Rotkehlchen

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RE: Europa zum Abwinken | 29.06.2015 | 13:19

@Marille: Interessanter Versuch eine fremde politische Meinung mit dem Hinweis auf die "Opferrolle" auf die Couch des Psychiaters zu bringen. Aber wir in der Opferrolle? "Wir" sind nicht Griechenland. Wir können also allenfalls Täter und keine Opfer sein. Und selbstverständlich wird das Bild erst vollständig, wenn "wir" auch die Verantwortung für unsere Täterschaft übernehmen. Die bewusst gewollten Exportüberschüsse, die aus Sicht deutscher Unternehmen und Politiker auch geflossene Korruptionsgelder rechtfertigten, haben Europa in seine schlimmste Krise gebracht. Mit den Griechen drohen wir auch selber zu Fall zu kommen. Fast möchte ich sagen: Wie schön nach ihrer Meinung, dass das verantwortungslose Verhatlen eine Krise verursacht hat, weil wir jetzt so kreativ werden können und uns schöne Veränderungen ausdenken können.

Und einige kreative Ideen hätte ich schon: Exportüberschüsse sollten geächtet werden und Korruption im Inland und im Ausland wirksamer bekämpft und höher bestraft werden.

RE: Europa zum Abwinken | 29.06.2015 | 11:27

Genau so ist es. Die langjährige Politik dre Exportüberschüsse, für die die BRD gerade auch bei den Waffengeschäften Korruption als normales Mittel der Politik ansah, hat Griechenland in nicht mehr tragbare Schulden getrieben. Und wir sehen, dass Korruption auch für den Geldgeber am Ende schädlich ist. Irgendwann geht einem anderen Land die Luft aus und Zahlungen erfolgen nicht mehr. Und genau das wird unvermeidbar geschehen - ob nun ein bisschen früher oder ein bisschen später.

Exportüberschüsse müssten geäctet werden wie Atomwaffen. Und wenn shcon dauernd die Banken Sozialhilfe erhalten und niemals das Normalvolk in Europa, sollten solten Steuern für Europa über Vermögenssteuern auf hohe Vermögen erhoben werden und nicht über die Mehrwertsteuer. Angesichts der Vermögensexplosion bei einer kleinen Minderheit und der Überschwemmung von deren Konten wäre das nur richtig.

Und worüber lassen die Politiker reden? Die Überschwemmung mit Flüchtlingen? Dabei hat Deutschland mit Flüchtlingen noch ein Vermögenwachstum von 5 % järhlich. Wir sollten uns eher über die Überschwemmung der Konten von Reichen Gedanken machen.

RE: Update fürs System | 29.06.2015 | 10:19

Die CDU also will da eine Wahlfplicht haben? In der Vergangenheit durften wir doch wahrnehmen, wie gerade von den Unionsparteien die Demokratie verletzt wurde, indem Fernsehsendungen über Parteitage der SPD als politischen Gegner nicht gebracht werden sollten, die Kirchen überrepräsentiert in den öffentlichen Sendern sind, eine Dreiviertel-Mehrheit der Bevölkerung mehr direktdemokratische Möglichkeiten haben will, ...

Und auf einmal soll es denen um die Demokratie gehen? Das kan ich wahrhaftig nicht glauben. Ich gehe davon aus, dass die nur prognostizieren, dass sie selber am meisten von einer Wahlpflicht profitieren würden. Sollte sich das als Irrtum herausstellen, werden die kaltschnäuzig hingehen und eine Wahlpflicht über das Budnesverfassungsgericht wieder kippen.

RE: Ein ganz normaler Störfall | 29.06.2015 | 10:11

Die gigantischen Exportüberschüsse Deutschlands landen doch meistens in Europa. Es war nur eie Frage der zeit, bis die Bombe platzt und überschuldete Staaten in Europa auf der Strecke bleiben. Das sind Staaten, die sich nicht einmal mit der Abwertung der eigenen Währung dagegen noch wehren können.

Wenn also Obama schon mal forderte, dass Deutschland seine Exportüberschüsse runterfahren soll, entspricht das nur der wirtschaftlichen Vernunft. Und mal nebenbei: Die wollen gewss nicht dulden, dass Duetschland nach TTIP massive Exportüberschüsse in den USA erwirtschaften würde.

Angeblich hat Griechenland ja bei den Aufnahmeverhandlugnen geschwindelt und niemand kannte deren wirtschaftlichen Schwachpunkte. Dass es nicht so war, hat ja der FREITAG auch schon klargestellt. Zudem wurden jüngst ja noch wesentlich schwächere Lädner wie Rumänien in die EU aufgenommen. Was uns da von den Politikern an Bären aufgebunden wird, geht auf keine Kuhhaut mehr.

