Krieg und Frieden

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Das Gutti Kriegs-Showpärchen! Geschmacklos, unangemessen, eine plumpe Eigen-PR auf dem Rücken der Soldaten, auf Kosten der Steuerzahler.
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Das Paar traf bei der Blitzvisite mit Soldaten an den Standorten Masar-i-Scharif und in der Unruheregion Kundus zusammen. Zur Delegation zählte auch Moderator Johannes B. Kerner, der eine Talkshow mit dem Minister und Soldaten aufzeichnen wollte. Die Opposition reagierte mit Empörung und warf Guttenberg Selbstinszenierung vor.
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Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat erstmals gemeinsam mit seiner Ehefrau Stephanie die deutschen Truppen in Nordafghanistan besucht. Guttenberg ist der erste deutsche Minister, der seine Ehefrau mit ins Einsatzgebiet nimmt.
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Der Minister ist zum siebten Mal seit seinem Amtsantritt im Herbst 2009 am Hindukusch. Er hat sich vorgenommen, die deutschen Soldaten im Einsatz alle zwei Monate zu besuchen. Die Guttenbergs wurden von den Ministerpräsidenten Niedersachsens und Sachsen-Anhalts, David McAllister und Wolfgang Böhmer (beide CDU), begleitet.

Minister Selbstinszenierung....«Guttenberg nutzt die Bundeswehr als Kulisse und Dekoration für seine Inszenierungen. So langsam geht ihm jegliches Gespür ab, wo die Grenzen sind » Die Staatsschauspieler Guttenbergs ».
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«Taliban und Talkshows passen nicht zusammen.» «Der extra eingeflogene Hofberichterstatter samt Fernsehstudio wird dabei für die gewünschte Verbreitung sorgen» Guttenberg dankte Johannes B. Kerner für die Produktion der Talkshow.
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«Afghanistan ist das letzte Land, dass sich für Showbusiness und Entertainment eignet. Die ministerielle PR-Aktion mit Gattin und Talkshowtross verbessert weder die Lage im Land, noch macht sie den von der klaren Mehrheit der Deutschen abgelehnten Bundeswehreinsatz richtig.»

11:23 14.12.2010
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Geschrieben von

Roland Regolien

Krieg verändert die Persönlichkeit des Menschen, er erzeugt Hass, Gewalt und tötet das Gefühl der Mitmenschlichkeit.
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Roland Regolien

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