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Japaner beginnen wieder, mit Billigung der Regierung, dass Abschlachtung von Tausende Delfinen.

Trotz weltweiter Proteste haben Japaner am Donnerstag im Walfangdorf Taiji wieder mit dem alljährlichen Gemetzel mit dem Abschlachten von Delfinen begonnen. Zuerst wählen Tiertrainer dort die besten Exemplare für Delfinarien im In- und Ausland aus, dann werden die übrigen mit Speeren, Haken und Messern getötet. Die Jagd auf die Delfine sei grausam und könne nicht als Teil der japanischen Kultur erklärt werden.


Sechs Walfangboote verließen am frühen Morgen den Hafen von Taiji und orteten eine Gruppe von rund 20 Delfinen, wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Durch Hämmern auf Metallstangen im Meer legen die Fischer den Orientierungssinn der Delfine lahm und treiben sie so in eine Lagune, die mit Netzen abgesperrt wird.

Vor den Augen von Spaziergängern wählen Tiertrainer zunächst die besten Exemplare für Delfinarien aus. Was der Besucher des Ortes jedoch nicht sehen darf, ist das Gemetzel an den übrigen Tieren, das sich in einer versteckt hinter Felsen gelegenen Nachbarlagune abspielt. Die Jagd an der Küste unterliegt nicht der Kontrolle der Internationalen Walfangkommission.

Ein Teil des laut Umweltschützern hochgradig mit Quecksilber verseuchten Fleisches der abgestochenen Kleinwale gelangt später in den Handel.
09:31 04.09.2010
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Geschrieben von

Roland Regolien

Krieg verändert die Persönlichkeit des Menschen, er erzeugt Hass, Gewalt und tötet das Gefühl der Mitmenschlichkeit.
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Roland Regolien

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