Deutsche Politik muss sich heraushalten

Giftgasproduktion Die deutschen Unternehmen Immhausen Chemie und Kolb AG hatten in den 1980ziger Jahren Produktionsstätten für Giftgas, in Sammara, Irak, und Rabita, Libyen gebaut.
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Gut das der Wahlkampf so gemütlich vor sich hin-döst. Das die Stimmen an die Partei vergeben werden, die die meiste Sonne verspricht ist jetzt schon klar. Erst kommt immer die Wahl und dann geht's an bezahlen.

Selbst der etwas erfolglose Rechtsanwalt aus Bonn mit seiner skurilen Partei hält sich momentan als Aussenminister ungewöhnlich zurück. Ob das mit einem seiner Vorgänger zu tun hat dessen Fallschirm sich nicht öffnete ist allerdings noch unklar. Auch sein Vorgänger mit den Turnschuhen, der von der anderen skurilen Partei, lässt nichts von sich hören. Scheinbar ist all diesen Atlantik-Brüdern dieses ganze Giftgasgeschichte etwas zu heiß.

In den 80ziger Jahren bauten nämlich zwei deutsche Unternehmen erst für den Alibaba in Bagdad und dann für den Wüstenzampano in Libyen Produktionsstätten zur Herstellung von Kampfmitteln der besonderen Art. Ganz im Sinn deutscher Tradition und so als glaubten sie, daß diese Kampfmittel dann eigentlich gar nicht verwendet würden und als hätten sie diese Fabriken einfach zum Spaß in die Wüsten gebaut. So eine Art Fatamorgana oder so...

Es handelte sich um die Firmen Immhausen Chemie und die Kolb AG. Die damals verantwortlichen Manager wurden zärtlich von einem verständnisvollen Gericht rechtskräftig wegen Verstoß gegen das Kriegswaffengesetz verurteilt. Heute sind die ja wieder frei verfügbar. Vielleicht sollten die beiden quirligen Männchen aus Frankreich und England, diese Kollegen von dem erfolglosen Rechtsanwalt, mal bei diesen verurteilten Kriegswaffenverbrechern vorsprechen was eigentlich aus den ganzen Kanistern geworden ist die damals in deren Fabriken gefüllt wurden. Der Herr Immhausen ist sicher gesprächig. Und ja, die alAmbar Provinz ist ja auch so schön nah an der syrischen Grenze. Vielleicht haben die Alibabas ja ein paar Kanister schnell im Wüstensand verbuddelt. Mann kann ja nie wissen ob das Zeugs nicht noch mal zu gebrauchen ist.

Ein bischen miteinander sprechen wird nötig sein weil sich der Friedensnobelpreisträger, Barak Hussein ja so ein herrliches intellektuelles Eigentor mit seinem "rote Linie Spruch" geschossen hat. Sonst endet nämlich alles im GAU. Das allseitsbeliebte Tomahawk Stakkato scheint ja fast schon unweigerlich. Kein Wunder bei so vorlauter politischer Inteligenz.

Naja, die Freiheitskämpferterroristen erden wie gewohnt schön in Deckung bleiben und dann, wenn die Tomahawks alle sind, aus ihren Erdlöchern kriechen um dann in den Ruinen die überlebenden Aleviten in Ruhe massakrieren zu können. Die Taktik hatte auch wunderbar bei den Kosovo-Albanern geklappt als sie unzählige Roma und Ahskali und Serben massakriert und bestenfalls unter dem betroffenen Blick der NATO vertrieben hatten. Also lasst uns hoffen das nicht noch mal "aus Versehen" eine chinesische Botschaft in Schutt und Asche gelegt wird, so wie damals in Belgrad. Irgendwann werden selbst die Chinesen dann sauer.

Mit besten Grüssen an die Opposition im Bundestag wünsche ich hier meiner Hoffnung Ausdruck verliehen zu haben das sie doch die deutsche Verantwortung aus der Hinterlassenschaft der Kohl Area noch aufgreift bevor sich eventuell herausstellt das es eigentlich um Giftgas gehandelt hat das in einer Fabrik im Irak oder Libyen hergestellt wurde die mit deutscher Hilfe errichtet wurde.

wikipedia gewäsch google babbelei

rosa rosa
09:46 27.08.2013
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