Rotherbaron

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Rotherbaron
RE: Hat der Journalismus einen schlechten Ruf? | 15.11.2017 | 13:49

Die Frage ist: Warum könnte der Journalismus einen schlechten Ruf haben?". Hier ein Esay zum Thema: https://rotherbaron.com/2017/11/15/manipulativer-journalismus/

RE: Der Verlierer steht fest | 18.04.2017 | 12:05

Ich stelle die Frage, ob die die in Deutschland für den Dektator und die Diktatur gestimmt haben, wirklich "Irre" sind oder ob unsere Art von "Integration" voll versagt hat: https://www.freitag.de/autoren/rotherbaron/unser-erdogan-ist-auch-euer-erdogan

RE: Siegerin im Zahlenlotto | 27.03.2017 | 18:37

Haben nicht auch kleine Länder Kompetenz verdient?- Es gibt kompetente Minister an der Saar. Der Justizminister und Umweltminister gehört leider nicht dazu. Deshalb muss nicht auch noch in der Bildung jemand sitzen, der kompetenzfrei ist ;-)

RE: Siegerin im Zahlenlotto | 27.03.2017 | 14:20

Stimmt nicht: Der Justizminister im Saarland hat kein Rechtsstudium. Er hat eine Ausbildung zum Finanzfachwirt. Von einem Richter-und Staatsanwaltprotest habe ich noch nichts gehört. Im Allgemeinen ist es so, dass man wohl in keinem Beruf solch geringen Kompetenzen braucht wie in der Politik: Es genügt Machtinstinkt und ein Parteibuch, so scheint es.

RE: Zehn Thesen zum literarischen Realismus | 24.03.2017 | 09:52

Ausführlichere Überlegungen zum Thema finden sich in meinem Blog, auch die Vorstellung von Büchern. Links am Ende des Artikels.

RE: Zehn Thesen zum literarischen Realismus | 24.03.2017 | 09:49

Es geht mir nicht darum, einzelne AutorInnen "runterzumachen ", sondern um die Tendenz der Grossverlage, nur noch Realistisches verlegen zu wollen. Auch die Tendenz der Lektorate in diese Richtung zu arbeiten, zu beraten. Das nimmt den AutorInnen den Mut, andere Schreibweisen auszuprobieren, Verfremdungen, fantastische Elemente einzubauen. Ich höre das von AutorInnen, dass ihr Buch nicht verlegt wurde, weil es sich keinem festen Genre zuordnen lässt. Auch Klischees gehören dazu. Eine Autorin erzählte mir von einem Gespräch mit einer Lektorin, die sagte: Das Gespräch mit dieser Marktfrau ist unrealistisch. So kluge Dinge würde eine Marktfrau nie sagen. ... Es geht nicht um die Reflexion von Realitäten, sondern um realistische Darstellung. Und dies beschränkt die Vielfalt der Ausdrucksformen. Realismus als Marktkonformität.

RE: Zehn Thesen zum literarischen Realismus | 24.03.2017 | 08:54

Herzlichen Dank für den ausführlichen Kommentar. Meine Polemik bezieht sich ausschließlich auf die Realismen in der deutschen Literatur. Die russische Literatur, die ich sehr verehre, ist definitiv nicht gemeint.. Dostojewskji, Tolstoi, Lermontow ... rühren an die großen Fragen des menschlichen Seins. Es gibt auch viele Werke des deutschen Realismus, die ganz gross sind. Die "Verdammnis" zielt auf die unsägliche Entwicklung, das fast nur noch im engen Sinne Realistisches als Literatur geadelt wird. Alles andere ist Fantasie. " Crossover" und literarische Verfremdung werden abgelehnt. Das sage ich auch als"Fan" fantastischer Literatur von Poe und E.TA. Hoffmann.

RE: Der Sultan, die Nazis und die Terroristen | 12.03.2017 | 10:44

Danke für die zahlreichen interessanten Kommentare. Aus aktuellem Anlass möchte ich Folgendes zu meinem Artikel ergänzen:

Ich bin dagegen, dass türkische Offizielle in anderen Ländern für eine autoritäre Verfassung in ihrem Heimatland werben dürfen. Das Vorgehen der niederländischen Regierung hilft Erdoğan jedoch nur. Es ist offensichtlich von der Angst vor einem Wahlerfolg von Geert Wilders getrieben, nützt aber letztlich auch diesem, weil es seine xenophobe Haudrauf-Politik in vorauseilendem Gehorsam schon vor den Wahlen umsetzt. Und für Erdoğan könnte es keine bessere Wahlkampfhilfe geben als Bilder von Polizeigewalt gegen seine Anhänger oder von türkischen Ministern, die an der Einreise gehindert oder zur Ausreise gezwungen werden. So kann er sich zum Märtyrer stilisieren und durch den Appell an das Nationalgefühl auch jene, die ihm mit Skepsis begegnen, für sich einnehmen.

Am besten wäre es, durch klare Ansagen schon den Versuch einer Einreise zu Wahlkampfzwecken zu verhindern. Sollte das nicht funktionieren, könnte man die Regierungsmitglieder höflichst zu einem Essen mit anschließender Diskussion mit türkischen Oppositionellen einladen. Dies würde dann entweder die kritische Diskussion über das geplante Erdoğan-Sultanat befördern – oder man bekäme Bilder von pöbelnden türkischen Regierungsmitgliedern, die sich kaum als Wahlwerbung einsetzen ließen.

RE: Die undemokratische Demokratie | 29.01.2017 | 14:07

Es geht darum, dass Menschen ihre Interessen überhaupt erkennen und artikulieren können. Das hat etwas mit Empowerment, Ernstnehmen und auch mit Bildung für alle zu tun. @Alter Linker: Ja, die so genannten Eliten sind nicht ganz unschuldig daran, dass sich die benachteiligten Schichten den Volksverführern zuwenden.

RE: Smart überstimmt | 26.01.2017 | 09:05

Danke für diesen interessanten Artikel mit vielen Querverweisen. Ich bin hin und hergerissen. Mit den sozialen Netzwerken kann man seine Meinungen und geistigen Arbeiten in Umlauf bringen. Das ist der Reiz. Aber: Die Netzwerke beeinflussen die Tiefe (oder besser die Flachheit) der Kommunikation und sie können die Demokratie in Bedrängnis bringen. Was tun?- Wenn sich alle vernünftig denkenden Menschen aus dem Netz verabschieden, wird es doch noch sumpfiger... Man muss einfach wissen, was läuft und wie...und irgendwie mit den beschiedenen Mitteln denkender Menschen dagegen halten.