Rotkehlchen

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RE: Das letzte Gefecht | 29.05.2015 | 13:41

Interessant wäre es doch einmal weiterzuverfolgen, was die katholische Kirche denn dann will. Würde sie die Aufforderung aus Lev 20, 13 als als Sieg für die Menschlichkeit feiern? Das wissen die meisten Staaten heute zum Glück zu verhindern. Die meisten von uns haben sich über diesen Stand ethisch hinausentwickelt.

http://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/bibel/lev20.html

RE: Das Ende der Einzeltäter-Theorie | 29.05.2015 | 12:25

"Theorie der angeblichen Harmlosigkeit" heisst es oben richtig.

RE: Das Ende der Einzeltäter-Theorie | 29.05.2015 | 12:24

Die Unionsparteien hatten ja aggressiv die Tehroei der angeblichen Harmlosigkeit des Rechtsextremismus immer und immer wieder verteidigt. Die SPD-Innenminister beteten es schließlich nach.

Und wenn es für vermeintlichen Linksextremismus für den angeblich so weisen Verfassungsschutz schon reichte, dass ein Journalist Pazifist war, war umgekehrt der Maßstab ganz anders:

Burschenschaftler konnten ganz offen über über zu fordernde Ariernachweise vor einer Mitgliedschaft diskutieren. Sogar "Kabeleien" mit der Polizei galten dort als nicht so schlimm. Ein Blick auf die Gruppe des Studentenparlamentes RFS in Köln zeigt da einiges, was so dicht unter den Augen des dort ansässigen Verfassungsschutzes durchging.

Journalisten hatten hingegen hartnäckig immer wieder erklärt, dass ihnen das nicht so harmlos vorkomme. Aber der veremintliche Verfassungsschützer war wohl oft der schlimmste Feind der Verfassung und derartige Dinge wurden und werden (!) dann bewusst ausgeblendet.

RE: Das letzte Gefecht | 29.05.2015 | 12:16

Durch die harten Worte aus dem Vatikan wurde das Thema "Ehe für alle" doch mal wieder stark in der Wichtigkeit aufgewertet - egal ob die eigene Meinung pro oder contra ist. Jetzt wird es durch alle Medien gejagt.

Allerdings gilt es für alle Religionen ein für alle mal zu akzeptieren, dass der weltanschaulich tolerante Staat nicht für eine einzige Glaubensrichtung da sein darf. Und wer sich liebt und heiraten will, sollte das nach weltlichem Recht gleichberechtigt tun dürfen. Da zählt die Wertung des Grundgesetzes und nicht Bibel, Thora, Koran oder sonstiges. heute haben die Glaubensgemeisnchaften halt nur noch dei Macht mit dem Fegefeuer zu drohen und nicht mehr Menschen ins weltliche Feuer zu stupsen. Hoffen wir, dass auch die Gläubigen sich von solchen Ängsten befreien können und mehr Platz für Mitmenschlichkeit lassen.

RE: Hinter dem Mond liegt Deutschland | 28.05.2015 | 07:36

Es überraschte mich nicht, dass aus dem Vatikan Töne gegen die Ehe für Homosexuelle kamen. Werden doch in der Bibel grausame Verbrechen geschildert, die bei ungewünschter sexueller Aktivität anderer Menschen verübt werden. Als reaktion auf die Liebe zwischen Menschen setze ich da mal ein dickes Fragezeichen, warum das andere Menschen als heiliges Buch ansehen.

Da es hier aber nicht einmal um die Straffreiheit und das erlaubte Verhalten ging, sind die Töne einer "Niederlage" für die Menschheit doch überraschend. Ich würde mir diese Töne an anderer Stelle wünschen. Wie ist es nur zum Beipsiel mit der CDU-Verteidigungsminsiterin, die gerade Waffen für die Welt spielt und sich in Indien als Rüstungslobbyistin betätigt? Das ist ein Land, in dem Menschenrechte verletzt werden. Kein Ton der Kritik kommt.

Wie ist es damit, dass diese Bundesregierung zudem für den Sommer die weitere Kürzung von Mitteln für Hartz IV-Empfänger plant? Alles in Ordnung in einem Land,d as jedes um 5 % reicher wird und diese Senkungen im Sozialbereich braucht, um die Steuern der Reichen weiter zu senken?

Wie ist es mit den Flüchtlingen, die Deutschland planmäßig ertrinken lässt und eines der Länder war, die für Mare Nostrum kein geld mehr zur Verfügung stellen wollten? Stattdessen jetzt Militärschiffe, um gegen Schlepper vorzugehen und Flüchtlinge abzuwehren. Sozialpolitik jetzt durch das Verteidigungsministerium?

Das sind Niederlagen für die Menschheit und für die Menschlichkeit. Doch nicht, wenn Menschen sich lieben und sich wohlfühlen.

RE: Auf, auf zum Kampf | 23.05.2015 | 09:27

"Die" Geewerkschaften müssten jetzt Proteste organisieren? Ds so etwas geschehen kann, bezweifle ich aber ganz heftig. Sind doch die Posten innerhalb des DGB und dessen Einzelgewerkschaften bis auf wenige Ausnahmen fest in der Hand der SPD. Wenn nur noch 25 % der arbeitenden Bevölkerung die SPD wählen, fragt sich, wie eine solche Überrepräsentanz demokratisch legitim und ohne Manipulation entstehen kann.

