Rotkehlchen

Schreiber 0 Leser 0
Avatar
RE: Pegida verschwindet, Probleme bleiben! | 08.02.2015 | 15:25

Der SPD-Chef will also wissen, warum die Menschen auf dei Straße gehen. Sagen wir mal genauer: Warum diese Menschen auf die Straße gehen. Schließlich interessierte die gesamte Paqrteiführung der SPD nicht im mindesten, warum Menschen gegen Hartz IV auf die Straße gingen. Prominente Mitglieder wie Veith Wilhmlmy wurden gar aus der SPD ausgeschlossen, weil sie in vornehmen Worten und Argumenten gegen Hartz IV argumentierten.

Warum will der SPD-Chef denn jetzt so einseitig Faschisten-Versteher werden? Und hat er sich mal geäußert, welch neues Verständnis er bei Pegida von Deutschland erworben hat? Die Erkennnisse erschöpfen sich doch hoffentlich nicht in der plumpen Umkehrung eines Satzes von Wulff zum Islam, wo jetzt aus SPD-Mund kommt, dass Pegida zu Deutschland gehöre.

RE: Allein gegen die Mafia | 24.01.2015 | 14:05

Die Waffenäufe Griechenlands in Deutschland wurden ja auch durch Korruption beflügelt. Das arme und kleine Griechenland war doch glatt einer der Hauptabnehmer des Rüstungsexportgiganten Deutschland. Firmen in Bayern, Hessen und Baden-Württemberg gehören seitdem auch zu den Nutznießern der Kredite "für Griechenland". Währenddessen haben 25 % der Griechen keine Krankenversicherung mehr, sind obdachlos geworden, hungern oder haben lieber lgeich Selbstmord begangen.

Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass die Schuldigen in Griechenland und in Deutschland noch öffentlich benannt und hoffentlich auch bestraft werden.

RE: Kein Menschenrecht auf Zinsen | 24.01.2015 | 13:59

Die von mir angesprochene Sozialversicherung ist aus Beiträgen finanziert. Wo das nicht der Fall ist - zum Beispiel wegen Zeiten der Kindererziehung - hat das seien guten Gründe. "Pekuniäres Grinsen" dieser Personen? Das ist eine unpassende Antwort auf meinen Beitrag.

RE: Kein Menschenrecht auf Zinsen | 24.01.2015 | 12:01

Der Beitrag hebt sich wohltuend von anderen Medien ab, in denen jetzt die kleinen Sparer mit Tränen in den Augen gebracht werden. Viele von denen wollen von dem Geld demnach etwas im Alter haben. Zuverlässig büer Kapital und Zinsen die Rente absichern zu wollen ist ein ganz gefährlicher Irrweg. Ob es nun Riester oder sonst eine private Absicherung ist. So viel kann der Kapitalismus nicht zuverlässig bieten. Nach einer Finanzkrise ist oft alles weg. Und von einer kapitalgedeckten gesetzlcihen Rentenversicherung wurde nach Finanzkrisen immer zur Umlagefinanzierung zurückgekehrt.

Kein Menschenrecht auf Zinsen? Richtig so.

RE: Beim Barte des Führers | 24.01.2015 | 11:53

Unsägliche Dinge von den Pegida-Leuten gesagt. Nur ein Beispiel dafür ist, dass Migranten als Viehzeug bezeichnet wurden. Und ob nun mit der absoluten Führungsebene oder ein bis zwei Ebenen drunter gesprochen wird, ändert nichts an deren grundlegenden Einstellungen. Und in Gesprächen wollen die von Politikern nur wissen, wie weit ihnen beim Ausleben des Ausländerhasses entgegengekommen wird. Nicht mehr und nicht weniger. Das ist nichts als die Frage nach dem Ausmaß der freiwilligen Kapitulation.

Da sitzen alle wie das Kaninchen vor der Schlange und fragen sich, was denn zu tun sei an Stelle des Kaninchens. Die einen wollen erst einmal sagen: „Du ich verstehe ja deine Sorgen. Ich muss mit dir reden.“ Das ist von erfrischender Naivität. Und ich plädiere mal wahrzunehmen, wie klein der Wurm ist und draufzutreten.

„Beim Barte des Führers“? Eine schöne Überschrift und ein guter Ansatz, denen nicht auf den Leim zu gehen.

