Rotherbaron

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Rotherbaron
RE: Gefährliche Hasswelle | 26.06.2018 | 07:58

Ein mutiger Text in Zeiten des Hasses. Ich sehe ein Europa des Rassismus und der Abschottung. Anstatt die Probleme der Menschen: Armut, soziale Spaltung, Naturzerstörung...anzugehen, werden , wie der Autor schreibt, wehrlose Minderheiten als Zielscheibe angeboten. Das lenkt von der eigenen politischen Unfähigkeit ab und begeistert viele: Viel zu viele, die weiterhin auf Kosten des globalen Südens leben wollen und viele, die nicht verstehen, dass die Schuldigen für Ihre Misere nicht in den Schlauchbooten auf dem Mittelmeer, sondern im den Chefetagen von Politik und Gesellschaft sitzen.

RE: Leistungssport und Leistungsgesellschaft | 15.04.2018 | 09:38

Danke für die Kommentare und iDog für den Buchtipp. Ganau das ist ja mein Ansatz: Mit dem Fokus auf den Leistungssport wird suggeriert, dass bei uns Macht und Einfluss auf Leistung beruht. Dass dies nicht der Fall ist dämmert jedem, der schon ein paar Jahre auf der Welt herumläuft ...

RE: Lieber wegsehen | 12.04.2018 | 20:38

Wichtiger Hinweis!- Danke!- Man bekommt diese Tierquäler nur über das Geld. Esst weniger oder besser gar kein Fleisch! Das sind Leichenteile gequälter Mitwesen. Und auch Bio-Schweine sterben genauso grausam in den gleichen Schlachthöfen. Homo bestialis- Der Schlachthof als moralischer Offenbarungseid

RE: Das Ende des weißen Mannes, bitte | 12.04.2018 | 20:27

"All das zeugt nun gerade nicht von einer Krise des Mannes. Vielmehr zeigt es, wie aggressiv und gewalttätig Geschlechterentwürfe sind und mit welchen Mitteln sie aufrecht erhalten werden, auf weltpolitischer wie auf feuilletonistischer Bühne. Nur wenn Männer wie Jens Jessen damit aufhören, sich als Opfer in der Krise zu inszenieren, können wir anfangen, uns über diese Entwürfe zu unterhalten. Und das ist dringender denn je."

Dem ist absolut zuzustimmen!!!!! - Den Anti-Feminismus und dieses Opfergeheule bestimmter Männergruppen muss man immer im Zusammenhang mit dem überall in Europa und in der Welt aufblühenden rechten Populismus sehen. Und diese erschreckende politische Tendenz wird von alten, weißen, verbitterten, nicht sehr sensiblen oder klugen Männern mit narzißtischen Störungen getragen.Diese sind es, die "Männlichkeit" in eine Krise stürzen und es peinlich machen könnten, ein Mann zu sein. Aber Gott sei Dank gibt es ja Alternativentwürfe!

RE: Naturfreundchen | 12.04.2018 | 20:17

Es mag ja einige Heuchler, Klimawandelleugner und Feiertagsnaturschützer unter den Windkraftgegenern geben. Dieser Beitrag greift aber in vielerlei Hinsicht zu kurz: Der Tod vieler Vogelarten durch Katzen und Fensterscheiben ist kein Argument, bestimmte, streng geschützte Arten durch Windkraftanlagen töten zu dürfen. Zumal mir keine einzige Katze bekannt ist, die schon einmal einen Seeadler, Rotmilan oder Seeadler erlegt hätte. Auch an Fensterscheiben kommen die genannten Arten so gut wie nicht zu Tode. Dies gilt auch für Eulen und Fledermäuse. Aber bei Nicht- Vogelschützern ist halt Vogel gleich Vogel.

Auch das Argument der viel zu vielen Straßen (die ich auch für einen großen Fehler halte, ebenso wie das Ausweisen immer neuer Neubaugebiete während die Dorfkerne vergammeln), ist kein Argument für Windkraftanlagen. Ich sehe da keinen Zusammenhang. Das würde bedeuten, dass man, da es ja Mülldeponien gibt, die häßlich sind, man zusätzlich auch noch Müll in den Wald werfen kann.

Nun kommen wir mal noch zur "Steckdose": Die ca. 30 000 Windkraftanlagen in Deutschland decken im Jahresdurchschnitt allenfalls 16 % des Strombedarfs. Der Rest kommt aus konventionellen Kraftwerken, da Windkraft nicht grundlastfähig ist und ein ständiges Backup braucht (denn der Wind weht bekanntlich wann und wie er will). Speichermöglichkeiten Fehlanzeige, auch wenn von den Windkraftjüngern anderslautende Märchen erzählt werden.

