Rotkehlchen

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RE: Prädikat sicher | 11.03.2016 | 18:23

Sciher? Was heisst schon sicheres Land? Dem Volk wird doch nur suggereiert, dass die kommen und in Deutschland Gelder abgreifen wollen. Dabei will so eine Partei wie die AfD doch nur die Reichen noch reicher machen und den Spitzensteuersatz von 45 % um satte 20 % senken!

Wir sind kein sicheres Aufenthaltsland für arme Menschen. Wer Steuersenkungen zuerst zu büßen hat, haben wir doch bei der letzten Senkung des Spizensteuersatzes durch eine rot-grpne Budnesregierung schon gesehen. Schon wenige Prozentpunkte Senkung des Spitzensteuersatzes ließen die Armen mit Hartz IV bluten.

Wenn die AfD in einer schwarz-braunen Bundesregierung in der Art von Politikerinnen Frauke Petry und Erika Steinbach zum Tragen käme, würden viele aus der utneren Bevölkerungshälfte sehen, dass sie sich nach diesen Ableknugnsmanövern den eigenen Strick gewählt hätten.

RE: Abschreckungskampagne gegen Asylbewerber | 16.08.2015 | 10:04

Wir sollten auch mal die falschen Politiker von ihrem Job abschrecken. Wie wäre es mit einer Umstellung auf reine Sachleistungen bei den Politikern? Dann werden wir endlich die Innenminsigter los, die den Brandschatzungen so tatenl0s zusehen.

Und wie wir von Hartz IV lernen konnten, sollten doch bestimmte Dinge rausgerechnet werden, über die Politiker gar nicht verfügen sollten. Wir machen also einen Abzug für die Kinderpoornopauschale von 2.000 € im Jahr.

Auch kostenlose Auftritte von Spitzenpolitikern bei Pegida - da tat sich jemand aus der SPD hervor - sollten gestrichen werden. Dafür ziechen wir dann 20.000 € ab, weil er in der gleeichen Zeit einen teuren Vortrag hatlen kann.

Das Übergewicht der PolitikerInnen hängt oft mit deren Alkoholkonsum zusammen. Und das ist richtig teuer bei dem feinen Stoff, den die saufen. Hierfür ziehen wir noch einmal 3.000 € pro Jahr ab.

Für Geburtstagsfeiern im kanzleramt, die wahrlich nicht nötig sind, werden dann noch mal 20.000 € abgezogen.

Weitere Maßnahmen folgen.

RE: Jenseits der Alltagsrassismen | 12.08.2015 | 06:51

Es tut sich was zu Gunsten der Flcühtlinge im öffentlcihen Bewusstsein. Und jetzt wird gerne herausgestellt, mensch könne ja nicht so helfen, auch wenn mensch wolle.

In Warhheit aber sind die Ressourcen zur Hilfe vorhanden und die Politik ist unwillig und vielleicht auch einige über Vitamin B vergebene Amtwalter korrupt und unfähig. Wenn Flüchtlinge deswegen unter offenem Himmel und ohne Wasser bei schlimmer Hitze ausharren müssen, ist das aufkllärungsbedürftig. Vielleicht nutzt ja eine strafrechtliche Verfolgung. Schließlich ist es Körperverletzung, wenn da Verantwortliche entgegen ihren Garantenpflichten den Flüchtlingen keinen Schutz bieten.

RE: Streicheln und abschieben | 23.07.2015 | 15:10

Und vieles ist in dem Zusammenhang profunde Heuchelei der Union. Nehmen wir doch mal nur die Anregung der CSU, dass Familien wegen des Betreuungsgeldes nach Bayern kommen sollten. Da ist also Platz für weitere Familien. Und es wird sogar Bedarf signalisiert. Die CSU ist sich bewusst, dass es demographisch vorteilhaft ist.

Kaum aber geht es um eine junge Flcühtlingsfamilie, ist kein Platz mehr da und Vergleiche mit Überschwemmungen setzen ein. Dürfte naheliegend sein, dass es da um einen latenten Rassismmus geht, der versteckt wird hinter Vergleichen mit Naturkatastrophen. Das ist nichts anders als Hass zu predigen.

