Robert Zion

Gruenen-Politiker, Publizist
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Robert Zion
RE: Deeskalieren, Stabilisieren, Kooperieren | 22.03.2014 | 07:35

Ich habe diese Diskussionen mit einschlägigen Grünen-Gegnern hier schon vor langer Zeit geführt und halte sie daher für fruchtlos. Sie dürfen ihre Abneigungen natürlich auch hier weiter äußern, selbst, wenn dies nichts mit unserem Beitrag zu tun hat.

Was die Grüne Haltung zu den Faschisten in der Ukraine betrifft, so hat der Bundesvorstand der Grünen dazu beschlossen: "Unsere Unterstützung gehört allen demokratischen Kräften in der Ukraine. Wir sehen, dass es innerhalb der Protestbewegung auch rechte und rechtsradikale Kräfte gibt, die versuchen, diese Bewegung zu beeinflussen. Diese kritisieren wir deutlich und fordern, dass sie von allen Akteuren in der EU und in der Ukraine entschieden zurückgewiesen werden."

Darüber hinaus empfehle ich zu dem Thema ein Interview mit dem Präsidenten der Jüdischen Konföderation der Ukraine und Vizepräsidenten des Jüdischen Weltkongresses (http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18695) sowie ein Interview mit einem der Ukrainischen Oberrabiner Bleich (http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/18637). Hier bekommen sie eine Einschätzung des Gefahrenpotentials von Leuten, die die Situation unmittelbar erfahren und deren Leben mehr oder weniger von Stabilität in der Ukraine abhängt. Falls ihnen Stabilität bis zu den Wahlen und das Verhindern eines womöglich blutigen Bürgerkriegs mit erheblichen Eskalationsgefahren am Herzen liegt.

RE: An die "Monitor"-Redaktion | 06.04.2013 | 09:36

Dieser Beitrag wurde mir 3 Mal gemeldet. Ich lasse ihn als "Dokument" stehen

RE: Am Anfang war die Politik | 17.02.2013 | 12:24

Warum wundert mich das nicht? Wie Martin Heidegger und Carl Schmitt, so muss auch dieser deutsche Papst des Spinozismus gehasst haben:

„Wer die Philosophie nicht von der Theologie zu trennen vermag, streitet, ob die Schrift der Vernunft, oder umgekehrt die Vernunft der Schrift untergeordnet sein solle; d.h. ob der Sinn der Schrift der Vernunft, oder ob die Vernunft der Schrift anbequemt werden müsse. Letzteres wollen die Skeptiker, welche die Gewissheit der Vernunft leugnen; Ersteres die Dogmatiker. Beide irren in hohemMaasse, wie aus dem Bisherigen erhellt; denn in beiden Fällen muss entweder die Vernunft oder die Bibel verderbt werden. Denn ich habe gezeigt, dass die Bibel keine philosophischen Dinge, sondern nur Frömmigkeit lehrt, und dass Alles, was in ihr enthalten ist, dem Verstände und den vorgefassten Meinungen der Menge angepasst ist. Will man sie daher der Philosophie anpassen, so muss man den Propheten Vieles andichten, an das sie nicht im Traume gedacht haben, und man wird ihre Meinung falsch verstehen. Macht man aber die Vernunft und Philosophie zur Dienerin der Theologie, so muss man die Vorurtheile des niederen Volkes aus alten Zeiten wie göttliche Dinge behandeln und damit seinen Geist anfüllen und verdunkeln. So werden beide Theile Unsinn reden, der eine mit Vernunft, der andere ohne solche.“ [Baruch Spinoza: Theologisch-politischer Traktat, 1670, 15. Kapitel, Beginn].

RE: Selektive Wahrnehmung | 10.02.2013 | 17:46

@Weinsztein und @ Fahrwax. Jakob Augstein meinte neulich zu mir auf Facebook, er lösche regelmäßig die schlimmsten Einträge auf seiner Seite, denn im Internet sammelten sich eben auch die "Entgrenzten". Zu denen zählen Sie offensichtlich auch, denn mit ihren permanenten Unterstellungen zeigen Sie nur, dass Sie nicht mehr alle Latten am Zaun haben (was ja wohl Voraussetzung von Entgrenzung ist). Was Sie also "halten" oder "empfinden", behalten Sie besser für sich, oder begründen Sie es. Wenn Sie glauben, Menschen in der Politik müssten sich aus dem Anonymen heraus alles gefallen lassen, ohne sich zu wehren, dann sind Sie schief gewickelt.

RE: Von einer Ent-Scheidung des deutschen Volkes | 26.01.2013 | 18:05

Nietzsche muss man zu lesen wissen. Kein einziges Wort darf man ihm glauben, oder gar im gar Entwurf einer positiven, systematischen Philosophie unterstellen. Nietzsche ist der Dekonstrukteur des 19. Jahrhunderts. Ein Jahrhundert voller übler Saaten im Geiste: Rasse, Nation, Kolonie, Historie. Selbst in "Rom und Jerusalem" des links-zionistischen Moses Hess ist diese Saat aufgegangen. Nicht zu reden von der ganzen "Hegelei" (Heinrich Heine).

RE: Die beschnittene Debatte | 19.12.2012 | 13:38

@ELISREA. Sie schrieben:

"Es war NIE in Deutschland normal (im Sinne von "es entspricht der Norm") Jungen zu beschneiden und es war und ist nie natürlich, weil es unserem naturgegebenen Mitleid und unserem elterlichen Beschützerinstikt zutiefst zuwider ist gesunde Kinder zu verletzen.
[...] Wenn eine Änderung nicht von oben möglich ist, dann aber von unten bzw. aus der Mitte. Ich glaube, dass das viele gemeinsam schaffen können."

Ich weiß nicht, ob Sie dies verstehen können, aber mir ist es beim Lesen ihrer Worte eiskalt den Rücken runtergelaufen...

RE: Die Energiewende und die Gesellschaft der (nahen) Zukunft | 05.06.2011 | 08:47

Kluge Bemerkung. Die Werbeindustrie - eine gigantische institutionalisierte Lügerei und Maschinerie zur Erzeugung materieller Ersatzbedürfnisse - führt uns in ein kulturelles Desaster.

RE: Die Energiewende und die Gesellschaft der (nahen) Zukunft | 05.06.2011 | 08:45

In einem Beitrag für den Newsletter des bundesweiten Netzwerkes Grundeinkommen von 2007 habe ich dies erläutert: www.robert-zion.de/downloads/Die_Gespenster_der_Vergangenheit.pdf

RE: Die Energiewende und die Gesellschaft der (nahen) Zukunft | 05.06.2011 | 08:29

Hallo zusammen. Zur Erläuterung einiger hier gestellter Fragen. Dieser Text könnte einiges verdeutlichen: www.robert-zion.de/downloads/Thesen_Oekologie_Soziales_Zion_25-05-11.pdf

Hier zum Wandel der Arbeitswelt: www.robert-zion.de/downloads/Carola_Moeller_06_2001.pdf

Und hier ein längerer, Zusammenhänge darstellender Text: www.robert-zion.de/downloads/Die_Zeit_die_uns_bleibt.pdf

Sehr zu empfehlen sind die Texte zur Ökonomie von Georges Battaile: www.wehavephotoshop.com/PHILOSOPHY%20NOW/PHILOSOPHY/Bataille/Bataille.Georges.-.Die.Aufhebung.der.%D6konomie.pdf