revolucio

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RE: Hunger und Anarchie | 15.04.2009 | 19:10

Der Autor dieses Artikels sollte seine plakative Definition von Anarchismus überdenken, ich zitiere aud Wikipedia:

"Der Autor David Edelstadt formulierte in einem Gedicht:

„Eine Welt in der keiner regieren soll, über die Arbeit und Mühe eines anderen, […] Das ist Anarchie. Eine Welt in der Freiheit jeden beglückt, den Schwachen den Starken ‚ihn’ und ‚sie’ wo ‚deins’ und ‚meins’ keinen unterdrücken wird – Das ist Anarchie.“

Erich Mühsam definierte:

„Anarchie, zu deutsch: ohne Herrschaft, ohne Obrigkeit, ohne Staat, bezeichnet somit den von den Anarchisten erstrebten Zustand der gesellschaftlichen Ordnung, nämlich die Freiheit jedes einzelnen durch die allgemeine Freiheit. In dieser Zielsetzung, in nichts anderem, besteht die Verbundenheit aller Anarchisten untereinander, besteht die grundsätzliche Unterscheidung des Anarchismus von allen andern Gesellschaftslehren und Menschheitsbekenntnissen. (…) Die Verneinung der Macht in der gesellschaftlichen Organisation ist das maßgebliche Wesensmerkmal der Anarchie.“

– Erich Mühsam: Die Befreiung der Gesellschaft vom Staat [11]"

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Anarchie, besucht am 15.04.2009

Durch Artikel wie diesen wird ein falsches und schädliches Bild von Anarchie verbreitet, von einer Zeitung wie dem "Freitag" erwarte ich eine diferenziertere Berichterstattung und nicht die kommentarlose Veröffentlichung eines Artikels mit solch einer reisserischen Überschrift.