riooscuro

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RE: Polen, Russland und der Streit über Schuld | 29.01.2020 | 16:18

Nietzsche hat einmal gesagt; „die Wahrheit ist ein bewegliches Heer von Metaphern…“ Das kommt mir in den Sinn, wenn ich die heftigen Reaktion sehe, die meine Kommentare hier im Forum ausgelöst haben..

Aber es ist nun mal so: Es gibt keine absolute Wahrheit, wie es auch kein absolutes Gutes oder Böses gibt.

Desahlb sollte man auch immer die andere Seite der Realität zur Kenntnis nehmen, nichts anderes bedeutet ja auch die Kunst der Gesprächsführung, Dialektik genannt.

Um das komplexe Geschehen in der Zwischenkriegszeit zu verstehen, empfehle ich einen sehr wichtigen Artikel eines renommierten britischen Historikers, erschienen in der deutschen Ausgabe der Monde diplomatique vom 11. 10. 2018: München 1938

Darin wird klar herausgearbeitet, dass Stalin ein Bündnis gegen Nazideutschland wollte Fünf entscheidende Jahre hat sich darum die sowjetischen Diplomatie bemüht, die kriegslüsterne Politik Hitlesr trotz aller ideologischer Differenzen mit den Westmächten zu durchkreuzen!

Dieser Vorschlag jedoch ist an der Arroganz, ideologischen Voreingenommenheit und Rassismus- die Russen sind doch eigentlich Asiaten- der britischen Machtelite gescheitert.

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5539836

RE: Polen, Russland und der Streit über Schuld | 29.01.2020 | 16:18

Nietzsche hat einmal gesagt; „die Wahrheit ist ein bewegliches Heer von Metaphern…“ Das kommt mir in den Sinn, wenn ich die heftigen Reaktion sehe, die meine Kommentare hier im Forum ausgelöst haben..

Aber es ist nun mal so: Es gibt keine absolute Wahrheit, wie es auch kein absolutes Gutes oder Böses gibt.

Desahlb sollte man auch immer die andere Seite der Realität zur Kenntnis nehmen, nichts anderes bedeutet ja auch die Kunst der Gesprächsführung, Dialektik genannt.

Um das komplexe Geschehen in der Zwischenkriegszeit zu verstehen, empfehle ich einen sehr wichtigen Artikel eines renommierten britischen Historikers, erschienen in der deutschen Ausgabe der Monde diplomatique vom 11. 10. 2018: München 1938

Darin wird klar herausgearbeitet, dass Stalin ein Bündnis gegen Nazideutschland wollte Fünf entscheidende Jahre hat sich darum die sowjetischen Diplomatie bemüht, die kriegslüsterne Politik Hitlesr trotz aller ideologischer Differenzen mit den Westmächten zu durchkreuzen!

Dieser Vorschlag jedoch ist an der Arroganz, ideologischen Voreingenommenheit und Rassismus- die Russen sind doch eigentlich Asiaten- der britischen Machtelite gescheitert.

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5539836

RE: Polen, Russland und der Streit über Schuld | 29.01.2020 | 16:18

Nietzsche hat einmal gesagt; „die Wahrheit ist ein bewegliches Heer von Metaphern…“ Das kommt mir in den Sinn, wenn ich die heftigen Reaktion sehe, die meine Kommentare hier im Forum ausgelöst haben..

Aber es ist nun mal so: Es gibt keine absolute Wahrheit, wie es auch kein absolutes Gutes oder Böses gibt.

Desahlb sollte man auch immer die andere Seite der Realität zur Kenntnis nehmen, nichts anderes bedeutet ja auch die Kunst der Gesprächsführung, Dialektik genannt.

Um das komplexe Geschehen in der Zwischenkriegszeit zu verstehen, empfehle ich einen sehr wichtigen Artikel eines renommierten britischen Historikers, erschienen in der deutschen Ausgabe der Monde diplomatique vom 11. 10. 2018: München 1938

Darin wird klar herausgearbeitet, dass Stalin ein Bündnis gegen Nazideutschland wollte Fünf entscheidende Jahre hat sich darum die sowjetischen Diplomatie bemüht, die kriegslüsterne Politik Hitlesr trotz aller ideologischer Differenzen mit den Westmächten zu durchkreuzen!

Dieser Vorschlag jedoch ist an der Arroganz, ideologischen Voreingenommenheit und Rassismus- die Russen sind doch eigentlich Asiaten- der britischen Machtelite gescheitert.

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5539836

RE: Polen, Russland und der Streit über Schuld | 27.01.2020 | 14:57

Das Time Magazin von 1943 hat Stalin zum Mann des Jahres erklärt, nicht die britischen Soldaten ..Im Übrigen hat Das U S-Imperium so lange gewartet, bis der Sieg der Roten Armee sich abzeichnete und dann erst eingegriffen, Und last but not least empfehle ich dringend das Buch von Domenico Losurdo zu lesen. Es geht dabei um die Entdämonisierung von Stalin mithilfe der historischen Komparatistik , ein sehr interessanter Ansatz..

RE: Polen, Russland und der Streit über Schuld | 27.01.2020 | 10:43

Für Stalin passsen keine Schwarz-Weiß Bilder. Das Oxymoron wäre angemessen, wie es auch der ialienische Philosoph Domenico Losurdo in seinem Buch:"Stalin.Geschichte und Kritik einer schwarzen Legende" verwendet. Ja ,Stalin war ein Tyrann, aber gleichzeitig der Retter der SU .Er war übrigens auch Mann des Jahres 1945. Sein Foto hing in den Spinds vieler englischer Soldaten.

