rocky.raccoon

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RE: Verantwortung abbekommen | 13.02.2012 | 14:38

In der Tat denke ich, dass man den erfolgreich durchgeführten Bürgersentscheid als ein Zeichen funktionierender direkter Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen werten kann.
Jedoch bezweifle ich, dass es bei diesem Votum davon sprechen kann, es hätte den richtigen getroffen. Erst wurde der OB als die sprichwörtliche Sau durch Duisburg gejagt - sicher auch zum Eigennutz seiner politischen Gegner - jetzt hat man endlich dafür gesorgt, dass er aus der Stadt gejagt wird. Ich schließe mich Zeitleser an, dass dies in keiner Weise einen Neuanfang für Duisburg bedeutet. Die anhängigen Verfahren sollten dafür Beleg genug sein. Das einzige, was nun öffentlich geklärt ist, die die Schuldzuweisung, die faktisch Verantwortlichen wissen sich nun vor öffentlich-medialer Verfolgung sicher, da mit dem Sündenbock auch das Übel aus der Stadt vertrieben geglaubt wird.
Der Vergleich mit Wulff ist ein Verweis, den auch ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

RE: Verantwortung abbekommen | 13.02.2012 | 14:38

In der Tat denke ich, dass man den erfolgreich durchgeführten Bürgersentscheid als ein Zeichen funktionierender direkter Bürgerbeteiligung an politischen Entscheidungen werten kann.
Jedoch bezweifle ich, dass es bei diesem Votum davon sprechen kann, es hätte den richtigen getroffen. Erst wurde der OB als die sprichwörtliche Sau durch Duisburg gejagt - sicher auch zum Eigennutz seiner politischen Gegner - jetzt hat man endlich dafür gesorgt, dass er aus der Stadt gejagt wird. Ich schließe mich Zeitleser an, dass dies in keiner Weise einen Neuanfang für Duisburg bedeutet. Die anhängigen Verfahren sollten dafür Beleg genug sein. Das einzige, was nun öffentlich geklärt ist, die die Schuldzuweisung, die faktisch Verantwortlichen wissen sich nun vor öffentlich-medialer Verfolgung sicher, da mit dem Sündenbock auch das Übel aus der Stadt vertrieben geglaubt wird.
Der Vergleich mit Wulff ist ein Verweis, den auch ich nicht wirklich nachvollziehen kann.

RE: Grün bräunt, ohne rot zu werden | 25.12.2011 | 12:39

BW und die CDU sind auch nur Beispiele gewesen, da sich der Eintrag insgesamt mit BW beschaeftigt. Natuerlich ist es richtig, dass sich die Schnittmenge mit den (Alt-)Braunen nicht nur mit der CDU/CSU ergibt, die trotzdem gerne am Rand rechts aussen fischen gehen. Die Blindheit fuer rechte Machenschaften ist ja nicht erst jetzt auffaellig. Die Konzentration auf islamistische und linksradikale Terroristen und potentielle Unruhestifter wurde zu einem Fokus der oeffentlichen und politischen Aufmerksamkeit, waehrend die Altnazis offen in der BRD unterwegs waren und sich neue braune Truppen heranzogen.

RE: Grün bräunt, ohne rot zu werden | 23.12.2011 | 14:12

Es ist doch etwas fragwürdig ein Kriegsverbrechen dermaßen klein zwinkern zu wollen.

RE: Grün bräunt, ohne rot zu werden | 23.12.2011 | 14:10

Ist es nicht etwas zu schnell gesagt, die Grünen und die SPD sofort in den braunen Filz zu schieben, nur weil eine Reaktion auf diese Problematik bisher nicht erfolgte?
Abgesehen davon ist Baden-Württemberg doch auch bekannt für seine schwarz-braunen Affiliationen, man denke nur an Hans Filbinger und Herrn Oettinger.