Rotherbaron

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Rotherbaron
RE: Freiheit für die Wiese! | 05.01.2020 | 11:46

Ja, schicken sie mir eine Website, die unabhängig ist, nicht von der WKA-Branche gesponsert und mich überzeugt. Und: Natürlich gibt es Kulturlandschaften. Nach Ihrer Argumentation dürfte es auch für Autobahnen, Flughäfen und Industriegebiete keine Beschränkungen mehr geben, da ja eh alles kaputt ist. Ich bin früher viel gewandert und habe Tiere beobachtet: Ich kann Ihnen sagen: Im Hunsrück gab es viel Natur!- Ihnen scheint das fremd zu sein.

RE: Freiheit für die Wiese! | 05.01.2020 | 11:23

Hier noch ein paar Fakten zur Windkraft. Ich warte immer noch darauf, dass sie mit stichhaltigen und nachvollziehbaren gegenargumenten entkräftet werden:https://rotherbaron.com/2019/08/09/das-windstromkartell/

RE: Freiheit für die Wiese! | 05.01.2020 | 11:19

Ich bin weder erzkonservativ noch hänge ich mir ein Naturschutzmäntelchen um. Ich fahre noch nicht einmal Auto und bin Veganer. Ich mag mich nicht von Leuten beschimpfen lassen, da mittels WKA ihren Konsum auf dem Rücken der Natur retten wollen. Ich sehe die Naturzerstörung durch WKa mit größter Sorge. Es sind die naturvergessenen Städter, die sich mit ihrer Liebe zu WKA ein grünes Mäntelchen umhängen. Hierzu Nico Paech, einer der bekanntesten Nachhaltigkeitsforscher: "Die Kollateralschäden der sog. Energiewende sind selbst zu einem ernsten Nachhaltigkeitsproblem gediehen, insbesondere die Zerstörung letzter Natur- und Kulturlandschaften. Überdies wohnt derart additiven Lösungen eine gewissensberuhigende Alibifunktion inne. Durch sie lässt sich all das ausblenden und somit gegen Wandel immunisieren, was im toten Winkel symbolischer Nachhaltigkeitskulissen fortwährend neue Rekorde an Zerstörung verzeichnet. Während der aufdringlich sichtbare Zuwachs an Windrädern, deren Beitrag zur CO2-Minderung übrigens erschreckend bescheiden ist, zur Visitenkarte des Klimaschutzmusterschülers Deutschland gereifte, konnten der Flugverkehr, Kreuzfahrten, eine sagenhafte Flut an Plastikverpackungen, immer mehr und größere PKW sowie der Elektronikverbrauch nebst -schrott ungehindert zu einem Desaster ganz neuen Ausmaßes wuchern." (Nico Paech im Interview mit Ruhr-Trailer)

RE: Freiheit für die Wiese! | 05.01.2020 | 11:12

Sehr geehrter Herr Leusch, wo nehmen Sie diese Informationen her, die sich in keinster Weise mit der Realität decken? - https://www.erneuerbareenergien.de/landschaftsschutz-begruendet-kein-totalverbot-fuer-windkraft

Schon jetzt steht jedes 5. der insgesamt 30 000 WKA in einem Schutzgebiet. Gerade vor 2 Jahren, wurde eigens der Artenschutz für die Windkraft eingeschränkt. Und: Die Fläche der 16 Nationalparks in Deutschland beträgt 1.047.859 Hektar. Ohne die marinen Gebiete von Nord- und Ostsee sind es aber nur 214.588 ha, was lediglich 0,60 % Fläche Deutschlands entspricht. Selbst da gab es noch Begehrlichkeiten auch die Nationalparks mit WKA zu bestücken. Landschaftsschutz gibt es überhaupt keinen mehr. Gerade schickt sich Hessen an, eines der ältesten Naturschutzgebiete, den Reinhardswald für 50 WKA zu einem großen Teil abzuholzen. Der Odenwald - ein UNESCO-Geopark wird gerade abgeholzt, um hunderten von WKA Platz zu machen. Der Soonwald im Hunsrück war sogar mal als Nationalpark im Gespräch. Er wurde in einziges Industriegebiet mit hunderten von Windrädern umgebaut. Ich wohne hier an einem so genannten Windpark für den alter Mischwald großflächig abgeholzt wurde. Mir ist kein einziges Windrad in einem Gewerbegebiet bekannt. Auch im Schwarzwald wird geholzt. Es tut mir Leid: Wunschdenken hat doch sehr wenig mit der Realität zu tun: https://www.regenwald.org/petitionen/1184/keine-windkraftanlagen-im-wald

