Robert Frunzke

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RE: Die quotenkommunistische Insel | 10.03.2013 | 00:48

PS: wegen der Fülle von eben solchen Artikeln werde ich mein Freitags-Probe-Abo auch gleich kommenden Montag kündigen.

Das ist alles so belanglos hier. Schade, ich hatte mehr erwartet.

RE: Die quotenkommunistische Insel | 10.03.2013 | 00:41

7 Absätze dieses Artikels habe ich gelesen, und nun habe ich die Faxen Dicke! Was soll das, wen interessiert das? Warum schreibt irgendwer hier so etwas? Und wen interessiert Til Schweiger?

Und warum wird aus jeder Tatort-Episode immer gleich ein sozio-ökonomisches Leitbild abgeleitet, das dann sogleich stellvertretend für aktuelle soziale Konflikte instrumentalisiert wird.

Leute, gehts noch?

Wir alle bezahlen ja mit unserer Zwangs-Abgabe den wöchentlichen Schmalspur-Krimi --- aber als wäre das allein nicht schon schlimm genug --- müssen wir das (erwartungsgemäß maximal durchschnittliche) Ergebnis wirklich noch auseinanderdiskutieren?

Wirklich jetzt?

RE: Welcher Zeit-Typ bin ich? | 01.01.2013 | 17:44

Ok, ich habe mich vielleicht getäuscht.

Beim zweiten Lesen habe ich jetzt auch gesehen, dass wohl jede Aussage im Artikel sich ganz direkt auf eine Aussage von "Zimbardo" bezieht.

Mein Fehler, Entschuldigung!

Aber jetzt frage ich mich doch ganz ehrlich, wie dieser Zimbardo es schafft, aus den Interviews seiner Studie eine Aussage über die wirtschaftlichen Entwicklungen ganzer Nationen zu extrapolieren.

Ich glaube dazu braucht man ganz viel Ego ;-)

Und als Wissenschaftler sollte er dabei extrem kritisch betrachtet werden: wer so leichtsinnig ist und aus einfachen Interviews ein Fazit über ganze Nationen zieht, den sollte man nicht allzu ernst nehmen, oder?

RE: Welcher Zeit-Typ bin ich? | 01.01.2013 | 17:34

Ein erstaunlich flacher Artikel. Im ersten Absatz wird noch eine Studie erwähnt (das verleiht dem ganzen einen Hauch von Seriösität), aber danach folgen nur noch allgemeine Aussagen, die in keinster Weise belegt werden. Und die scheinbar auch garnichts mehr mit der Studie zu tun haben, maximal vielleicht noch aus dem Fazit herauskopiert und abgeleitet wurden (mag man vermuten, mag man hoffen ...).

Und ingesamt muss man leider feststellen, dass dem Artikel ganz viel Inhalt fehlt -- abgesehen von ein paar viel zu allgemeinen und unbelegten Feststellungen.

Wirklich schlecht.

Unterirdisch schlecht.

Das ist BILD-Niveau!

RE: Let’s Get Ravey! | 19.09.2012 | 21:46

Herr Augsburg, warum sind sie so apokalyptisch gestimmt?

Warum können Sie Dubstep nicht einfach Dubstep sein lassen? Jede Stilrichtung mit einigermaßen massentauglichem Potential wird früher oder später seine MainStream-Phase erleben. Jetzt ist Dubstep dran. Das ist der Lauf der Dinge.

Ich finds geil, dass dieser Stil jetzt sogar in Werbepausen zu hören ist! Meine Güte, so wird manche Werbung sogar noch erträglich.

Ja und sind jetzt die Release der letzten Jahre deshalb schlechter geworden?

RE: Umschalten mit Tücken | 03.09.2012 | 00:45

Man könnte auch sagen bzw. fragen: warum verdammt nochmal will irgendwer uns (größtenteils verantwortungsbewusst handelnden) Bürgern uns vorschreiben, wie wir Energie zu sparen haben?

Warum? Meint man innerhalb der entscheidenden Kreise, dass wir unmündig sind? Dass wir zu dumm sind? Zu doof? Zu prekär?

Zu dämlich, um die richtigen Birnen in unsere Lampen zu schrauben?

... mir vergehen die Worte ...

RE: Umschalten mit Tücken | 03.09.2012 | 00:38

Den Akt des Energie-Sparens hin oder her betrachtet.. ganz egal. Das, was innerhalb unserer EU falsch lief ist, dass man einen Zwang hin zu einer noch nicht ganz ausgereiften Technologie geschaffen hat.

Oder: man mag das auch gerne als Zwang weg von einer verschwenderischen Technologie verstehen.

