RE: Meryl Streeps Rede gegen Donald Trump | 18.01.2017 | 22:45

Hier

https://www.techdirt.com/articles/20161118/17160636087/president-obama-claims-he-cannot-pardon-snowden-hes-wrong.shtml

wird aber gesagt, dass er es doch könne...

Ein altes Gesetz, aber halt noch gültig und auch schon mal angewandt.

RE: Die Stadt gehört uns | 18.01.2017 | 09:08

>>>In der Endphase DDR Teil von dem Einschüchterungsystem STASI werden zu wollen... naja.<<<
Wenn ich das richtig gelesen habe, ist er 1989 im September eingezogen worden.
Ich war 1989 im September mit meiner jungen Familie in Zinnowitz, hatte zum ersten Mal einen FDGB Ferienplatz gekriegt. Wahrscheinlich weil ich die undankbare Aufgabe übernommen hatte, FDGB Beiträge einzukassieren. Vielleicht als Judaslohn, wer weiß.
An eine Endphase der DDR habe ich dort im September auch noch nicht gedacht.
Als es dann wirklich erkennbar war, war auch Holm nicht mehr bei der Stasi.

RE: Es mangelt an allem | 17.01.2017 | 18:58

Hallo Apatit,

Das in diesem Fall dem Denken das Handeln folgen würde, ist ja eine Binse, wie URSUS zu sagen pflegte.
Eigentlich wollte ich ja noch schreiben, dass ich das mit dem NPD Verbot nicht so sehe, hat sich aber nun ja erledigt.
Obwohl die Begründung für dieses Urteil mich recht fassungslos zurückläßt...

RE: Die Stadt gehört uns | 17.01.2017 | 18:49

Und warum nicht?
Hat er damals irgend jemand geschadet, ans Messer geliefert, irgendein Verbrechen begangen?
Ich fand schon 1990 diesen "Stasifragebogen" als gelinde gesagt "problematisch".
Dass man Menschen, die irgendeine Verantwortung tragen sollen, auf eventuelle Stasivergangenheit überprüft, damit komme ich schon klar.
Wenn diese Menschen überprüft werden und es sind Anhaltspunkte erkennbar, muß man denen nachgehen.
Mit diesen Stasifragebögen hat man aber einen ganz anderen Weg beschritten.
Damit reichte eine falsche Angabe, um das ganze Arbeitverhältnis zu annulieren.
Mußte man natürlich nicht machen, hat man vielleicht auch nicht immer gemacht, aber wo ist dabei die Rechtsstaatlichkeit geblieben?
Übrigens gab es damals ( 1990 ) aus anderen europäischen Länder, ich erinnere mich an Frankreich, auch massive Bedenken gegen diese Praxis.

@Juliane Löffler Danke für Ihren Beitrag.

RE: Es mangelt an allem | 16.01.2017 | 14:10

Da gebe stimme ich vollkommen zu.

Siehe mein Kommentar vo 14.04 Uhr

RE: Es mangelt an allem | 16.01.2017 | 14:04

>>>Das Klima ist nachhaltig vergiftet.<<<

Eine Koalition mit der SPD war noch nie gut für die Linke.

Es war eigentlich immer ein vergiftetes Angebot.

1999 Grosse Koalition unter CDU ( Diepgen ) SPD 22,4% PDS 17,7% Grüne 9,9%
2001 Rot Rot unter SPD ( Wowereit ) SPD 29,7% PDS 22,6% Grüne 9,1%
2006 Rot Rot unter SPD ( Wowereit ) SPD 30,8% PDS 13,4% Grüne 13,1%
2011 Grosse Koalition unter SPD (Wowereit ) SPD 28,3% PDS 11,7% Grüne 17,6%
2016 Rot Rot Grün unter SPD ( Müller ) SPD 21,6% PDS 15,6% Grüne 15,2%

Ob sich das mit Holm geändert hätte, weiß ich nicht, es hätte aber mal spannend werden können.

Wahrscheinlich ist FROs Vorschlag noch das Beste, was die Linke tun könnte.

RE: Es mangelt an allem | 16.01.2017 | 13:47

Hier seine Erklärung.

http://www.andrejholm.de/2017/01/16/erklaerung/

...Wir haben die Mieterhöhungen im alten sozialen Wohnungsbau ausgesetzt, eine Initiative zur Verschärfung der Umwandlungsverordnung für den Bundesrat qualifiziert, erste Eckpunkte für eine Reform des alten sozialen Wohnungsbaus formuliert und Gespräche zur sozialen Neuausrichtung der landeseigenen Wohnungsunternehmen geführt...

...Ich trete heute zurück, damit diese Politik weitergeführt werden kann, denn es gibt noch einiges zu tun. Die Wählerinnen und Wähler dieser Koalition werden den Erfolg der Regierung an der Umsetzung des Koalitionsvertrages messen...

RE: Es mangelt an allem | 16.01.2017 | 13:19

>>>Ich stelle fest, es ist offensichtlich gelungen, "die beiden Diktaturen" in einen Sack zu stecken und so zu verpacken, das oben nur noch Stasi rausguckt. Selbst bei Leuten, die sich als kritisch verstehen.<<<

Ich schätze mal, genau so war die ganze Sache auch gedacht...

RE: Drei US-Bomben pro Stunde weltweit | 12.01.2017 | 17:16

Bei Todenhöfer trauen Sie sich wohl noch nicht so richtig?

Oder waren Sie schon so konsequent und haben Ihr Abo gekündigt?

RE: Der Klokampf der CSU | 12.01.2017 | 17:13

Werter Lethe,

>>>Manche Probleme bedürfen nicht der Neuordnung der Welt, sondern einfach eines bisschen Gutwilligkeit aller Betroffenen. <<<
Ein wahrer Satz, gelassen ausgesprochen...
Ich würde alle größeren Männertoiletten, also solche mit Urinalen und normalen Klos, als Unisex deklarieren.
Die bestehenden Toiletten für Frauen würde ich weiterhin existieren lassen, aber dann nur für Frauen zur Benutzung.
Und dann würde ich abwarten, wie sich die Sache entwickelt.
Hätte den Vorteil, dass man nur ein Schild ( bei Männertoilette ) auswechseln müßte.
Mir selbst ist es herzlich egal, ob hinter mir Frauen, Transsexuelle oder andere in die abgeschlossene Kabine gehen, wenn ich am Urinal stehe.
Und ich kann auch verstehen, dass Frauen auf die Männertoilette gehen, wenn sich vor ihrer Toilette eine Schlange gebildet hat, aber der Drang zur Blasenentleerung übermächtig wird.