigt werden, was im Vergleich zu der o.g. Zeitspanne zu einem Leistungsanstieg der Motoren (und - gepaart mit der gefühlten Sicherheits der elektronischen Helferlein - einem dementsprechenden Verkehrsverhalten parallel dazu) geführt hat. Mehr Leistung, mehr Kraftstoffverbrauch, mehr Emission.

Um das noch einigermaßen machbar zu halten wurde das Downsizing erfunden. Im Prinzip ein gute Idee, doch nicht, wenn dadurch unnötige Leistungsausbeuten erzielt werden, statt wirkliche Verbrauchs- und Emissionsminderung.

Kleiner Hubraum und große Leistungsaubeute = verringerte Haltbarkeit. Mein Motorenbauer kann davon Lieder singen, wie kurz "downgesize-te" Motoren mit großer Leistungsausbeute heutzutage teilweise noch halten. Es gibt Motorenmodelle die unter 100TKM Laufleistung die Flügel strecken.

Aber was soll, es gibt dann ja schon wieder ein neueres Fahrzeugmodell, welches man als Ersatz kaufen und das den staunenden Nachbarn präsentiert werden kann.

RE: Man reibt sich die Augen | 16.11.2015 | 16:52

Stimmt ! Ich vergaß ...

Dennoch ist sie für mich die einzige Anwärterin auf das Amt einer neuen Bundeskanzlerin oder glauben Sie, dass Wolfgang Schäuble oder Peter Altmaier so medienwirksam vermarket werden können wie Julia Klöckner ?

Hannelore Kraft wurde auch 2012 in NRW zur Ministerpräsidentin gewählt und als mögliche Spitzenkandidatin der SPD - wenn auch nur kurzzeitig - für die Bundestagswahl 2013 in den Topf geworfen. Nichts ist unmöglich, gerade zu diesen Zeiten, wo sich Dinge fast schon exponentiell zu entwickeln scheinen.

RE: Man reibt sich die Augen | 16.11.2015 | 09:40

Nein, man sieht die Strategie der CDU für die Bundestagswahl 2017 bereits schon jetzt: die hübsche Weinkönigin Julia Klöckner wird bereits schon in den Medien durch immer stärker werdende Präsenz aufgebaut. Das wird sich gen 2017 immer mehr beschleunigen. Achten Sie mal d´rauf ...

RE: Setzt sie endlich unter Ökostrom | 27.10.2015 | 18:45

Die ewige Mär vom ökologischen Auto...

Es gibt eine interessante Dissertation zu diesem Thema, die man hier einsehen kann:

http://webdoc.sub.gwdg.de/ebook/diss/2003/tu-berlin/diss/2000/eberle_reinhard.pdf

Diese Dissertation ist zwar schon 15 Jahre alt, am Grundtenor hat sich jedoch nichts geändert. Im Gegenteil, immer mehr Fahrzeugteile bis hin zu kompletten Komponentengruppen werden heutzutage in China hergestellt und zum Einbau/Montage nach Deutschland verschifft. Diese werden zu den ökologisch schlechtesten Bedingungen hergestellt, was bei einer Aktualisierung der o.g. Dissertation berücksichtigt werden müsste.

Um den Energieaufwand eines Neufahrzeugs "sinnvoll" abzunutzen, müsste das Fahrzeug bei einer jährlichen Kilometerleistung von 15.000km 16 Jahre lang gefahren werden.

Die Automobilindustrie will jedoch, dass der Kunde alle 5 Jahre ein Neufahrzeug bestellt.

Den ökologischen Nutzen am theoretischen CO2-Wert zu messen ist grundlegend falsch, da es das große Ganze ignoriert. Aber genau das wollen die Automobilhersteller und die Politik.

Wollen sie ein möglichst "ökologisches" Auto, dann kaufen sie sich einen Gebrauchtwagen. Dieser muss nicht extra hergestellt werden, denn er wurde bereits gebaut.

Hier noch ein interessanter Link zum Thema Hybrid-Technologie und dem Märchen, es handele sich um innovative Technik an Hand des Beispiels eines Hybrid-Fahrzeugs aus dem Jahre 1917:

http://www.louwmanmuseum.nl/ontdekken/ontdek-de-collectie/woods-dual-power

Wer des Niederländischen nicht mächtig, bitte Sprache oben rechts auswählen.

Der Verbrennungsmotor ist noch nicht ausgereizt. Statt 100-120 PS Literleistung aus den Motoren herauszukitzeln (und sie dadurch größtenteils auch ein Stück kurzlebiger zu machen), sollte man wieder leichtere Fahrzeuge bauen mit weniger Motorleistung. Diese Besinnung auf alte Werte birgt ein enormes Einsparpotential.

Aber leider will die Kundschaft immer mehr Luxus und Komfort und genau das ist der grund, warum moderne Fahrzeuge schwerer sind als noch vor 20 Jahren.

Das liegt nicht an den in der Tat leichteren Karosserien (bei deutlich höherer Crashsicherheit) oder dem Antriebsstrang aus Aluminiumguss. Nein, es liegt an der so genannten "Komfortbeaufschlagung" ... d.h. Sitze die bis zu 100kg wiegen können, aufwendige Achs- und Fahrwerkssysteme und das liebgewonnene Allerlei von technischem Schnickschnack, ohne das der moderne Mensch nicht mehr leben - geschweige denn - fahren kann.

RE: Der Stimmung nach | 08.09.2015 | 08:51

Die SPD wird sich dann erst wieder resozialisieren können, wenn alle "Genossen Schröder" das Boot verlassen haben bzw. über Bord geworfen wurden.