RE: Abschied vom Neoliberalismus? | 29.11.2019 | 18:32

Die Grünen haben im Rahmen ihrer Begeisterung für einen grünen Kapitalismus jeden Natur- und Artenschutz fallen lassen. Der New green deal wird zu einem größeren ökologischen und sozialen Schaden führen als der übliche Kapitalismus gegen den es Widerstände gibt. https://rotherbaron.com/2019/06/23/inneres-und-aeusseres-wachstum/

RE: Zögern erlaubt | 29.11.2019 | 18:24

Die Konsum- und Wachstumsorientierung ist DAS Problem. Da stimme ich zu. Um diese zu retten, setzen Parteien wie die Grünen auf den New Green Deal: Konsumiert weiter und baut die letzten Landschaften und die Natur insgesamt in "Energielandschaften" (also tote und raumgreifende Freiluftkraftwerke um). So wird die Versöhnung von Ökonomie und Ökologie gesehen. Für die Vorgärtchen werden dann Bienenwiesensamen verschenkt. Dazu gibt es Alternativen. Allerdings nur mit einer Überwindung der Wachstumsideologie Meine Gedanken dazu: https://rotherbaron.com/2019/06/23/inneres-und-aeusseres-wachstum/

RE: Zögern erlaubt | 29.11.2019 | 18:18

Danke für diesen klugen Artikel, der gut tut in Zeiten aufgeregter Hysterie, die keine Zeit mehr zum klugen Abwägen lässt. Ja: Der Klimawandel ist da. Er muss verlangsamt werden. Ein Weiterso darf es nicht geben. Aber mein Eindruck ist: Es soll eine Panik und Hysterie erzeugt werden, die den Menschen das Denken und Abwägen erschwert. Warum? - Um Produkte mit Gewalt in den Markt zu drücken, wie beispielsweise die Windkraft und auch die E-Autos. Deren ökologischen und sozialen Schattenseiten sind für jeden aufmerksamen und selbst denkenden Menschen offensichtlich. Auch, dass es ganz andere und klügere Lösungen gibt. Aber nur durch Panik lassen sich die Fakten erfolgreich ausblenden. Jeder, der gegen diese Industriezweige ist oder mal kritische Fragen stellt, wird als Klimaleugner an den Pranger gestellt. Diese Fokussierung verhindert, dass Natur und Klima zu ihrem Recht kommen.

RE: Kleine Nadelstiche | 22.09.2019 | 16:29

Gefällt mir sehr. Ich kann diesen Überlegenheitsgestus der "Eliten" auch nur schwer ertragen.... Ein Abitur macht noch keinen Menschen!

RE: Eine Menschheitsaufgabe | 22.09.2019 | 16:25

Es stehen sich nicht nur "Apokalyptiker" und "Integrierte" (we das auch sein mag) gegenüber, sondern vor allem Natur- und Klimaschützer. "Klimaschutz" ist im Grunde genommen ein anthroposzentriches Konzept, das oft genug nichts ist als eine Legitimation für Naturzerstörung ist . Beispiele: "Öko"diesel, Lithium-und Kobaldabbau für unsere E-Mobilät und die Windenergie. Es ist an der Zeit, die Natur, die Ökosysteme ins Zentrum zu rücken ...Ja, aber die bringen kein Geld. "Klimaschutz" ist eine wunderbare Gelddruckmaschine, Naturschutz verlangt eine Einschränkung des Konsums und des Wachstums. Hierzu meine Gedanken: Hegel. die Dinosaurier und wir

RE: Eine Menschheitsaufgabe | 22.09.2019 | 16:25

Es stehen sich nicht nur "Apokalyptiker" und "Integrierte" (we das auch sein mag) gegenüber, sondern vor allem Natur- und Klimaschützer. "Klimaschutz" ist im Grunde genommen ein anthroposzentriches Konzept, das oft genug nichts ist als eine Legitimation für Naturzerstörung ist . Beispiele: "Öko"diesel, Lithium-und Kobaldabbau für unsere E-Mobilät und die Windenergie. Es ist an der Zeit, die Natur, die Ökosysteme ins Zentrum zu rücken ...Ja, aber die bringen kein Geld. "Klimaschutz" ist eine wunderbare Gelddruckmaschine, Naturschutz verlangt eine Einschränkung des Konsums und des Wachstums. Hierzu meine Gedanken: Hegel. die Dinosaurier und wir