Tatort – Werbung für Polizeistaat

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Der neue Tiefpunkt des Tatorts. Da wird gefoltert. Nun das kennt man schon. Doch während dies bislang dadurch pseudo-legitimiert wird, indem sich das Folteropfer am Ende als Täter erweist, inzwischen ist es die Ehefrau und Mitwisserin.

Doch was soll das – am Ende eilt Kommissarin Lindholm, statt für die Unterbringung einer offensichtlich psychisch Kranken in eine therapeutische Einrichtung zu sorgen, zu ihrem neuen Lover, billigend inkauf nehmend, daß der/das traumatisierte Iäter/Opfer schon die erste Nacht in U-Haft nicht überlebt.

Soll hier zynisch die Pervertierung sogenannter weiblicher Sozialkompetenz an den Pranger gestellt werden oder regiert in Tatortredaktionen endgültig nur noch das Prinzip, ist doch alles Gaga – wir nix verstehen - wir machen Kunst?

22:04 11.12.2011
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