RE: Medien und literarische Form | 25.06.2015 | 13:44

Danke für die Rückmeldung. Wenn man nicht mehr weiß, wohin mit all den gekauften Büchern, können eBooks eine Alternative sein. Übrigens gibt es inzwischen eine Reihe von Kleinverlagen, die nur noch digital produzieren. Die noch vorsichtige Tendenz, ausschließlich eBooks herzustellen, kann dazu führen, ohne ein eBook-Lesen nicht mehr auskommen zu können ...

RE: Die Austreibung der Kreativität | 20.06.2015 | 18:48

Es gibt immer wieder bürgerliche Zweifel, besonders an Künsten oder Wissenschaften: "Nutzen" weist aus bürgerlicher Sicht in den Künsten heute besonders auf einen Unterhaltungswert, in den Wissenschaften auf Praxis. Damit sind z.B. Kritik und eine Thematisierung von Grundlagen ausgeschlossen.

Wenn nur Reaktionen messbar sind, z.B. zur Rangerstellung dann steht der Erfolg in der Gesellschaft im Zentrum, nicht aber Kreativität. Diese Reaktionen sind freilich auf etwas bezogen, auf künstlerische, technische oder wissenschaftliche Kreativität, soweit sie wahrgenommen wurde. Deshalb würde man die Einschätzungen der Gesellschaft messen können, mehr nicht. Über Kreativität könnte man hingegen keine Aussage machen, ledidiglich über gesellschaftliche Resonanz ... Mehr ist nicht zu messen.

RE: Die Austreibung der Kreativität | 20.06.2015 | 11:47

Danke, ja, auch Künstler werden in bürgerliche Rolle gedrängt, Nutztiere zu werden ;-) Und, fiel mir heute morgen ein, messen ließe sich durchaus etwas, zwar nicht Kreativität, sondern was die Gesellschaft jeweils für die eigene und von der eigenen Kreativität hält ...

RE: „Modular“ von Helge Bol ist erschienen | 17.06.2015 | 16:44

Sorry, die Hälfte ist nicht angekommen. Das passiert, wenn ich zu schnell tippe ;-)

Danke fürs Hören. Ich hatte mit einem Zwinkern gewarnt ;-) Mainstream ist die Musik nicht. Falls sich eine Frage nach 'Gewöhnung' stellt, nach der 'Herkunft' einer solchen Musik, wird man auf Helge Bols Hompage fündig: http://www.helgebol.de - Dort gibt es Erläuterungen, auch über historische Anknüpfungen ...

RE: „Modular“ von Helge Bol ist erschienen | 17.06.2015 | 15:47

Danke fürs Hören. Ich hatte mit einem Zwinkern gewarnt ;-) Mainstream ist die Musik nicht. Falls eine Frage nach 'Gewöhnung' stellt, nach der 'Herkunft' einer solchen Musik, wird auf Helge Bols Hompage fündig: http://www.helgebol.de - Dort gibt es Erläuterungen, auch über historische Anknüpfungen ...

RE: Die Tragödie der Kultur | 11.06.2015 | 17:17

Im Hinblick auf eine Abgrenzung zur Natur: Jeder Versuch muss scheitern, weil ein Wort Natur logisch gar nicht in einen Gegensatz zu einem Wort Kultur zu bringen ist, es sei denn Kultur bezöge sich auf Metaphysisches.

RE: Die Tragödie der Kultur | 10.06.2015 | 19:20

Danke für die Rückmeldung. Mir lag besonders daran die Schwierigkeiten zu thematisieren, die sich durch Worte Kultur ergeben, sowohl im Hinblick auf Abgrenzungen als im Kontext von Übertragungen, die sprachbedingt nicht zu rechtfertigen sind.

RE: Wer streitet, darf gehen | 16.03.2015 | 18:48

Danke für den Kommentar. Ist es erforderlich, Streit mit Gegifte und Gemeckere gleichzusetzen. Vielleicht findet sich im Netz kaum Streit, sondern überwiegend, wie Sie treffend formulieren, Gegifte und Gemeckre. Zu einem Streit gehören - zumindest nach meinem Ermessen - Argumente. Eine umgangssprachliche Vokabel wie Streitgespräch kann dies deutlich machen. Wagners einfache Texte greifen auf eine 'Natur'-Lyrik zurück, die ihre Gegenstände fast nur noch in Schrebergarten-Idyllen findet. Ob dies für einen gesellschaftlichen Spiegel ausreicht, wage ich zu bezweifeln, auch wenn aus einigen Phrasen eine sanfte bzw. liebliche Ironie zu hören ist ;-)

RE: Wer streitet, darf gehen | 14.03.2015 | 18:40

Sie müssen schon die 'literarische Qualität' der Weidenkätzchen einbeziehen, um meine GLOSSE zu verstehen.

RE: "Männlichkeit ist Krise" | 26.02.2015 | 15:11

Danke für die Erläuterung. Ja, typisch patriarchales Verhalten scheint schwer zu überwinden sein, auch wenn sich die Eigentumsfrage in Bezug auf Frauen zumindest rechtlich seit einigen Jahrzehnten in westlichen Gesellschaften erledigt hat. Aber historisch ist dieser Wandel noch sehr jung ...