RE: Frau ins Frigidär | 23.07.2015 | 15:04

Nein. Das ist nicht nur, weil eine Frau Kanzlerin ist. Wichtig war vor allen Dingen, dass es bislang noch nie geschah, dass die kanzlerin als so wenig PR-trächtig und sogar negativ wahrgenommen wurde. Wichtig auch, dass die Union durch das sympathische Auftreten eins Flüchtlingsädchen es auf einmal nicht mehr so leicht hatte, gegen Flüchtlinge zu hetzten.

Und die CSu versucht jetzt Boden in der Arbeit gegen Asylanten und Flüchtlinge wieder gut zu machen. Wo Prozente der Parteien eine Rolle spielen, bleibt Menschlichkeit eben außen vor. Stattdessen wurde von der CSU-Spitze zum Betreuungsgeld jetzt geäußert, dass es ein Anreiz sein solle für junge familien, dass diese nach Bayern kommen.

Wohlgemerkt: Es sollen wohl deutsche Familien nach Bayern kommen und eben keine Flüchtlinge. Da gibt es gar schon einen Abschiebungsrekord. Schon jetzt ist die Vorjhreszahl der Abscheibungen in Bayern übertroffen. Bei ihren Versprechen gegenüber der Pegida hält die CSU also Wort.

RE: Brutal gestreichelt | 16.07.2015 | 16:37

"Brutal gestreichelt" trifft es aber auch exakt. Ich stelle mir vor, dass das Mädchen eben nicht noch mal von einer Frau gestreichelt werden woltle, die gerade ihre Abschiebung befürwortete.

Aber es ist trotzdem nciht nur die Meinung von Frau Merkel. Das war CDU live.Die Zahl der Flüchtlinge wurde doch in pausenloser Wiederholung als Überflutung und Überschwemmung dargestellt. Wen jucken da noch die wirklichen Zahlen bei so einem starken Bauchgefühl. Mitnichten sind die derzeit aufgenommen Zahlen an Flüchtlingen annähernd geeignet, den Trend der sogar schrumpfenden deutschen Bevökkerung umzukehren. Kein Platz? Unfug.

Dem palästinenscichen Mädchen konnte sie aber auch schlecht sagen: "Du lieber wären mir mehr deutsche Babies als Flüchtlinge. Die sind auch gut für unsere Rente. Die palästinensischen Kinder sind das nicht so sehr." Da wäre dann der typische logische Bruch in der Argumentation der CDU.

RE: Wir sind schamlose Egoisten | 14.07.2015 | 16:27

Tja. Jetzt steht die deutsche Regierung mit Siegerpose auf einem erlegten Fell. Und der ganze Schwachsinn haut noch nicht einmal hin. Da sind sich doch Wirtscahftswissenschaftler unterschiedlichester politischer Meinung ausnahmsweise mal einig, dass die abverlangten Reformen Griechenland nicht wieder auf die Beine bringen werden oder gar contraproduktiv sind.

Und: Die Griechen werden so auch ihre Schulden nicht zahlen können. Der Egoismus des Normalvolkes greift mal wieder ins Leere. Die werden die griechischen Schulden dann am Ende doch über Steuern tragen müssen.

Den Reichen kann es ja egal sein, weil sie an der Steuerlast immer weniger beteiligt sind. Die Erbschaftsteiuerreform kann dafür sorgen, dass vererbetes Firmenvermögen im Wert von 52 Mio. € gar nicht besteuert wird, wärhend andere schon bei einem Erbe von "nur" 700.000 € zur Kasse gebeten werden.

Das sehe ich nicht als die Erfüllung der Aufgaben auf europäischer Ebene im Sinne der Allgemeinheit an. Brutalität und Dummheit aber treten ja nicht selten als Paar auf.

