RE: Wunderbares Doppelspiel | 08.01.2017 | 17:06

>>>Überwindung des Neoliberalismus ist also nicht mehr als ein utopisches Reizwort: der Kapitalismus ist unkaputtbar, ...<<<
Da antworte ich mal mit Ronald M. Schernikau:

der kommunismus wird siegen werden...

RE: Komplexitätsreduktion | 02.01.2017 | 21:33

Sie steigen mit folgenden Sätzen in den Blog ein:
Ob Sie ein Heuchler sind, weiß ich nicht, aber möglich wäre es, zumindest dann, wenn Sie den Artikel für Pegida oder die AfD geschrieben hätten, und den dann ausgerechnet hier veröffentlichen.
Bei medizinischer Inkontinenz gibt es ja Mittel, bei verbaler Inkontinenz sollte vielleicht mal die Redaktion helfend eingreifen...

RE: Unabhängige Direkt-Kandidatur zum Bundestag | 30.12.2016 | 12:35

Ulrich Lange hat vor längeren Zeiten einmal an einen GUARDIAN folgendes geschrieben:


Guardians Repliken / bringen kein Schwein zum Quieken / gehört er doch zu den Gestalten / die als Trolle gern Haare spalten.
So handelt er meist mit Citronen / Kritik hält er für Projektionen / denn für ihn hat es immer den Anschein / andere Meinungen können nur falsch sein.
Er kann nur Kommentare verfassen / um trolligen Frust abzulassen / Und er denkt, so wie ich denk', so isses. / Ach, Guardian, si tacuisses.

Daran musste ich schon oft denken, wenn ich Sie hier lese...

RE: Nachrichtenmosaik Berlin 19.12.16 | 21.12.2016 | 12:48

Werter Gebe,
...hat man nun im Fußraum des Tat-Lkw „Duldungspapiere“ eines jungen Tunesiers gefunden...
Gestern noch erklärte man die Freilassung des ersten Tatverdächtigen damit, dass man keine DNA Spuren von ihm im Fahrerhaus gefunden hätte.
Warum man dabei aber diese Papiere nicht gefunden hat ist mir auch nicht verständlich.
Und warum man dann nach dem Verdächtigen mit verpixelten Bildern sucht, erschließt sich mir noch weniger...

RE: Das ungleichseitige Dreieck | 19.12.2016 | 07:05

Werter Gunnar Jeschke,
Sie schreiben:
...Und aus der Sicht der USA ist es eben strategisch sinnvoller, die Kräfte auf China zu konzentrieren, wenn sie eine Weltmacht bleiben wollen, als sich in einer Reihe scheiternder Regimewechsel und Scharmützel mit Russland zu verausgaben...

Dazu Knut Mellenthin in JW vom 19.12.2016
http://www.jungewelt.de/2016/12-19/012.php

China, Nordkorea und Iran zeichnen sich schon vor dem Einzug des Milliardärs ins Weiße Haus als Objekte einer betont harten und aggressiven Politik ab. Das könnte zwei Zielen dienen: Erstens würde Trump die Mehrheit der Republikaner hinter sich bringen, Entschlossenheit demonstrieren und sich damit gegen den Vorwurf der »Schwäche« wehren, der unvermeidlich käme, falls er das Verhältnis zu Russland wirklich verbessern will. Zweitens könnte der designierte US-Präsident versuchen, auf diese Weise Russland von seinen Partnern China und Iran zu trennen und gegen sie auszuspielen.

RE: Ein Duo für acht Fäuste | 08.12.2016 | 19:31

...als pragmatische Realpolitikerin in einer Regierungskoalition aber nur die schlechteste aller Möglichkeiten...
Können Sie mir auch nur einen Grund nennen, warum die Linke in eine Regierungskoalition mit SPD und Grünen auf Bundesebene eintreten sollte?

RE: Aufruf zum Wechsel | 03.12.2016 | 14:49

Wie kommen Sie außerdem zu Ihrer Formulierung "enttäuschter Linker"?

Warum sollte ich von der Linken enttäuscht sein?

Enttäuscht bin ich von SPD und Grünen, obwohl enttäuscht dafür eigentlich nicht das passende Wort ist...

RE: Aufruf zum Wechsel | 03.12.2016 | 14:36

...Aber bitte schön: wo sehen Sie, die Anderen und Butterwegge denn eine breite Bürgerbewegung die außerparlamentarischen Druck macht?...


Mein Kommentar lautete:
...Da von einer breiten Bürgerbewegung, die außerparlamentarisch Druck macht noch nichts zu sehen ist, würde ich die Linke doch eher als starke Oppositionskraft im Bundestag sehen...

Jetzt noch mal tief durchatmen, sacken lassen und dann antworten.


Nur so am Rand und OT: Wenn ich mich verschreibe, nutze ich die Entf-Taste, um mich zu korrigieren...

RE: Aufruf zum Wechsel | 03.12.2016 | 13:40

Sie haben leider die darauf folgenden Sätze Butterwegges nicht mit zitiert:
...Aber wer auch immer die Regierung bildet: Die solidarische Bürgerversicherung und andere Projekte einer sozialen, humanen und demokratischen Fortentwicklung unserer Gesellschaft sind nur realisierbar, wenn eine breite Bürgerbewegung außerparlamentarischen Druck macht...

Sollte Rot-Rot-Grün gemeinsam kämpfen?Lucy Redler in Zeit.de:
...Die Linke ist angetreten, um Armut, Kriege und dieses kapitalistische System zu überwinden. Wenn sie regiert, dann gestützt auf starke außerparlamentarische Bewegungen, um Leiharbeit, Niedriglohn und Privatisierungen zu beenden, neue Stellen in gesellschaftlich sinnvollen Bereichen zu schaffen, die großen Banken und Konzerne zu vergesellschaften und die Gesellschaft nicht nach Profit, sondern nach den Bedürfnissen von Mensch und Natur auszurichten...

Da von einer breiten Bürgerbewegung, die außerparlamentarisch Druck macht noch nichts zu sehen ist, würde ich die Linke doch eher als starke Oppositionskraft im Bundestag sehen.


Ganz abgesehen von den Dingen, die Flegel erwähnt.

Und da ist Wagenknecht nun einmal die Beste.


Und das sehen alle Menschen, mit denen ich im Rahmen meiner Parteizugehörigkeit zu tun haben, genauso.
Sie können das nun alles wegwischen und Ihre Erkenntnisse der bürgerlichen Presse dazu bemühen, es wird ihr Wunschdenken bleiben...