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OECD: Immer noch zu wenig Akademiker in Deutschland. Deutschland bildet nach Einschätzung der OECD immer noch zu wenig hochqualifizierte Akademiker aus, um seinen Bedarf an Fachkräften auch in Zukunft aus eigener Kraft zu decken. Deutschland hat im Vergleich niedrigen Anteil an Studieanfängern.

Kein Wunder, es ist ja auch nicht erwünscht, es werden vielen den Zugang und die Zukunft schon vorab verbaut, indem man sie wegen 2-5 Punkte durchs Abitur rasseln lässst und die Hilfen verweigert. Besonders schlechtes Beispiel das Spohngymnasium in 88212 Ravensburg. Wer hier keinen Rang und Namen hat, hat schon verloren, Vetternwirtschaft.

Zudem ist ein Studium für die meisten nicht mehr bezahlbar: Studiengebühren, kein bezahlbarer Wohnraum, zu wenig Professoren, zuwenig Platz, zu teuere Lehrmittel, Unis überfüllt. Kredite für Studenten, damit sie schon Schulden haben, wenn sie fertig sind, so fördert man die Kapitallobby. Der Staat ist zu geizig für Bildung mehr Geld auszugeben, er gibt es lieber den Banken, Atom Energie und der Lobbywirtschaft.

Der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, sagte unter Hinweis auf die im weltweiten Vergleich niedrigen Bildungsausgaben: «Die Bildungsrepublik Deutschland ist eine Fata Morgana.» Allen Rechentricks der deutschen Finanzminister, Sonntagsreden und Bildungsgipfeln zum Trotz investiere die Bundesrepublik weiterhin viel zu wenig in die Bildung.

19:48 07.09.2010
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Geschrieben von

Roland Regolien

Krieg verändert die Persönlichkeit des Menschen, er erzeugt Hass, Gewalt und tötet das Gefühl der Mitmenschlichkeit.
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Roland Regolien

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