RE: „Die Leute wollen, dass wir regieren“ | 03.01.2015 | 10:07

Ach. Wie sehr oder wie wenig die Leute wollen, welche Partei regiert, können wi an den Wahlergebnissen ablesen. Und demnach wollen die Leute allenfalls eine rot-rot-grüne Politik - aber nicht vorrangig die LINKE in der Regierung.

Ob die Menschen sich damit immer selber einen Gefallen tun, ist schon eine andere Frage. Nehmen wir ein niedrigeres Renteneintrittsalter: Dafür ist angeblich kein Geld da und alle glauben es wegen des hoch gelobten und in Endlosschlaufe gebrachten demographischen Faktors. Dabei werden dauernd wegen ÜBerschüssen in der Rentenkasse die Beiträge gesenkt. Und jedes Jahr 5 % Vermögenswachstum, aber die Renter müssen die Gürtel enger schnallen?

Wir werden verarscht ohne Ende, wodurch die Reichen zu Lasten der Armen immer reicher werden.

RE: Für Stammtischgäste | 03.01.2015 | 09:58

Es ist gut, wenn hier auch eine Auseinandersetzung mit den Inhalten erfolgt. Ich vergleiche das mal mit dem einst skandalgeschüttelten Roland Koch: Inhaltlich setzte sich keiner damit auseinader und er gewann dann noch einmal Wahlen. Auch bei Pegida sollte es sich niemand zu einfach machen!

Und die Vermittlung deutscher Sprachkenntnisse ist wirklcih wichtig. Aber warum halbiert dann gerade die CSU die Kosten für die Integrationskurse, in denen gerade deutsche Sprachkenntnisse vermittelt werden? Und warum reden diese CSU-ler von Sachen, von denen sie nichtes verstehen? SChließlich hat nur zum Beispiel ein Cem Özdemir - wie viele andere auch - zu Hause die Muttersprache perfekt gelernt und anderswo eben das akzentfreie Hochdeutsch. Und nciht nur das: Unsere Denkweise udn Kultur ist diesen Menschen dann auch klar.

Nur, dass unsere Kultur eben nicht christlich ist. Die größte Gruppe in Deutschland ist mit ca. 40 % diejenigen der Konfessionlosen bei einem ungebremsten Boom der Kirchenaustritte. Der Islam hingegen ist auch keine im Wachstum befindliche Gruppe. Nüchterne und wahrheitsgemäße Betrachtung tut Not!

RE: Mehdorn geht | 03.01.2015 | 09:40

Die steile Karriere des Herrn Mehdorn begann ja, als die Kanzler ihn für fähig hielt, die Bahn AG zu führen. Ist seitdem irgendetwas besser geworden bei der Bahn? Ich sehe es nicht. Die rücksichtslosen Einsparungen führten eher dazu, dass Katastrophen wie bei Eschede wegen unzureichender Wartung der ICE-Züge gab. Stellwerke fallen aus, Sitzplatzreservierungen funktionieren nicht mehr, Klimaanlagen funktionieren nicht mehr, ... Aber Hauptsache, die kleinen Kunden beharrten nich timer auf Kostenerstattung oder angemessenem Schadensersatz. Die Bahn wurde dabei reich auf Kosten und zu Lasten anderer.

Dann ereilte der Mann einen Ruf nach Berlin. Warum eigentlich? Dort erzielte er nach der unwidersprochenen Kritik der Gürnen keine substantiellen Fortschritte beim Hauptterminal, wofür er eigentlich geholt war. Unverdrossen wollte er nach einer Aufgabe, mit der er sich gerade überhob, aber noch weitere Aufgaben an Land ziehen.

Der Mann hinterlässt überall doch einen Scherbenhaufen von nicht gut gemachter Arbeit. Wie lange geht das noch gut? Ist es die Kaste der unkündbaren "Götter" im Anzug? Langsam ist ja mal genug mit diesen Sperenzien zu Lasten der Allgemeinheit.

RE: Langer Abschied | 03.01.2015 | 09:30

Es mag ja eine häufig verwendete Redewendng sein, dass eine Partei sich in der Oppostition erholen müsse. Aber hier kann ich es nur begrüßen, dass diese CDU endlich in die Opposition geht. Braqchten die es doch fertig, den Rechtsextremismus als harmlos darzustellen, obwohl Medien wie der FREITAG immer wieder auf Tote durch Rechtsextremismus im 3-stelligen Bereich hinweisen. Und nicht einmal der größte teil dieser Toten ging auf das Konto der NSU.