Das eigentliche Problem ist aber, dass man den Bürgern der EU hier eine Vorlage gibt, die gleichzeitig eine zwangsverpflichtung ist, die niemals wirklich zu Ende gedacht und ausgegoren war.

Das, was man unter "Stromsparlampen" versteht ist glücklicherweise nicht das Ende der Fahnenstange. Es gibt technisch gesehen noch Halogen (zumindest bist 2016) und LED-Leuchten. Zum Glück für uns alle! Wirklich, Heureka, dass es das gibt.

Denn die Technologien, die das EU-Regulatorium im Auge hatte, würden nur mehr Gift in unserer Umwelt freisetzen als es das ganze Gutmenschentum unserer EU-Verantwortlichen tragen könnte.

Bitte --- EU --- denkt immer und ständig daran, dass IHR nicht allwissend seid. Ihr meint es gut, aber das gehört nicht in Gesetze gegossen. Denn dort draußen gibt es noch sehr viel mehr als ihr zu wissen glaubt....

PS: nein, keine Aliens, sondern Fakten, all die Dinge die Ihr (im Moment der Urteilsfindung) NOCH nicht kennt...

RE: Fortsetzung folgt ... | 08.08.2012 | 10:01

Zu Blade Runner: der Film basierte ja noch weitestgehendst auf dem Roman "Träumen Roboter von elektrischen Schafen?" von Philip K. Dick.

Und schon da wurde die Vorlage zu einem 80/90er-Gewalt-Action-Epos zurechtgestückelt. Von der ursprünglichen Geschichte blieb kaum noch etwas übrige.

Wenn nun Blade Runner 2 gar so überhaupt keine Romanvorlage mehr hat, sondern nur noch ein bis zum absoluten Null-Geschmack durchgekautes Gewalt-Action-Epos ist.. dann, tja dann sollte man sich das besser sparen. Und stattdessen mal einen der vielen (meist recht kurzen) Philip K. Dick Romane lesen ;-)

Ich empfehle: Zeit aus den Fugen.

RE: Mache ich es mir als Kundin zu leicht? | 27.07.2012 | 20:39

Die Frage klingt wie ein aufglimmen von einem klein wenig sozialer Verantwortung.

Mich persönlich erschüttert immer wieder, wie wenig Verantwortung sowohl Bürger, Unternehmer als auch Politiker übernehmen wollen.

Schon bei Jamba! gab es in nicht allzu ferner Vergangenheit massive Probleme und Kritik. Wen überrascht es denn nun, wenn hier die gleichen Unternehmer mit den gleichen Methoden Zalando auf den Markt drücken, wen überrascht es hier, dass die Methoden, mit denen das Unternehmen geführt wird, nicht weniger verwerflich sind?

Ursache: alle haben nur Dollar-Zeichen in den Augen. Die Verbrauchen jagen den paar gesparten Euros hinterher, die Politiker sehen ihre Bilanzen geschönt, die Unternehmer verdienen sich dumm und dämlich.

Über die Methoden, und das was hintendran abfällt jammert man nur noch im Nachhinein.

RE: Experiment Gottschalk | 27.02.2012 | 12:05

Habe die erste Sendung (23.01.2012) gesehen und war schlichtweg entsetzt:

1. Gottschalk beginnt die Sendung damit, sich selbst zu feiern (weil am 23.01.19xx selbst zum ersten mal im Radio)

2. dann folgen Versprechungen dazu, was die Sendung sein soll (alles live, nichts gecasted, sie sind sicher, "halbe stunde happy hour" [wer die ironie findet, darf sie behalten])

3. dann das, was die Sendung nicht sein soll: z.B. das Wort "Rettungsschirm" wird nicht vorkommen (ha, schon wieder Ironie, und schon wieder kostbare Sekunden Sendezeit damit verschwendet), Wulff-frei, usw. usf., mehr Bla bla

4. ich bin mit den Hollywood-Stars auf Du und Du.. Nicolas Cage... bla, englisch nee, bla bla, neue Filme PR bla, wollen wir nicht, bla

5. Bully - PR für seinen neuen Film.

Versprechen gebrochen. Umschalten und nie wieder einschalten.

Das Gezeter mit Werbepausen war noch das kleinste Problem (ich vermute, dass sie das in den Folgesendungen auf die Reihe bekommen haben).

Um es kurz zu machen: nur selbstverliebtes Gelaber! Gottschalk hatte es nicht mal mit Hilfe des allseits beliebten Bully-Publikums-Jokers geschafft eine unterhaltsame Sendung zu gestalten.