Schon jetzt sind ganze, einstmals weite und fast unberührte Landstriche praktisch zerstört und in gigantische Industriegebiete umgewandelt worden, z.B. der Hunsrück und der Vogelsberg. Wälder, in denen zuvor noch nicht einmal ein Pilz gepflückt werden durfte und illegal gebaute kleine Pensionärshütten aus "Naturschutzgründen" abgerissen werden mussten, werden für die Windkraft großräumig gerodet, planiert und mit gigantischen Industrieanlagen zugestellt. Da fragt man sich schon, was der Natur- und Landschaftsschutz in diesem Land noch wert ist. Und zwar zu Recht!! Kein Industriezweig hat es bislang geschafft, in diesem Ausmaß Natur und Landschaft zu vernichten und dass für eine unsichere, immens teure und darüber hinaus auch noch unsoziale Art der Stromerzeugung. Ich bin übrigens Vegetarier und habe aus Überzeugung keinen Führerschein... Ich bin für ein Windkraftmoratorium und eine ehrliche Sichtung aller unabhängigen Expertisen, die wir zum Thema haben. Und: Unsere Windparkbetreiber, die ja vorgeben "Klimaschützer" zu sein, fahren die dicksten Benzinfresser im ganzen Umkreis. Soviel zu Lüge und Wahrheit!

RE: Merkel 2.0 | 21.02.2018 | 09:43

Was mich ärgert: AKK steht als Sauberfrau des linken Flügels der CDU da. Dabei ist sie in erster Linie eine konservative Katholikin, die nicht aus Motiven sozialer Gerechtigkeit für den Mindestlohn gestimmt hat, sondern aus einem christlich-paternalistischen Fürsorgegedanken. Ihre Skandale werden auch gerne unter den Teppich gekehrt. Hier meine Einblicke in die Karriere der AKK: https://rotherbaron.com/2018/02/20/die-musterschuelerin/

RE: Klartext. Haltung. SPD - Teil 2 | 11.02.2018 | 10:58

Ich bin auch voll und ganz für die personelle Erneuerung. Hier meine Vorschläge;Neue SPD- MinisterInnen- Vorschläge

RE: Die Logik der Mitte | 11.02.2018 | 08:44

Eine gute und interessante Analyse, die ich gerne gelesen habe. Mit ihrem "Tanz um die Mitte" hat die SPD ihre linke Seele verkauft. Man kann diese Entwicklung nicht vom Personaltableau, das jetzt für die Groko im Gespräch ist, trennen. Olaf Scholz ist DER Agenda-Vertreter und Rente-mit-67-Kämpfer. Scholz: Das ist nicht Mitte, sondern Mitte-Rechts. Dabei hat die SPD sympathische, sogar im eigentlichen Sinne sozialdemokratische PolitikerInnen. Ich habe mir mal mein eigenes "Dream-Team zusammengesetellt: https://rotherbaron.com/2018/02/10/neue-spd-ministerinnen-braucht-das-land/

RE: Der mögliche Sozialismus | 07.02.2018 | 21:04

Ich empfinde auch immer noch die Mauern im Kopf ..In der Generation, die wie ich ihre Jugendzeit mit der Mauer durchlebt hat, gibt es grundlegend andere geschichtliche Erfahrungen. Die Student*innenbewegung hat im Osten nicht stattgefunden, dafür gab es dort die altbackene " Hausfrauenehe" des Westens nicht. DerGesamtschulkampf stößt bei Ostdeutschen auf Unverständnis. Ihrer Meinung nach hatten sie eine Art Gesamtschule... Dass sie aber über 10% der Kinder auf Hilfsschulen abgeschoben haben und viele Kinder mit Behinderung als "bildungsunfähig" galten, wird verdrängt. Der "Internationalismus" der DDR hatte gar nichts mit unseren Westdebatten um Multikulturalität gemein. Er war von oben verordnet und bot noch genügend Rassismus Raum, der sich jetzt hier und da wieder Bahn bricht .... Ja, wir brauchen Überlegungen zum Sozialismus, aber aus der DDR-Mottenkiste soll er bitte nicht kommen.

RE: Hartz IV: SPD schaufelte sich eigenes Grab! | 07.02.2018 | 20:42

Mit Olaf Scholz und Martin Schulz bleibt soziale Gerechtigkeit eine Worthülse: https://www.freitag.de/autoren/rotherbaron/auf-dem-weg-in-die-schu-o-lzokratie