RE: Der eigentliche Fehler | 07.07.2015 | 19:24

Anfang September 2010 saß ich in einem Hotelzimmer im Elsass und zappte mich durch die TV-Kanäle. Plötzlich stieß ich auf einen Bericht über Griechenland. Die Menschen protestierten vor dem Parlamentsgebäude, weil der Staat kein Geld hat und bestimmt Leistungen nicht mehr bezahlen konnte. "Aha" dachte ich "... das Thema kennen wir ...".

Der Bericht endet und es wird zurück ins Studio geschaltet, doch ich traute meinen Augen nicht. Dagmar Berghoff in jüngeren Jahren ?!?!? Was passiert hier ?? Es war die Tagesschau von 1990.

Der Tagesschaubericht schilderte es ganz deutlich: Im Jahr 1990 war Griechenland bereits mit 150 Milliarden D-Mark verschuldet!!

Wer in Brüssel will uns also ernsthaft erklären, dass die griechische Regierung mit gefälschten Bilanzen das EU-Parlament über den Tisch gezogen hat und sich somit den Euro-Beitritt erschlichen hat ????

Brüssel wusste ganz genau was für ein dysfunktionaler Staat Griechenland war und ist. Trotzdem hat man Griechenland so weiter wurschteln lassen und ihnen noch mehr Geld hinterhergeschmissen und nun, wo das Kind (nicht seit diesem Jahr) in den Brunnen gefallen ist, ist der Buhmann ausgemachte Sache.

Sparen sie sich die Suche nach der Tagesschau von Ende August/Anfang September 1990, das habe ich bereits selber schon versucht, weil ich den Clip gerne downloaden wollte. Ausgerechnet diese Senduing ist nicht in der ARD Mediathek "Tagesschau vor 20 Jahren" vorhanden.

Ein Schelm, wer etwas böses dabei denkt...

RE: Feudales Europa | 23.06.2015 | 12:24

In unserem Land als Hokuspokus verschrieen, kann man dieses alte Wissen in anderen europäischen Ländern an der Hochschule studieren: Astrologie.

Wie komme ich bei diesem Artikel auf dieses Thema?

Es gibt online zwei sehr gute Geburtshoroskope für Angela Merkel und Wolfgang Schäuble, die das im Artikel sehr gut beschriebene Verhalten "en detail" erklären.

http://www.astrologieschule-heiligenhaus.de/index.php/beispiele/48/117-horoskop-von-angela-merkel

http://www.astrologieschule-heiligenhaus.de/index.php/beispiele/48-beispielhoroskope/199-das-horoskop-von-wolfgang-schaeuble

RE: Eine Bankrotterklärung | 06.05.2015 | 11:25

Mir ist auch in Bezug auf den Krieg in der Ukraine schon aufgefallen, dass Angela Merkel eine konfrontative Haltung einnimmt, die nicht wirklich im nationalen und europäischen Sinne ist. Dabei will ich mich gar nicht auf die Seite Russland´s stellen.

Gestern Abend lief auf ARTE eine schöne Dokumentation über den von Ronald Reagan eingeführten Strategiewechsel im Umgang mit der damaligen Sowjetunion durch gezielte Täuschungsmanöver und Kompromittierung von unliebsamen, da friedensorientierten, Politikern wie Olof Palme. leider wurde letzterer 1986 ermordet, wobei sein Täter bis zum heutigen Tag nicht ausfindig gemacht werden konnte.

Seit Edward Snowdon ist auch bekannt, dass der NSA seine gewonnenen Daten auch dazu benutzt unliebsame, politische Gegner zu kompromittieren.

Ich stelle mal eine gewagte (oder vielleicht wenig gewagte) Frage. Was weiß die CIA und der NSA von europäischen Politikern wie Angela Merkel, dass sich diese so unverständlicherweise gegen die nationalen und europäischen Interessen stellen?

RE: Im Spitzensegment | 19.04.2015 | 08:42

Ein weiterer Aspekt dieses Problems ist auch die Tatsache, dass kein anderes Gebäudekonzept so profitabel ist wie das Hochhaus. In der momentanen Zeit ist es daher auch nicht verwunderlich, dass dieses Konzept bevorzugt wird, mit dem man den meisten Gewinn pro Grundfläche erzielen kann.

Statt wertvolle urbane Grundfläche sinnvoll zu nutzen, wird es dem kurzfristigen Gewinnstreben der Investoren geopfert. Diese wählen dann auch das profitabelste Modell, das entweder Bürofläche oder Luxuswohnraum ist.

Hierbei sollten eigentlich die kommunalen, genehmigenden Verwaltungen und Behörden auf Seite der Bürger sein und mit sehr viel Augenmaß dieser Entwicklung Einhalt bieten, aber vielerorts ist genau das Gegenteil der Fall und B-Pläne (d.h. Bebauungspläne) werden zu Gunsten von Investoren gestaltet. Fragt man kritisch nach, wird dieses natürlich nur mit Rücksicht auf die entstehenden Arbeitsplätze und die der Baubranche getan.

Natürlich weiß der Wähler, dass sich ein Politiker jeden Abend nur schwer in den Schlaf wälzt allein wegen der Sorge um die Arbeitsplätze und der Schaffung neuer. Selbstverständlich ...

Ich bin davon überzeugt, dass spätestens in 10 Jahren viele der jetzt entstehenden Büroflächen entweder leerstehen, abgerissen oder in Wohnraum umgewandelt werden.