Von eienr Einheistgewerkschaft, in der alle politische Richtungen vertreten wären, kann wahrlich nciht mehr die Rede sein. Und Arbietnehmergruppen spalteten sich zunehmend ab, die keine Chance sahen, dass eine Gewerkscahft innerhalb des DGB nach Jahren oder Jahrzehnten des Nichtstuns wieder was für sie tut: Ärzte und Piloten sind da Beispiele. Kein Beispiel sind Lokführer, die in der wesentliich ätlteren Gewerkschaft GdL verblieben waren und dort satte 90 % der Lokführer organisiert haben. Jetzt soll denen vorgeschrieben werden, sich von der EVG vertreten zu lassen?

Was die SPD selber mal betrifft: Die sind schon rechts von den Unionsparteien. Es ist reine Traumtänzerei, mit denen soziale Ziele durchzusetzen. oder kann mir irgendjemand ein einziges Beispiel nennen, wo die SPD sozialeer als die Unionsparteien redet, denkt und auch so handelt? Das mit dem reden davon wie asozial die Mehrwertsteuer sei, entpuppte sich ja als Sozial-Placebo. Die SPD selber drängte nach dem Wahlkampf in der großen Koalition zu einer Mehrwertsteuererhöhung von 3 %, wo cDU udn CSU nur 2 % wollten.

RE: Gabriel allein zu Haus | 02.03.2015 | 23:16

Das Problem soll also allein dadurch vollständig gelöst sein, dass private Schiedsgerichte durch supranationale staatliche Gerichte abgelöst werden? Nein. Da übersehen aber einige Leute wichtige Punkte.

Wenn nur zum Beispiel der Midnestlohn angehoben wird und dadurch Investitionen teilweise frustriert sind, wird das staatliche Gericht was tun? Ja. Einen Schadensersatzanspruch wird es geben. In diesem und ähnlichen Fällen hat der Staat Milliarden auszukehren.

Die SPD-Spitze war nie ernsthaft für den Mindestlohn und wollte nur der LINKEN ein Wahlkampfthema nehmen. Mit den Investitionsschutzabkommen und Gerichten darüger zu entscheiden werden dem demokratischen Gesetzgeber endgültig die Eier genommen. Und willig werden die derzeit hergegeben.

Braucehn wir so Politiker?

RE: Seien Sie mutig, Herr Varoufakis! | 24.02.2015 | 09:11

Auch ich hoffe auf viel Mut in der neuen griechischen regierung. Da baer nicht nur vom Finanzminister. Wie wäre es denn mal wahrhaftig hohe Vermögen in Griechenland drastisch zu besteuern? Oder eien Lösung in Anlehnung an die zypriotische Methode?

Wenn das alles nicht so passiert, habe ich den Verdacht, dass da immer durch die Gegend getragene Geldköfferchen Einfluss auf das Geschehen in Griechenland nehmen. Ob ein gegenbesuch in Deutschland mit einem kleineren Geldköfferchen Wunder bewirken könnte? Aber vielleciht sollte das die dortige Regierugn gar nicht heimlich machen, sondern ganz und gar öffentlich und mit kessen Sprüchen? Na ja. Ist nur so ein Brainstorming. Vielleicht taugt die Idee mehr für das Kabarett. ;-)

Aber diese Geldkoffer waren Verbrechen bei Geber udn Nehmer wider die Menschlichkeit. Es hat Griechen den Job genommen, selbst viele Akademiker haben dort kein Dach mehr über dem Kopf und keine Krankenversicherung. Und es war ein potentieller Mord am Euro. Ein Mord der utner anderem mit Geldkoffern aus Bayern beflügelt wurde

RE: Was an Armut in Deutschland wirklich arm ist | 21.02.2015 | 10:06

Ja. An Deutschland ist schon einiges arm. Gibt es doch gerade auch Medien, die außerhalb des Schuldenstreites mit Griechenland die zunehmede deutsche Armut ableugneten. Ich gehe jede Wette ein, dass diese Medien, einen Sündenbock für die deutsche Armut suchten.

Aber auch Griechenland hat nicht verhindert, dass "wir" jedenfalls statistisch gesehen immer reicher wurden. Wenn es jetzt 6 % Vermögenswachstum gibt statt nur 5 %, würde auch nicht mehr für Arme, Kranke u.s.w. in Deutschladn getan. Da gibt es kein einziges Anzeichen für. Und die Zahlungen aus Griechenland? In den Taschen der korrupten Exportwirtschaft sind das Peanuts, die nicht einmal zu mehr Steueraufkommen führen.

RE: Herrn Schäuble fehlt die Substanz | 20.02.2015 | 21:18

Und wieder einmal wurde ein Sündenbock gefunden: Es sidn die armen und abgemagerten Griechen. Ist dieser Südnenbock denn wirklich fett genug für die hiesigen Versäumnisse? Ob nun mit oder ohne Griechen sind die Vermögen in Deutschland wieder jedes Jahr um satte 5 % gestiegen. Und da die Bundesregierung und die Landesregierungen alles öffentliche Eigentum verfallen lassen, bleibt es auch fest in den Taschen der Reichen mit ihren niedrigen Steuern kleben. Alle anderen Behauptugnen wollen usn für dumm verkaufen.

Und frohlockend wird der deutschen Allgemeinheit verküdnet, wie die Griechen mal wieder abgespreckt wurden. Da landet inzwischen die Mittelschicht auf der Straße. Bildung ist nutzlos. Akademiker sind da genau so betroffen wie Menschen mit weniger Bildung.

Der Wirtschaft geht es gut, weil es den Menschen schlecht geht und die Wirtschaft fette Spenden an die großen Parteien überweist? Das ist ein herzloses und gieriges Europa, dass die Allgemeinheit nicht braucht.