Die Blindheit oder angebliche Blindheit des Verfassungsschutzes wudnert mich auch nicht. Gab es doch da einen Verfassungsschutzpräsidenten, der bei öffentlichen Auftritten von Rechtsextremisten bejubelt wurde. Die Opposition war dagegen resigniert und unmotiviert. Waren sie es doch gewohnt, dass diese CDU jede Unmöglichkeit aussaß und auch noch wiedergewählt wurde.

Und jetzt schickt sich die CDU in Thüringen an, auch noch mit der AfD künftig Koalitionen bilden zu können. Es ist ja das gleiche Umfeld von NPD, Pegida und AfD. Aber jetzt hält die CDU es für hoffähig. Und keine Andeutung, dass die sogar verfassungsfeindlich sein könnten, wie die CDU das doch bei neuen Parteien wie den Grünen oder der LINKEN vorexerzierte. Die Anweisung von oben heisst klar: Haltet still und haltet das Maul.

Und ich hoffe wahrhaftig, dass sich diese CDU nicht in der Opposition erholt, sondern bald in dem Bundesland Geschichte ist. Zu unsäglich und menschenverachtend war ihr Werk und es könnte noch schlimmer kommen. Verlogen wird mit neuen Partnern der Haushaltsposten für Asylsuchende übertrieben. Als hätte der auch nur annnähernd das Einsparvolumen von Hartz IV in sich haben können. Und wofür wurde da eingespart? Für die Senkung des SApitzensteeuersatzes. Jede Lüge ist sinnlos. Als Hartz IV verschoben wurde, wurde damals auch noch einmal die Senkung des Spitzensteuersatzes verschoben!

RE: Die Union und ihr rechter Flügel | 03.01.2015 | 09:15

Sich in einer derartigen Lage nach außen hin gelassen zu geben, ist ein Teil des Tricks, die Konkurrenz klein zu halten. Aber CDU und CSu haben bereits viel von ihrer Gelassenheit eingebüßt. Die Nerven stehen vor einer Zerreißprobe. Gut zu sehen ist das gerade auch bei Fernsehansprachen der Kanzlerin.

Wie geht es weiter im Parteiensystem? Die beiden großen Parteien können sich auf Dauer nicht durch das schlichte Nachahmen der Gegner über Wasser halten. Immer mehr bröckelt sonst in andere Parteien ab, die es mit den Themen noch ernster meinen. Bei der SPD waren es erst die Grünen, die es mit der Ökologie ernst nahmen und den Umweltschutz nicht auf dem Altar der Arbeitsplätze opfern wollten. Die Grünen hatten dadurch den Geburtsfehler der Neigung zu einer gewissen sozialen Kälte: Umwelt geht vor. Erst später entdeckten sie das Argument, dass Umweltschutz Arbeitsplätze schaffe. Und die LINKE spaltete sich von der SPD ab, als rot-grün die Senkung des Spitzensteuersatzes mit Hartz IV gegenfinanzierte.

Jetzt also sind die CSU und die CDU dran. Sie riefen die Geister der Vorurteile gegen Ausländer und gewannen damit Wahlen. In den Köpfen hat sich doch glat festgesetzt, es seien nicht etwa Konfessionslose und Athteisten inzwischen die größte und noch im Wachstum befindliche "Glaubensgruppe", sondern die Moslems. Und selbst für die stark gesunkene Zahl von Flüchtlingen und Asylanten gibt es nicht genügend Integrationskurse, in denen auch Deutsch beigebracht wird.Es sind die Lügen gegen andere, die jetzt die Unionsparteien heimsuchen. Und es ist die Kälte gegenüber Mitmenschen. Statt einen Asylsuchenden nach der unseligen deutschen Geschichte stolz aufzunehmen, wird noch gefragt, ob der uns wirtschaftlich nutzen würde.

Und von einem der kleineren Haushaltsposten (für Flüchtlinge und Asylsuchende) wird wie verrückt geredet. Das Geld, das so ungern ausgegeben wird, schmerzt halt am meisten.