RE: Das war’s dann wohl | 09.07.2015 | 13:07

Das extreme Umschwenken der AfD hat zunächst mal den Vorteil, dass erstmals seit langer Zeit rechtes Gedankengut wieder sehr kritisch hinterfragt wird. So hatte DIE ZEIT einen Artikel gebracht, nachdem die Bevölkerungszahl in Deutschland selbst mit der Zuwanderung voraussichtlich sinken werde und die Zuwanderung positiv für unser Wachstum sei.

Die Schizophrenie von hohe Geburtenquote sei wünschenswert, weil wichtig für die Zahl der Beitragszahler ab 2030 und Zuwanderung sei schlecht, wurde aufgehoben. Das wird den rechtsextremen Strömungen in allen Parteien schaden.

Ein anderer Punkt ist der Schrei nach qualifizierter zuwanderung. Wenn also sich mal ein Wrtschaftswissenschaftler finden würde, der den Job des Wirtscahftsministers in Deutschland wahrhnimmt, wäre das klasse. Und er wäre sicherlich mit einem Viertel von dessen Bisherigen gehalt hoch zufrieden. Ansonsten ist der Schrei nach qualifizierter Zuwanderung ebenfalls Unfug. Alle Berufsgruppen werden gebraucht und sind gefragt. Ob den Zuwanderern mit höchster Qualifikation direkt die besten Jobs angeboten wreden? Das würde ich bezweifeln.

Ob es das war mit der AfD? Ich wäre vorsichtig. Selber hatte ich nicht gedacht, dass sich die AfD neben der CDU installieren konnte und das "national-konservative" Lager dann glatt noch wächst, ohne dass die CDU schrumpfte. Argumentativ draufhalten ist gerade jetzt wichtig, wo sachliche Betrachtungsweisen bei der Zuwanderung wieder Chancen haben.

RE: Ein beeindruckendes Ergebnis | 06.07.2015 | 16:44

Über vieles hatte mensch sich schon geeinigt als die Verhandlungen dann doch noch scheiterten. So hatte Griechenland schon längst 3 verschiedenen Mehrwertsteuersätzen zugestimmt. Der höchste davon lag bei 23 %. Aber es musste jeweils noch zugeordnet werden, zu welchen Einnahmen welcher Mehwertsteuersatz gehören sollte.

Unbeidngt wollten die Geldgeber, dass Hotels einen Satz von 23 % haben sollten. Das Argument, dass Griechenland dann einen Ausfall von Touristen und eine contraporduktive Höhe der Steuer fürchteten ließen sie nicht gelten:

https://www.facebook.com/griechenausdeutschland/videos/786728378112785/

Zugeständnisse sollten von Griechenland eingefordert werden, die das Land gegen die Wand geworfen hätten. Hämisch grinsend über Sozialisten in der Regierung hätten die den Misserfolg dann wohl abgewartet. Denn der Effekt wurde durchaus von der CDU häufiger in Bezug auf hzu hohe Steuern geschildert.

Wohl auch diese undemokratischen Feindseligkeiten gegenüber einer gewählten regeirung veranlassten den Wirtschaftsprofessor Paul Krugman dazu, in dem Wahlergebnis eine Chance für europa und die Demokratie zu sehen:

http://www.sueddeutsche.de/medien/pressestimmen-zum-referendum-wir-haben-eine-abscheuliche-kampagne-erlebt-1.2552760

Die geschürte Angst vor einem NEIN der Griechen ist übertrieben angesichts der fatalen Folgen, die gerade ein JA gehabt hätte.

Wieviele Zusammenbrüche braucht auch Europa nach Irland, Italien und Spanien denn noch, bis die begreifen, dass da grundlegend etwas falsch läuft? Wie lang ist denn die Leitung der deutschen Bundesregierung in der Frage? wie lange verwechseln die noch die summierten Einzelinteressen von Lobbyisten mit dem Interesse der Mehrheit?

RE: Update fürs System | 29.06.2015 | 17:56

Ja. genau so sehe ich das auch und mache mir keine positiven Illusionen von rot-rot-grün mehr. Ich gehe hin und leiste Überzeugungsarbeit genau für meine Meinung und für nichts anderes. Alles andere macht in meinen Augen derzeit keinen Sinn mehr.