Die Wikipaedia übrigens ist bei der Geschichte sehr einseitig und tendenziös. Nicht nur bei Stalin. Man sollte immer alternative Quellen zu Rate ziehen.

RE: Links wählen, rechts regiert werden | 27.10.2015 | 15:00

Die vorläufige Verhinderung eines linken Regierungsbündnisses durch den Staatschef von Portugal, ist natürlich unter dem Aspekt des Machterhalts zu sehen, Machiavellis Principe scheint hier zu grüßen.

Andererseits geht es auch darum, jede Alternative zur herrschenden neoliberalen Politik aus den Zentren Berlin & Brüssel zu verhindern.

Zur Erinnerung: Es gab einmal im April 1974 eine Revolution in Portugal , deren treibende Kräfte Offiziere aus den Kolonialgebieten waren. Anfangs wurde diese Nelkenrevolution sogar von der Nato und den USA begrüßt. Als sich jedoch herausstellte, dass diese Revolution nicht ein westlich geprägtes bürgerliches parlamentarisches System anstrebte, sondern ihren eigenen Weg gehen wollte, intervenierte die westliche Gemeinschaft mit ihren bekannten Daumenschrauben, keine Wirtschaftshilfe für dieses damals unterentwickelte Land, massive Propaganda in den Medien,“ Portugal versinkt im Chaos“, all dies nur, um den Portugiesen keine Zeit zu lassen, ihre Form der Demokratie zu entwickeln.

Jetzt erleben wir wieder das Spektakel von TINA (There Is No Alternative)

Geschichte wiederholt sich...

RE: Widerstand ist zweckvoll | 11.10.2015 | 15:51

Eine Demo macht noch keinen Sommer. So erfreulich auch die gewaltige Demonstration vonGegnerInnen des geplanten TITIP’s Abkommen der USA mit der EU auch gewesen war.

Jetzt kommen die Mühen der Ebene, d.h. wir müssen diese Forderungen nach mehr Demokratie und Transparenz in die Gesellschaft hineintragen.

Und das wird sehr schwer, weil es viel Geduld, Frustrationstoleranz und nicht zuletzt auch eine Strategie erfordert, wie die alternative Öffentlichkeit den Kampf um kulturelle Hegemonie aufnehmen kann.

RE: Die Legende von Gerd und Angela | 07.01.2015 | 19:41

@SANPODON

Schröder hat auch hier mal wieder medienwirksam die Öffentlichkeit getäuscht. Zwar hat die BRD sich nicht direkt am Zweiten Irakkrieg beteiligt, aber von den US- Basen , vor allem in Ramstein, wurden Angriffe geflogen.

RE: Superstar | 22.09.2013 | 08:11

Deutsche Zustände

Massenüberwachung, Massenarbeitslosigkeit, Hungerlöhne

Schlaft Kinderlein, schlaft.

Mutter Blamage hütet euch Schaf’.

Reformen, Reformen, Reformen

in immer kürzeren Abständen.

Ist das Leben für die Masse

dadurch besser geworden?

Schlaft Kinderlein, schlaft.

Mutter Blamage hütet euch Schaf’.

Die Löhne gingen herunter,

die Preise und Abgaben nach oben

die Mieten sind explodiert.

Schlaft Kinderlein, schlaft,

Mutter Blamage hütet euch Schaf’.

Minijobs, Leiharbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse.

Wo sind die Gelder geblieben,

die seit mehr als drei Jahrzehnten

abgeschöpft wurden?

Sind sie etwa in Bildung, Gesundheit,

soziale Sicherheit investiert worden?

Schlaft Kinderlein, schlaft,

Mutter Blamage hütet euch Schaf’.

Banken, Finanzkapital und andere Anleger

haben sie verzockt im Spielkasino.

Die neuen Kriegsherren.

Sie brauchen keine Soldaten, keine Panzer, keine Flugzeuge.

Ihre Waffen sind Lohnkürzungen, Steuererhöhungen

und rapider Sozialabbau.

Das wirkt.

Schlaft Kinderlein, schlaft.

Mutter Blamage hütet euch Schaf’.

RE: Ein verlorenes Jahrzehnt | 20.01.2013 | 15:01

Ein informativer Artikel, dessen Titel eher: „Wieder ein verlorenes Jahrzehnt hätte lauten müssen. Den seit den 1980 Jahren gibt es diese schleichende Revolution von oben, also angefangen von der damaligen Regierung Schmidt, die mit den Sachzwängen , via Kohl, der mit der politischen Korruption, dann wurden unter Schröder die Tore weit aufgemacht für die Deregulierung und jetzt unter Merkel the same story goes on.

Opfer,Opfer, Opfer allerdings immer von denen da unten verlangt.

Merkel eben als Inkarnation des protestantissimo, des protestantischen Geistes des Kapitalismus.

Eigentlich wissen wir alle, dass es so nicht weitergehen kann.

Eigentlich wissen wir auch, das Europa unter der deutschen Ägide einer Katastrophe zusteuert, die durchaus Ähnlichkeiten mit den Verhältnissen von 1933 aufweist, übrigens auch, mit dem Untergang des Deutschen Reiches, als Appelle an den Durchhaltewillen, Tausende von sinnlosen Opfern sowohl bei den Alliierten als auch bei den Deutschen verursachten ( Vgl dazu “Das Ende“ von Ian Kershaw) Es ist ein Kampf bis in den Untergang,

Danach werden die herrschende Kreise sagen, im Prinzip hatten wir recht, allein die Dosis war noch nicht hoch genug...