RE: Nach Schema Z | 24.06.2015 | 11:25

Unter den Verteidigern der Angeklagten sidn ja gleich zwei, die von ihr selber ausgesucht wurden und erst danach vom Gericht zu Pflichtverteidigern gemacht wurden. Die dürfen dann nicht mehr das Mandat niederlegen und können damit durch ein derartiges taktisches Spiel keine Verurteilung verzögern oder gar unmöglich machen.

Im übrigen können wir nur spekulieren, was die Angeklagte zu sagen hatte. Wir wissen nicht einmal, ob es vernünftig oder spinnert war. Oder aber ob es ihr genutzt oder geschadet hätte.

RE: Die Logik der Aufklärung | 24.06.2015 | 11:10

Es mag wirklich sein, dass auf Geheimdienste nicht ganz verzichtet werden kann. Es dient unter anderem ja auch der Abwehr von Spionage. ABer: Brauchen wir wahrhaftig Leute in einem Geheimdienst, die mit dem Geheimdiensten anderer Länder bei der Ausspionierung des eigenen Landes zusammenwirken und sich der parlamentarischen Kontrolle des eigenen Landes entziehen? Jeder Geheimdienstler, der so in diesem sensiblen Bereich verfährt, müsste postwendend fristlos entlassen werden.

RE: Angela Merkel im Glück | 24.06.2015 | 11:04

Medial sicher ein toller Erfolg. Schließlich kann sie sich mal wieder als mächtig und gut präsentieren. Mächtig, ohne was durchgesetzt zu haben und gut, ohne verbindliche und überprüfbare Vereinbarungen vorlegen zu müssen.

Aber wann hat sie zuletzt wirklich mal ihren Willen durchsetzen können? Auch wenn das US-Magazin Forbes sie als mächtigste Frau der Welt bezeichnet, dürfte MIchelle Obama auf Entscheidungen des amrikanischen Präsidenten mehr Einfluss haben, als eine Kanzlerin, zu der am besten der Satz passen würde: "Na gut. Dann eben nicht."

RE: Europa ist wichtiger als der Euro | 23.06.2015 | 07:40

Was für Worthülsen, dass Europa wichtiger als der Euro sei. Die Eu jedenfalls ist ein Gebilde, dass Grudnrechte der Wirtschaft ind er Verfassung proklamieren wollte udn auf soziale rechte keinen Wert legte. Dass diese Einstellung auch Folgen hat, sehen wir ja gerde daran, dass Griechenland eben bedrängt wird im Sozialetat zu kürzen, bis nichts mehr übrig bleibt.

Wir konnten uns aber darauf verlassen, dass die deutsche Rüstugnsetat verschont bleibt von Sprvorschlägen im griechischen Rüstugnsetat. Da sollen ja selbst nach den Sparvorschlägen der neuen Regierung nur 200 Mio. Euro eingespart werden. Und der Steuerzahler soll dafür aufkommen, dass die die größte Armee Europas utnerhalten? Unglaublich aber anscheinend immer noch Fakt.

http://www.welt.de/wirtschaft/article139643645/Griechen-leisten-sich-die-groesste-Armee-Europas.html

RE: Die Toten werden sichtbar | 22.06.2015 | 18:18

Eine sehr gute Aktion - auch wenn ich befürchte, dass damit das verrohte Gewissen von Regierungschefs nicht erreicht wird, die einst das Programm Mare Nostrum nicht mehr bezahlen wollten und die Flüchtlinge lieber als Abschreckung für nachkommende Flüchtlinge ertrinken lassen wollten. Auch damals war Frau Merkel übrigens schon Kanzlerin. Auch für ihr Gewissen läuteten 23.000 mal die Krichenglocken in Köln.

Und was für Ängste da wegen der Flüchtlinge geschürt werden. MIt ihnen wird ein Teil von uns jedes Jahr so viel reicher, dass sich ein statistisches Vermögenswachstum von 5 % jährlich ergibt.

Die wahre Bedrohung für die Länder Europas sind doch die Exportschüsse, die Deutschlad gerade in Europa mit aggressiver Politik erwirtschaftet. Derzeit lernen die Greichen die wahre Bedrohnung kennen. Wenn es uns nicht gelingt, am steigenden Reichtum die Bevölkerung in Europa teilnehmen zu lassen, geht es uns am Ende wie der griechischen Bevölkkerung mit ihrer superreichen und mitleidlosen Oligarchie.

RE: Kluge Vorschläge einer Homophoben | 07.06.2015 | 06:59

Es gibt in meinen Augen nur einen Sinn, wenn Menschen vom Staat finaziell aals Familie bevorzugt werden: Die ziehen gemeinsam Kinder groß. Und da kann der Vorteil dann noch einmal gestaffelt werden nach Kinderzahl. Ganz egal sollte es dabei sein, um wieviele Menschen es sich da handelt, die sich fest verpflcihtet haben, für die Kidner Sorge zu tragen.

Die gegenwärtige Rechtslage der Ehe ist hingegen nichts anderes als kostenbegünstigtes Bumsen in festen Partnerschaften. Kinder sind für die steuerlichen Vorteile nicht erforderlich.